Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
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Frosch (Archiv)
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Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
Frisch getestet: Meine Borken sind mit einem Nasenspray mit einer Mischung aus Kortison und Histamin verschwunden.
Der Kortison-Spray entspricht wohl den neuesten Leitlinien der Behandlung einer Sinusitis
http://news.doccheck.com/de/794/sinusitis-die-neue-hohlentherapie/
"Die europäischen Leitlinien schieben Antibiotika in die hinterste Ecke. Therapieziel bleibt dennoch auch weiterhin, die Entzündung einzudämmen und den Sekretstau zu beseitigen. Nur die Waffen haben sich geändert. Es ist die Entzündung, die dem Patienten Beschwerden bereitet und weniger die Infektion. Die Therapie mit einem Kortison-Nasenspray ist den bisherigen Therapien deutlich überlegen. Der Wirkstoff Mometason ist wirksamer und verträglicher als eine Antibiotikatherapie mit Amoxicillin. Lediglich bei hohem Fieber und starken einseitigen Kiefer- oder Stirnhöhlenschmerzen und Zeichen einer Augen- und Hirnbeteiligung ist der Einsatz von Antibiotika gerechtfertigt. Selbst bei längeren Beschwerden einer „normalen“ Sinusitis sind Antibiotika nicht notwendig. Die Zurückhaltung mit Antibiotika ist das sicherste Mittel, einer Resistenzentwicklung von Bakterien vorzubeugen. Wenn doch ein Antibiotikum verordnet wird, dann muss dies ausreichend lange und hoch dosiert verabreicht werden. Keinesfalls sollte der Patient auf eigene Faust das Mittel absetzen. Die Gabe von Mometason-Nasenspray kann die Anwendung von Antibiotika unterstützen. Selbst bei einer 10fachen Überdosierung wandert der Wirkstoff nicht von der Nasenschleimhaut ins Blut. Die Befürchtung, den Körper mit Kortison zu belasten und die typischen Nebenwirkungen zu bekommen, ist demnach unbegründet."
Der Kortison-Spray entspricht wohl den neuesten Leitlinien der Behandlung einer Sinusitis
http://news.doccheck.com/de/794/sinusitis-die-neue-hohlentherapie/
"Die europäischen Leitlinien schieben Antibiotika in die hinterste Ecke. Therapieziel bleibt dennoch auch weiterhin, die Entzündung einzudämmen und den Sekretstau zu beseitigen. Nur die Waffen haben sich geändert. Es ist die Entzündung, die dem Patienten Beschwerden bereitet und weniger die Infektion. Die Therapie mit einem Kortison-Nasenspray ist den bisherigen Therapien deutlich überlegen. Der Wirkstoff Mometason ist wirksamer und verträglicher als eine Antibiotikatherapie mit Amoxicillin. Lediglich bei hohem Fieber und starken einseitigen Kiefer- oder Stirnhöhlenschmerzen und Zeichen einer Augen- und Hirnbeteiligung ist der Einsatz von Antibiotika gerechtfertigt. Selbst bei längeren Beschwerden einer „normalen“ Sinusitis sind Antibiotika nicht notwendig. Die Zurückhaltung mit Antibiotika ist das sicherste Mittel, einer Resistenzentwicklung von Bakterien vorzubeugen. Wenn doch ein Antibiotikum verordnet wird, dann muss dies ausreichend lange und hoch dosiert verabreicht werden. Keinesfalls sollte der Patient auf eigene Faust das Mittel absetzen. Die Gabe von Mometason-Nasenspray kann die Anwendung von Antibiotika unterstützen. Selbst bei einer 10fachen Überdosierung wandert der Wirkstoff nicht von der Nasenschleimhaut ins Blut. Die Befürchtung, den Körper mit Kortison zu belasten und die typischen Nebenwirkungen zu bekommen, ist demnach unbegründet."
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Ingeborg
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Re: Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
In diesem Artikel ist die Rede von einer Leitlinie zu Sinusitis, bei denen diese von Bakterien und Viren ausgelöst wird. Dabei wurden die Mängel der alten Leitlinie erkannt, und es ergaben neuere Studien die Wirksamkeit der Therapie mit Kortison-Spray (knapp zusammengefaßt). Dies ist wohl auch im Hinblick auf die Steuerung der bisherigen Antibitika-Gaben sinnvoll.
Diese Leitlinie wird "uns", die wir je nach Vaskulitis-Form von einer Sinusitis betroffen sein können, nicht betreffen und genügen, denn sie wird in diesem Fall nicht von Bakterien und Viren ausgelöst.
Allerdings beinhaltet dieser Artikel ebenfalls, dass die Indikationen zur Antibiotikatherapie bei akuter Rhinosinusitis, die jeden (spezielle V.-Formen, z.B. Wegener auch zusätzlich) treffen kann, bestehen bleibt bei (u.a.):
-immundefizienten bzw. immunsupprimierten Patienten sowie
-Patienten mit schweren Grundleiden oder besonderen
Risikofaktoren,
bei chronischer Sinusitis in Kombination mit Corti.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. (Kommt mir so bekannt vor). Vom Thema her liest sich das so, als gälten neue Leitlinien für "uns" und könnte daher falsch verstanden werden. Daher dieser Einwand. Nix für ungut.
Diese Leitlinie wird "uns", die wir je nach Vaskulitis-Form von einer Sinusitis betroffen sein können, nicht betreffen und genügen, denn sie wird in diesem Fall nicht von Bakterien und Viren ausgelöst.
Allerdings beinhaltet dieser Artikel ebenfalls, dass die Indikationen zur Antibiotikatherapie bei akuter Rhinosinusitis, die jeden (spezielle V.-Formen, z.B. Wegener auch zusätzlich) treffen kann, bestehen bleibt bei (u.a.):
-immundefizienten bzw. immunsupprimierten Patienten sowie
-Patienten mit schweren Grundleiden oder besonderen
Risikofaktoren,
bei chronischer Sinusitis in Kombination mit Corti.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. (Kommt mir so bekannt vor). Vom Thema her liest sich das so, als gälten neue Leitlinien für "uns" und könnte daher falsch verstanden werden. Daher dieser Einwand. Nix für ungut.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Frosch (Archiv)
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Re: Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
Ingeborg, danke für den Hinweis. Ich verstehe es nicht ganz so wie du
"Indikationen zur Antibiotikatherapie bei akuter Rhinosinusitis nur bei:
starken Beschwerden
Fieber >38,3°C
einer Verstärkung der Beschwerden im Laufe der Erkrankung
einer drohenden Komplikation
Patienten mit chronisch entzündlicher Lungenerkrankung
immundefizienten bzw. immunsupprimierten Patienten
Patienten mit schweren Grundleiden oder besonderen Risikofaktoren
Amoxicillin ist Mittel der ersten Wahl.
Bei chronischer Rhinosinusitis Antibiotika in Kombination
Eine längerfristige antibiotische Therapie der chronischen Rhinosinusitis kann in Kombination mit Steroiden als Alternative zur chirurgischen Therapie erwogen werden, so die Leitlinien. Es wird angenommen, dass für die akute Exazerbation der chronischen Rhinosinusitis ein ähnliches Keimspektrum wie bei der akuten Rhinosinusitis verantwortlich ist. Die Therapie der akuten Exazerbation der chronischen Rhinosinusitis richtet sich daher nach den Empfehlungen für die Therapie der akuten Rhinosinusitis. Mittel der Wahl ist Aminopenicillin plus ein beta-Lactamase-Inhibitor."
Also - akut, klar Infektionen sind bei Immunsuppression gefährlich, Antibiotika.
Chronisch - z.B. bei mir Kortison
"Indikationen zur Antibiotikatherapie bei akuter Rhinosinusitis nur bei:
starken Beschwerden
Fieber >38,3°C
einer Verstärkung der Beschwerden im Laufe der Erkrankung
einer drohenden Komplikation
Patienten mit chronisch entzündlicher Lungenerkrankung
immundefizienten bzw. immunsupprimierten Patienten
Patienten mit schweren Grundleiden oder besonderen Risikofaktoren
Amoxicillin ist Mittel der ersten Wahl.
Bei chronischer Rhinosinusitis Antibiotika in Kombination
Eine längerfristige antibiotische Therapie der chronischen Rhinosinusitis kann in Kombination mit Steroiden als Alternative zur chirurgischen Therapie erwogen werden, so die Leitlinien. Es wird angenommen, dass für die akute Exazerbation der chronischen Rhinosinusitis ein ähnliches Keimspektrum wie bei der akuten Rhinosinusitis verantwortlich ist. Die Therapie der akuten Exazerbation der chronischen Rhinosinusitis richtet sich daher nach den Empfehlungen für die Therapie der akuten Rhinosinusitis. Mittel der Wahl ist Aminopenicillin plus ein beta-Lactamase-Inhibitor."
Also - akut, klar Infektionen sind bei Immunsuppression gefährlich, Antibiotika.
Chronisch - z.B. bei mir Kortison
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Ingeborg
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Re: Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
Der Tenor des Themas hieß für mich nach dem Ausschnitt, den Du zu Sinusitis hinterließest (die wichtigsten Botschaften herausgegriffen):
1. Die europäischen Leitlinien schieben Antibiotika in die hinterste Ecke.
2. Die Therapie mit einem Kortison-Nasenspray ist den bisherigen Therapien deutlich überlegen.
Was ich mit meinem Beitrag rüberbringen will, ist:
1. Wir sind ein Vaskulitis-Forum. Jemand von "uns", der liest, dass nun bei Sinusitis statt Antibiotika nach neueren Richtlinien Kortison-Spray angesagt ist, wird mit dem Text in die Irre geführt.
2. Es ist zu unterscheiden nach Sinusitis als Ausdruck der Grunderkrankung, die anders behandelt wird, und einer solchen in z.B. Erkältungs- und Ansteckungszeiten. Das gibt aber das Thema nicht her.
Mir fehlte halt die Differenzierung, die ja durchaus aus dem Gesamttext zu entnehmen war. Aber das wissen Neulinge nicht, die nur die Überschrift und den gebotenen Text lesen und damit auf unsere "Kompetenz" (*räusper*) vertrauen -und falsch liegen können.
1. Die europäischen Leitlinien schieben Antibiotika in die hinterste Ecke.
2. Die Therapie mit einem Kortison-Nasenspray ist den bisherigen Therapien deutlich überlegen.
Was ich mit meinem Beitrag rüberbringen will, ist:
1. Wir sind ein Vaskulitis-Forum. Jemand von "uns", der liest, dass nun bei Sinusitis statt Antibiotika nach neueren Richtlinien Kortison-Spray angesagt ist, wird mit dem Text in die Irre geführt.
2. Es ist zu unterscheiden nach Sinusitis als Ausdruck der Grunderkrankung, die anders behandelt wird, und einer solchen in z.B. Erkältungs- und Ansteckungszeiten. Das gibt aber das Thema nicht her.
Mir fehlte halt die Differenzierung, die ja durchaus aus dem Gesamttext zu entnehmen war. Aber das wissen Neulinge nicht, die nur die Überschrift und den gebotenen Text lesen und damit auf unsere "Kompetenz" (*räusper*) vertrauen -und falsch liegen können.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Ingeborg
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Re: Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
Hi Frosch,
wenn Du -vermutlich wegen geringer Krankheitsaktivität- mit 2,5 mg Corti auskommst, kann das im individuellen Falle anders sein. Wahrscheinlich wird man kaum von Immmunsuppression reden können, so dass Du mit Kortisonspray auskommen kannst. Das wird vermutlich jedoch eine der Ausnahmen sein und nicht auf andere übertragbar.
Gruß, Ingeborg
wenn Du -vermutlich wegen geringer Krankheitsaktivität- mit 2,5 mg Corti auskommst, kann das im individuellen Falle anders sein. Wahrscheinlich wird man kaum von Immmunsuppression reden können, so dass Du mit Kortisonspray auskommen kannst. Das wird vermutlich jedoch eine der Ausnahmen sein und nicht auf andere übertragbar.
Gruß, Ingeborg
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Ingeborg
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Re: Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
Übrigens ist die 'Leitlinie Rhinosinusitis' nicht mehr aktuell und wird für Frühjahr 2017 in einer Überarbeitung erwartet. In der alten Leitlinie, die bis 2.2016 galt, war zudem u.a. M. Wegener differentialdiagnostisch sowohl von akuter als auch von chronischer Rhinosinusitis zu unterscheiden. Was hier eindeutig genannt ist, dachte ich, weil wir ein Vaskulitis-Forum sind, rüberbringen zu wollen. Dort S. 22 nachzulesen unter: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/017-049.html
Frosch, ich freue mich wirklich sehr über Deine Beteiligung hier im Forum zu Deinem Befinden und Ansichten. Sie zeigen, dass es nicht nur schlechte Verläufe gibt, sondern auch bessere, sogar gute. Das freut jeden von uns, denk ich, und macht Mut, eben nicht von vornherein oder auch später "verloren zu sein". Doch leider beeinflußt die Krankheitsaktivität das Befinden und dies die daraus fließenden Ansichten.
Was ich mitunter vermisse, ist die Recherche und Genauigkeit für das, was allgemein gilt, z.B. bei der Diagnose, und die Unterscheidung, wenn es der Einzelfall -sei es bei Dir oder einem andern, den es härter getroffen hat- hergibt, wo es halt nicht zu verallgemeinern geht.
Wünsche allen einen angenehmen Abend.
Grüße, Ingeborg
Frosch, ich freue mich wirklich sehr über Deine Beteiligung hier im Forum zu Deinem Befinden und Ansichten. Sie zeigen, dass es nicht nur schlechte Verläufe gibt, sondern auch bessere, sogar gute. Das freut jeden von uns, denk ich, und macht Mut, eben nicht von vornherein oder auch später "verloren zu sein". Doch leider beeinflußt die Krankheitsaktivität das Befinden und dies die daraus fließenden Ansichten.
Was ich mitunter vermisse, ist die Recherche und Genauigkeit für das, was allgemein gilt, z.B. bei der Diagnose, und die Unterscheidung, wenn es der Einzelfall -sei es bei Dir oder einem andern, den es härter getroffen hat- hergibt, wo es halt nicht zu verallgemeinern geht.
Wünsche allen einen angenehmen Abend.
Grüße, Ingeborg
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Frosch (Archiv)
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Re: Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
Ingeborg, wie ihr das mit Immunsuppression und Antibiotika macht, weiß ich wirklich nicht. Ihr nehmt das nicht dauernd? Nur bei fest definierten Geschehnissen?
Mir ist schon klar, dass ich Leute mit schwerem Verlauf nerve. Und das tut mir auch leid. Ich finde es nur furchtbar, wenn jeder meint, der eigene Verlauf müsste so schwer sein und deshalb gleich, Betonung liegt auf gleich, sich auf die nebenwirkungstarken, "toxischen" Medikamente einlässt. Und die dann auch "prophylaktisch" weiternimmt.
Bei mir ist nie ein Arzt auf die Idee gekommen, mit Antibiotika zu behandeln, abgesehen von vor 15 Jahren eine Zahnärztin, die mir den Rachenraum durchstoßen hatte. Da war von Vaskulitis noch nicht die Rede.
Egal wie, der Kortisonspray hilft bei mir. Ich sehe zum ersten Mal die Chance meine HNO Probleme loszuwerden. Das ist bei mir vor allem eine Höhle weiter ein Paukenerguss. Ich muss also die Nase hochhalten, damit die Flüssigkeit dorthin läuft.
Mir ist schon klar, dass ich Leute mit schwerem Verlauf nerve. Und das tut mir auch leid. Ich finde es nur furchtbar, wenn jeder meint, der eigene Verlauf müsste so schwer sein und deshalb gleich, Betonung liegt auf gleich, sich auf die nebenwirkungstarken, "toxischen" Medikamente einlässt. Und die dann auch "prophylaktisch" weiternimmt.
Bei mir ist nie ein Arzt auf die Idee gekommen, mit Antibiotika zu behandeln, abgesehen von vor 15 Jahren eine Zahnärztin, die mir den Rachenraum durchstoßen hatte. Da war von Vaskulitis noch nicht die Rede.
Egal wie, der Kortisonspray hilft bei mir. Ich sehe zum ersten Mal die Chance meine HNO Probleme loszuwerden. Das ist bei mir vor allem eine Höhle weiter ein Paukenerguss. Ich muss also die Nase hochhalten, damit die Flüssigkeit dorthin läuft.
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Ingeborg
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Re: Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
Ach Frosch, Du scheinst so davon überzeugt zu sein, dass bei jedem von "uns" (also den Vaskulitis-Patienten als solchen) die Vermeidung der gängigen Mittel das Beste sei und machst es uns immer wieder klar. Als Beispiel nimmst Du hier -offensichtlich freudig über Deinen Erfolg gegen die Borken- die Gelegenheit wahr, uns mitzuteilen, dass nach neuen Leitlinien bei der Behandlung von Sinusitis und Borken Antibiotika out seien.
Merkst nicht, dass diese Leitlinie uns gar nicht betrifft. Obwohl darauf hingewiesen, nimmst Du in Deinem folgenden Beitrag dies erst gar nicht zur Kenntnis und belehrst uns weiter über das "ähnliche(n) Keimspektrum" auch bei chron. Sinusitis (welches "wir" von der Erkrankung her gar nicht aufweisen). Da frage ich mich doch: liest und verarbeitest Du eigentlich die Beiträge anderer oder geht es Dir nur ums Schreiben?
In meinem zweiten Beitrag, 2. Absatz, werde ich dann deutlicher: dass wir in einem Vaskulitis-Forum sind und der gebotene Text "uns" in die Irre führt. Und dann stellt sich auch noch heraus, dass die Leitlinie gar nicht neu ist, vielmehr überhaupt nicht mehr gilt und weiter, dass M,Wegener bei der Anwendung der alten Leitlinie vor ihrer Anwendung differenzialdiagnostisch auszuschließen war.
Dein gewähltes Thema wäre gut gewählt in Erkältungs- und Ansteckungszeiten -wenn denn die Leitlinie noch gegolten hätte. Bitte sei ein bißchen sorgfältiger mit dem, was Du uns mitteilst. Zu Deinem letzten Beitrag will ich nichts schreiben, da er wieder einmal dem Thema ausweicht, um das es nach Deinem ersten Beitrag in diesem Thread geht.
Grüße, Ingeborg
Merkst nicht, dass diese Leitlinie uns gar nicht betrifft. Obwohl darauf hingewiesen, nimmst Du in Deinem folgenden Beitrag dies erst gar nicht zur Kenntnis und belehrst uns weiter über das "ähnliche(n) Keimspektrum" auch bei chron. Sinusitis (welches "wir" von der Erkrankung her gar nicht aufweisen). Da frage ich mich doch: liest und verarbeitest Du eigentlich die Beiträge anderer oder geht es Dir nur ums Schreiben?
In meinem zweiten Beitrag, 2. Absatz, werde ich dann deutlicher: dass wir in einem Vaskulitis-Forum sind und der gebotene Text "uns" in die Irre führt. Und dann stellt sich auch noch heraus, dass die Leitlinie gar nicht neu ist, vielmehr überhaupt nicht mehr gilt und weiter, dass M,Wegener bei der Anwendung der alten Leitlinie vor ihrer Anwendung differenzialdiagnostisch auszuschließen war.
Dein gewähltes Thema wäre gut gewählt in Erkältungs- und Ansteckungszeiten -wenn denn die Leitlinie noch gegolten hätte. Bitte sei ein bißchen sorgfältiger mit dem, was Du uns mitteilst. Zu Deinem letzten Beitrag will ich nichts schreiben, da er wieder einmal dem Thema ausweicht, um das es nach Deinem ersten Beitrag in diesem Thread geht.
Grüße, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Re: Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
Ihr Lieben, eigentlich könnte ich eure Auseinandersetzung so stehen lassen. Es wird deutlich Ingeborg, wie gut du es auf den Punkt bringst, wofür dieses Forum steht: Austausch von eigenen Erfahrungen, Hinweise auf Stand der Medizin Vaskulitis betreffend und verantwortungsvolles Umgehen mit diesen Informationen. Frosch, du haust uns hier manchmal Links um die Ohren, die offensichtlich nicht immer passen, aber es führt dann halt zu Auseinandersetzungen. Warum ich meinen Senf dazugebe ist, daß ich gut finde, daß du, Frosch, uns teilhaben läßt,wie du mit der Krankheit umgehst. Es widerspricht der gängigen Therapieform und ist deshalb mit sehr kritischem Blick zu sehen.Aber du hast dich dafür entschieden, und ich fÄnde schade, wenn wir, Erfolg oder nicht Erfolg, es nicht weiter mitverfolgen könnten. In diesem Sinne, einen beschwerdefreien Abend.
Omega
Omega
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amica (Archiv)
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Re: Neue Leitlinien Sinusitis Behandlung, Borken
Auch wenn ich oft anderer Meinung bin als Frosch, finde ich es gut, dass sie uns an ihrer "unorthodoxen" Art mit der Krankheit umzugehen teilhaben lässt. Ich bin sehr gespannt, wie ihr Experiment ausgeht. Selbst wenn sie letztendlich vielleicht erkennen müsste, dass sie irgendwann " schärfere Geschütze" braucht, um den Wegener zu bekämpfen, wäre es den Versuch wert, nach Alternativen zu suchen. Schließlich ist ja auch eine leitliniengerechte Therapie kein Garantieschein für eine dauerhafte Remission und muss oft genug geändert bzw. angepasst werden.