Mitochondriopathie
-
Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Mitochondriopathie
Hallo,
"Mitochondriopathien sind Erkrankungen, die durch eine Fehlfunktion oder Schädigung der Mitochondrien verursacht werden. Da die Zellorganellen vor allem für die Bereitstellung der Energie in den Körperzellen zuständig sind, machen sich diese Erkrankungen meist durch massive Schwäche, Müdigkeit und Ähnliches bemerkbar."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriopathie
Diese Sichtweise berührt das Thema fatigue über einen gänzlich anderen Zugang als die Schulmedizin sie einnimmt. Vor allem zeigt diese Sichtweise Wege der Behandlung auf.
Auf der Suche nach Besserung meines Zustands stoße ich immer wieder mal auf diesen Begriff. "Echte" Schulmediziner lächeln es mit "naja" weg, mein Befinden passe nicht zu den Blutwerten usw. Einer will es dann doch mit einer Mischung von Vitalstoffen i.v. versuchen. Ich wäre dem nicht abgeneigt. Denn wenn ich nichts versuche, wird sich auch nichts ändern. Und es muß sich was ändern. Im Mittel hab ich 4-6 Stunden am Tag, wovon schon mehr als 1 Stunde auf die Morgen- und Abendtoilette entfallen. Dazu extreme Schlafstörungen. So kann von Lebensqulität kaum noch die Rede sein.
Hat sich jemand mal mit diesem Thema befaßt und evtl. schon Erfahrung gesammelt?
Grüße, Ingeborg
"Mitochondriopathien sind Erkrankungen, die durch eine Fehlfunktion oder Schädigung der Mitochondrien verursacht werden. Da die Zellorganellen vor allem für die Bereitstellung der Energie in den Körperzellen zuständig sind, machen sich diese Erkrankungen meist durch massive Schwäche, Müdigkeit und Ähnliches bemerkbar."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriopathie
Diese Sichtweise berührt das Thema fatigue über einen gänzlich anderen Zugang als die Schulmedizin sie einnimmt. Vor allem zeigt diese Sichtweise Wege der Behandlung auf.
Auf der Suche nach Besserung meines Zustands stoße ich immer wieder mal auf diesen Begriff. "Echte" Schulmediziner lächeln es mit "naja" weg, mein Befinden passe nicht zu den Blutwerten usw. Einer will es dann doch mit einer Mischung von Vitalstoffen i.v. versuchen. Ich wäre dem nicht abgeneigt. Denn wenn ich nichts versuche, wird sich auch nichts ändern. Und es muß sich was ändern. Im Mittel hab ich 4-6 Stunden am Tag, wovon schon mehr als 1 Stunde auf die Morgen- und Abendtoilette entfallen. Dazu extreme Schlafstörungen. So kann von Lebensqulität kaum noch die Rede sein.
Hat sich jemand mal mit diesem Thema befaßt und evtl. schon Erfahrung gesammelt?
Grüße, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
-
slenny (Archiv)
- Beiträge: 436
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Mitochondriopathie
Schau mal auf dgm.org vorbei. Das ist vielleicht noch konkreter als Wikipedia. Vieleicht fehlt dir auch das Enzym q10? Habe neulich in Visite dazu einen interessanten Beitra gesehen. Schau mal in den thread von Hartmut da hab ich was drüber geschrieben. Hab nicht so viel Zeit muss gleich weg. Alles Gute
-
slenny (Archiv)
- Beiträge: 436
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Mitochondriopathie
Gib q10 in die sufu das past besser.
-
nordlicht (Archiv)
- Beiträge: 39
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Mitochondriopathie
Zufall??? Guck mal hier:
https://www.rheuma-online.de/forum/threads/53061-Mitochondriale-Medizin-Dr-Gahlen/page3
LG nordlicht
https://www.rheuma-online.de/forum/threads/53061-Mitochondriale-Medizin-Dr-Gahlen/page3
LG nordlicht
-
Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Mitochondriopathie
Niemand, der sich damit befaßt hat? Schade.
Es ist keine Muskelerkrankung. Es fühlt sich an, als würde ich/man, beispielhaft, nach dem Ausatmen sprechen wollen, ohne vorher wieder eingeatmet zu haben. Da geht nichts mehr. Also totale Energielosigkeit. Aus die Maus. Anstrengung über das Energieniveau hinaus führte über die Zeit zur stetigen Verschlechterung.
Paßt auf Euch auf.
Es ist keine Muskelerkrankung. Es fühlt sich an, als würde ich/man, beispielhaft, nach dem Ausatmen sprechen wollen, ohne vorher wieder eingeatmet zu haben. Da geht nichts mehr. Also totale Energielosigkeit. Aus die Maus. Anstrengung über das Energieniveau hinaus führte über die Zeit zur stetigen Verschlechterung.
Paßt auf Euch auf.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
-
susanne (Archiv)
- Beiträge: 124
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Mitochondriopathie
Hallo Ingeborg
Mir war bisher nur bekannt das die Mitochondrien auch als die Kraftwerke des Menschen bezeichnet werden und das bei anderen Autoimunerkrankungen AMA vorkommen (antimitochondriale Antikörper)hat aber wohl nichts mit deinem Problem zu tun.
Vorhin beim googeln bin ich auf folgende Seite gestoßen: http://www.mito-medizin.de/mitochondrienmedizin/
Vielleicht kannst du dort hilfreiche Informationen finden.
Das dich dein Zustand sehr belastet kann ich mir sehr gut vorstellen. Habe vor Jahren mal für längere Zeit aufgrund einer anderen Erkrankung unter extremer Müdigkeit gelitten. Es war grauenhaft. Mit einer Therapie trat dann glücklicherweise eine Besserung ein.
Würde auch versuchen etwas zu unternehmen.
Liebe Grüße
Susanne
Mir war bisher nur bekannt das die Mitochondrien auch als die Kraftwerke des Menschen bezeichnet werden und das bei anderen Autoimunerkrankungen AMA vorkommen (antimitochondriale Antikörper)hat aber wohl nichts mit deinem Problem zu tun.
Vorhin beim googeln bin ich auf folgende Seite gestoßen: http://www.mito-medizin.de/mitochondrienmedizin/
Vielleicht kannst du dort hilfreiche Informationen finden.
Das dich dein Zustand sehr belastet kann ich mir sehr gut vorstellen. Habe vor Jahren mal für längere Zeit aufgrund einer anderen Erkrankung unter extremer Müdigkeit gelitten. Es war grauenhaft. Mit einer Therapie trat dann glücklicherweise eine Besserung ein.
Würde auch versuchen etwas zu unternehmen.
Liebe Grüße
Susanne
-
nordlicht (Archiv)
- Beiträge: 39
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Mitochondriopathie
Hallo Ingeborg,
hattest du denn mal die Beiträge bei rheuma-online angesehen was ich dir als Link geschickt habe? Oder ist das noch etwas anderes??
LG nordlicht
hattest du denn mal die Beiträge bei rheuma-online angesehen was ich dir als Link geschickt habe? Oder ist das noch etwas anderes??
LG nordlicht
-
Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Mitochondriopathie
Hallo Nordlicht,
es ist zunächst meine Intuition, die mich in diese Richtung gelenkt hat. Hab bei Ärzten immer von Energielosigkeit gesprochen und gesucht, was dem entsprechen kann, was es ihnen näher bringen könnte. Sie haben es nicht verstanden. Hab davon zu einem Arzt in r-o gelesen. Meine Akupunktur-Ärztin liegt mir eh schon in den Ohren mit der Gabe von Vitalstoffen. Ich will aber Schritt für Schritt gehen, also Infos, insbesondere erstmal zu Laboruntersuchungen.
Wenn Arzt verneint, macht sich Patient halt selbständig. Dauert alles nur länger.
LG Ingeborg
es ist zunächst meine Intuition, die mich in diese Richtung gelenkt hat. Hab bei Ärzten immer von Energielosigkeit gesprochen und gesucht, was dem entsprechen kann, was es ihnen näher bringen könnte. Sie haben es nicht verstanden. Hab davon zu einem Arzt in r-o gelesen. Meine Akupunktur-Ärztin liegt mir eh schon in den Ohren mit der Gabe von Vitalstoffen. Ich will aber Schritt für Schritt gehen, also Infos, insbesondere erstmal zu Laboruntersuchungen.
Wenn Arzt verneint, macht sich Patient halt selbständig. Dauert alles nur länger.
LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
-
Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Mitochondriopathie
Nachdem ich mich jetzt wieder für Multiple Sklerose interessiert habe, und die T-Zellen gemeinsamkeit festgestellt habe ...
bei Multiple Slerose gibt es eine ausführliche Beschäftigung mit Fatigue
Hier zum Beispiel
http://www.ms-diagnose.ch/de/ms-behandeln/umgang-mit-ms-symptomen/fatigue/
bei Multiple Slerose gibt es eine ausführliche Beschäftigung mit Fatigue
Hier zum Beispiel
http://www.ms-diagnose.ch/de/ms-behandeln/umgang-mit-ms-symptomen/fatigue/
-
Daniela_sh (Archiv)
- Beiträge: 354
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Mitochondriopathie
Liebe Ingeborg,
heute kommt der Begriff Fatigue schon oft aus dem Munde von Ärzten die mich behandeln. Ich kann mich dran erinnern das wir hier im Forum vor ein paar Jahren rege diskutiert haben ob es das Fatigue-Syndrom bei Vaskulitis auch gibt.Die Ursachenfindung ist noch weitaus schwieriger. Die Vielzahl an Medikamenten, Behandlungen, die eigene Ernährung, andere Erkrankungen und und und spielt da mit rein.Selbst die Sauerstoffsättigung des Blutes spielt da eine Rolle. Bei mir hat man Fatigue mittlerweile zumindestens anerkannt und als Diagnose festgeschrieben.Die Ursache ist aber nicht gleich die Diagnose....denn auch Hormone (Gynäkologisch,Schilddrüse) etc können so etwas auslösen. Ich versuche aktiv zu sein....muss aber oft auch zwischendurch mal schlafen. Manchmal kommt es mir vor als wenn der Körper einen Schalter umlegt so plötzlich werde ich extrem müde und erschöpft. Ich schlaf auch schonmal ein.....ist im sozialen Umfeld nicht immer der Bringer.
Was mir etwas geholfen hat ist ein fester Tagesablauf - mit eingeplanten Leerlaufzeiten. Das hats gebessert aber nicht behoben. Versuche ich zu aktiv zu sein, habe ich ganze Tage wo nichts geht und ich fast nur schlafe. Oft wird man dann auch zu Untersuchungen wegen Schlafapnoe geschickt. Lebensqualität ist schon anders im Normalen, aber als chronisch Kranker ist man eben auch nicht wirklich normal. Ohne Schmerzmittel würde ich keinen Tag schaffen und es ist schwer dann aktiv zu sein, ich bin es aber in meinen Grenzen dennoch und habe festgestellt das dadurch zwar nix besser aber ich selbst zufriedener bin.
LG daniela_sh
heute kommt der Begriff Fatigue schon oft aus dem Munde von Ärzten die mich behandeln. Ich kann mich dran erinnern das wir hier im Forum vor ein paar Jahren rege diskutiert haben ob es das Fatigue-Syndrom bei Vaskulitis auch gibt.Die Ursachenfindung ist noch weitaus schwieriger. Die Vielzahl an Medikamenten, Behandlungen, die eigene Ernährung, andere Erkrankungen und und und spielt da mit rein.Selbst die Sauerstoffsättigung des Blutes spielt da eine Rolle. Bei mir hat man Fatigue mittlerweile zumindestens anerkannt und als Diagnose festgeschrieben.Die Ursache ist aber nicht gleich die Diagnose....denn auch Hormone (Gynäkologisch,Schilddrüse) etc können so etwas auslösen. Ich versuche aktiv zu sein....muss aber oft auch zwischendurch mal schlafen. Manchmal kommt es mir vor als wenn der Körper einen Schalter umlegt so plötzlich werde ich extrem müde und erschöpft. Ich schlaf auch schonmal ein.....ist im sozialen Umfeld nicht immer der Bringer.
Was mir etwas geholfen hat ist ein fester Tagesablauf - mit eingeplanten Leerlaufzeiten. Das hats gebessert aber nicht behoben. Versuche ich zu aktiv zu sein, habe ich ganze Tage wo nichts geht und ich fast nur schlafe. Oft wird man dann auch zu Untersuchungen wegen Schlafapnoe geschickt. Lebensqualität ist schon anders im Normalen, aber als chronisch Kranker ist man eben auch nicht wirklich normal. Ohne Schmerzmittel würde ich keinen Tag schaffen und es ist schwer dann aktiv zu sein, ich bin es aber in meinen Grenzen dennoch und habe festgestellt das dadurch zwar nix besser aber ich selbst zufriedener bin.
LG daniela_sh