Hallo,
in der Vergangenheit lief die sich hinter dem Trommelfell bildende Flüssigkeit nach Öffnung des Trommelfells immer gut ab. Nach Einsetzen eines Paukenröhrchens hatte ich im allgemeinen für längere Zeit Ruhe; dies hat sich nun leider geändert. Die Hörtests zeigen, dass das Problem nicht am Innenohr liegt, sondern an der Flüssigkeit, die sich in Paukenhöhle und Mastoidzellen angesammelt hat. Auch wenn die Flüssigkeit vor Einsetzen des Paukenröhrchens abgesaugt wird, scheint dies nur teilweise zu gelingen, denn nach kurzer Zeit sind schon wieder trotz Trommelfellschnitt die gleichen Hörprobleme wie früher da.
Kennt jemand dieses Problem und hat vielleicht noch einen Tipp auf Lager ?
LG
Hope
Ohrprobleme
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Ali74 (Archiv)
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Re: Ohrprobleme
Hallo hope,
Ich kenne dieses Problem auch. ich habe hes syndrom. Und mein größtes Problem sind die Ohren. Ich habe dauerröhrchen die leider oft durch das Sekret rausgedrückt werden. Die krankheitsaktivität startet oft mit Ohrenlaufen. Ruhe habe ich mit viiièeeeeel cortison. Eine andere Lösung gibt es leider nicht.
Vg ali
Ich kenne dieses Problem auch. ich habe hes syndrom. Und mein größtes Problem sind die Ohren. Ich habe dauerröhrchen die leider oft durch das Sekret rausgedrückt werden. Die krankheitsaktivität startet oft mit Ohrenlaufen. Ruhe habe ich mit viiièeeeeel cortison. Eine andere Lösung gibt es leider nicht.
Vg ali
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Ingeborg
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- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Ohrprobleme
Hallo Ho pe,
was sich da im einzelnen im Ohr abspielt, weiß ich leider nicht. Ich hatte jedoch zu Beginn meines Wegeners neben Rhinitis und Sinusitis eine Schalleitungsschwerhörigkeit, die auf einen Paukenerguß zurückzuführen war. Die Flüssigkeit und damit die Schwerhörigkeit verschwanden mit hochdosiertem Corti, also mit Behandlung der Grunderkrankung, und kamen auch bisher nicht wieder.
Was ich las: evtl. auch Nasenspülungen oder wenn bakteriell bedingt = Antibiotika.
Gute Besserung.
Ingeborg
was sich da im einzelnen im Ohr abspielt, weiß ich leider nicht. Ich hatte jedoch zu Beginn meines Wegeners neben Rhinitis und Sinusitis eine Schalleitungsschwerhörigkeit, die auf einen Paukenerguß zurückzuführen war. Die Flüssigkeit und damit die Schwerhörigkeit verschwanden mit hochdosiertem Corti, also mit Behandlung der Grunderkrankung, und kamen auch bisher nicht wieder.
Was ich las: evtl. auch Nasenspülungen oder wenn bakteriell bedingt = Antibiotika.
Gute Besserung.
Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Frosch (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ohrprobleme
Ja, den Paukenhöhlenerguss hatte/habe ich auch. Das Röhrchen hat geholfen, aber nicht ganz. Ein Bild meines Schädels zeigte eine größere Verschleimung. HNO hat behauptet, das wäre nicht Wegener. Im Moment fließt der Schleim so ganz langsam nach innen ab. Ich hoffe, das es sich noch ganz gibt.
Cortison hat bei mir im Ohr gar nix bewirkt, allerdings war meine maximale Dosis 20mg, ich bilde mir ein, dass das Problem an geschwollenen Schleimhäuten durch Allergie liegt und Antihistaminika bzw. antihistamin Ernährung (z.B. Zitronensaft) helfen. Ich hatte dazu noch einen Mini-Hörsturz, den ich Vaskulitis-bedingten Durchblutungsstörungen zuschreibe. Es ist alles inzwischen viel besser, aber nicht völlig verschwunden.
Cortison hat bei mir im Ohr gar nix bewirkt, allerdings war meine maximale Dosis 20mg, ich bilde mir ein, dass das Problem an geschwollenen Schleimhäuten durch Allergie liegt und Antihistaminika bzw. antihistamin Ernährung (z.B. Zitronensaft) helfen. Ich hatte dazu noch einen Mini-Hörsturz, den ich Vaskulitis-bedingten Durchblutungsstörungen zuschreibe. Es ist alles inzwischen viel besser, aber nicht völlig verschwunden.
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Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ohrprobleme
Noch zu Paukenhöhlenerguss
http://www.hno-neuwirth.at/pauke.html
Der Grund kann alles mögliche sein. Auf jeden Fall sind Schwellungen oder Wucherungen schuld.
http://www.hno-neuwirth.at/pauke.html
Der Grund kann alles mögliche sein. Auf jeden Fall sind Schwellungen oder Wucherungen schuld.
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Hope (Archiv)
- Beiträge: 340
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ohrprobleme
Hallo Ihr Drei,
vielen Dank für Eure Erfahrungen und Tipps.- Wenn es irgend geht, möchte ich auf Erhöhung des Cortisons verzichten; ich bin so froh, nach all den Jahren endlich nur noch wenig einnehmen zu müssen. Nasendusche könnte ich wieder öfter einsetzen, manchmal wird man doch faul. Interessant fand ich auf der Seite von Dr. Neuwirth den Hinweis auf schleimverflüssigende Medikamente. Da sich die Angelegenheit schon über Monate hinzieht, werde ich meinen Arzt darauf ansprechen. Lustig und ebenfalls neu war für mich der Nasenballon. Doch er wird bei mir wegen der Gefahr der Keimverschleppung wohl nicht in Betracht kommen.
Nochmals vielen Dank,
Hope
vielen Dank für Eure Erfahrungen und Tipps.- Wenn es irgend geht, möchte ich auf Erhöhung des Cortisons verzichten; ich bin so froh, nach all den Jahren endlich nur noch wenig einnehmen zu müssen. Nasendusche könnte ich wieder öfter einsetzen, manchmal wird man doch faul. Interessant fand ich auf der Seite von Dr. Neuwirth den Hinweis auf schleimverflüssigende Medikamente. Da sich die Angelegenheit schon über Monate hinzieht, werde ich meinen Arzt darauf ansprechen. Lustig und ebenfalls neu war für mich der Nasenballon. Doch er wird bei mir wegen der Gefahr der Keimverschleppung wohl nicht in Betracht kommen.
Nochmals vielen Dank,
Hope
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Ohrprobleme
Hi Hope,
ein kurzfristiger Coprtisonstoß (Bei mir waren es damals 5 Tage 100 mg), bringt keine langfristigen NW, und man kehrt danach schnell zu seiner früheren Dosis wieder zurück.
Gute Besserung.
Ingeborg
ein kurzfristiger Coprtisonstoß (Bei mir waren es damals 5 Tage 100 mg), bringt keine langfristigen NW, und man kehrt danach schnell zu seiner früheren Dosis wieder zurück.
Gute Besserung.
Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)