Wegener?

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Hermine (Archiv)
Beiträge: 10
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Wegener?

Beitrag von Hermine (Archiv) »

Ich habe nicht verstanden, warum Du mir erklärst erst kommt die Diagnose usw, etwas muss Dich ja dazu bewogen haben, mir so einfache Sachen erklären zu wollen oder auch mir zu sagen, dass sei kein Notfall (so grundlos von meiner Sicht, ich habe ja auch keinen Notfalltermin gemacht). Aber wie auch immer, das ist nicht mein Thema, also alles gut.



Ein neuer HNO hat in die Nase geschaut in der Praxis. Dieser wirkte dabei fähig und kompetent, und sagte mir, das sei kein Wegener, was er da sieht. Da er offensichtlich klinisch sehr erfahren war, glaubte ich ihm das auch. Er bot mir an es gleich zu veröden, worum ich dann auch bat, so dass das jetzt dicht ist.



Den Knubbel hinter dem Ohr konnte er allerdings gar nicht tasten. Er war zu der Zeit auch etwas kleiner als sonst zur Zeit, und man konnte ihn nur tasten, wenn man mit der anderen Seite vergleicht, weil er so hart auf dem Knochen sitzt, dass es sich wie Knochen anfühlt. Am Nachmittag war er schon wieder größer. Jedenfalls, was er nicht tasten konnte, interessierte auch nicht, und das wars dann also. Er hatte keine Informationen von vorher.



Etwas hänge ich jetzt wieder in der Luft mit dem Knubbel, bin aber mittlerweile zu der Auffassung gelangt, dass der sicher nichts mit Wegener zu tun hat - auch wenn mir hier immer noch keiner sagen konnte, ob sich Wegener Granulome verkleinern und vergrößern können (und das durch Rotlichtbehandlung), das war eigentlich mein Hauptanliegen mich hier anzumelden? Ich denke jedenfalls mal, dass sie das nicht tun, und damit ist das für mich auch vom Tisch.



Was halt bleibt, ist dass mein Kopf "verschleimt" ist - also monatelang einfach so Wasser in den Ohren, dass auch nicht weggeht, Infekte, immer wieder Druck auf den Ohren, brauche ständig Rotlicht, damit mein Kopf halbwegs frei ist, das war vorher nie so. Aber irgendwie ist das doch albern, deswegen nach Wegener zu suchen .. also kurz ich überlege auch den Rheumatologentermin abzusagen. Das Ganze hat mich vollständig geschafft. Diese eine Woche in Angst, das sind schon Grenzen .. Und irgendwie möchte ich jetzt einfach nicht mehr. Was soll ich dem Rheumatologen denn auch erzählen - mir gehts so gut wie lange nicht mehr? Mir ist nicht so ganz klar, ob meine 4 AI ein Grund sind, doch hinzugehen .. aber ohne diese Wegener-Geschichte wäre ich jetzt auch nicht auf die Idee gekommen, dort einen Termin zu machen.



Ich freue mich sehr zu lesen, dass die Wegener-Lebenserwartung so ganz anders ist als ich gelesen habe, wie schön :)



Also Danke fürs Lesen und die Hilfen :).



LG Hermine
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