noch ohne Diagnose
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sylvie (Archiv)
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Re: noch ohne Diagnose
Ich weiß, dass mir niemand wirklich wird helfen können. Hoffe aber, ich darf trotzdem meinem Frust Luft machen.
Komme gerade vom Kontrolltermin im KH. Bei 33 Grad, ohne Klimaanlage ein großer Spaß. Der Rheumatologe zu dem ich heute sollte ist "ganz überraschend" in Elternzeit! *Ironie-Off!* Die Vertretung hatte sich nicht vorbereitet, hat viel gefragt, gemeint da mein cAnca jetzt wieder o.k. ist gibt es keinerlei Anhalt für Irgendein Autoimmungeschehen. Dann hat sie mit dem Rheumatologen telefoniert: der meinte sinngemäß, dass er fest von einer subklinischen Vaskulitis ausgeht. Er empfiehlt, dass ich ambulant eine Biopsie machen lassen, mal auf Verdacht Cortison nehme und in ein paar Wochen wieder hingehe, wenn er wieder da ist. So weit so frustrierend.
Dann bin ich zurück zur neurologischen Ambulanz, wo ich offiziell Patientin bin. Jaaa, wenn ich das denn unbedingt wollte könnte ich schon ne Biopsie machen lassen. Wär halt Verdacht auf atypischen Wegener. Ob Cortison Sinn macht oder nicht bestimmt aber immer noch ihr Oberarzt und nicht der Rheumatologe. An dem Punkt hab ich mir erstmal ne kurze Heulattacke geleistet vor Überforderung!
Hab es GsD irgendwie geschafft, mir noch die Blutwerte ausdrucken zu lassen (danke nochmal für den Tipp!). Da stimmt meines Erachtens nach einiges nicht. C3 sackt weiter ab. Und ein total überhöhter Vitamin B-Spiegel scheint für eine Verwertungsstörung zu sprechen (was möglicherweise alle Symptome erklären würde).
Keine Ahnung, was ich jetzt mach. Mir heut auch erstmal "egal". Wenn die Luft zum Atmen nicht so unglaublich knapp wäre würd ich gar nirgends mehr hin gehen.
Komme gerade vom Kontrolltermin im KH. Bei 33 Grad, ohne Klimaanlage ein großer Spaß. Der Rheumatologe zu dem ich heute sollte ist "ganz überraschend" in Elternzeit! *Ironie-Off!* Die Vertretung hatte sich nicht vorbereitet, hat viel gefragt, gemeint da mein cAnca jetzt wieder o.k. ist gibt es keinerlei Anhalt für Irgendein Autoimmungeschehen. Dann hat sie mit dem Rheumatologen telefoniert: der meinte sinngemäß, dass er fest von einer subklinischen Vaskulitis ausgeht. Er empfiehlt, dass ich ambulant eine Biopsie machen lassen, mal auf Verdacht Cortison nehme und in ein paar Wochen wieder hingehe, wenn er wieder da ist. So weit so frustrierend.
Dann bin ich zurück zur neurologischen Ambulanz, wo ich offiziell Patientin bin. Jaaa, wenn ich das denn unbedingt wollte könnte ich schon ne Biopsie machen lassen. Wär halt Verdacht auf atypischen Wegener. Ob Cortison Sinn macht oder nicht bestimmt aber immer noch ihr Oberarzt und nicht der Rheumatologe. An dem Punkt hab ich mir erstmal ne kurze Heulattacke geleistet vor Überforderung!
Hab es GsD irgendwie geschafft, mir noch die Blutwerte ausdrucken zu lassen (danke nochmal für den Tipp!). Da stimmt meines Erachtens nach einiges nicht. C3 sackt weiter ab. Und ein total überhöhter Vitamin B-Spiegel scheint für eine Verwertungsstörung zu sprechen (was möglicherweise alle Symptome erklären würde).
Keine Ahnung, was ich jetzt mach. Mir heut auch erstmal "egal". Wenn die Luft zum Atmen nicht so unglaublich knapp wäre würd ich gar nirgends mehr hin gehen.
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nordlicht (Archiv)
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Re: noch ohne Diagnose
Oje, du Arme! Nur zu verständlich, dass einem da die Tränen kommen! Beschwerden, keine richtige Diagnose, anscheinend etwas unmotivierte Ärzte und zu allem Überfluss noch stickige Hitze im KH-Zimmer! Keine gute Kombi!!
Hoffe, du kannst schnell zu einem Arzt gehen, dem du vertraust und der etwas unternimmt!!
Alles Gute für dich.
LG nordlicht
Hoffe, du kannst schnell zu einem Arzt gehen, dem du vertraust und der etwas unternimmt!!
Alles Gute für dich.
LG nordlicht
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sylvie (Archiv)
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Re: noch ohne Diagnose
Danke. Deine Worte sind gerade Balsam... ;o)
Wobei mir einfällt: was mir den Rest gegeben hat, war die - gelinde gesagt sehr unglückliche - Formulierung: "naja, wenn sie ja nur alle paar Jahre Beschwerden haben brauchts ja keine Behandlung". Da war Heulen zumindest besser als dem eigentlichen Impuls folgen *g*
Hat jemand eine Idee, was mir ein kontinuierlich weiter absackender C3-Wert sagen will? (C4 ist in der Norm).
Wie komme ich denn an einen HNO, der die Biopsie durchführen kann? Das konnten die mir im KH auch nicht sagen. Und der erstbeste HNO wird sowas nicht können? Und.... ist das schlimm?
Wobei mir einfällt: was mir den Rest gegeben hat, war die - gelinde gesagt sehr unglückliche - Formulierung: "naja, wenn sie ja nur alle paar Jahre Beschwerden haben brauchts ja keine Behandlung". Da war Heulen zumindest besser als dem eigentlichen Impuls folgen *g*
Hat jemand eine Idee, was mir ein kontinuierlich weiter absackender C3-Wert sagen will? (C4 ist in der Norm).
Wie komme ich denn an einen HNO, der die Biopsie durchführen kann? Das konnten die mir im KH auch nicht sagen. Und der erstbeste HNO wird sowas nicht können? Und.... ist das schlimm?
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nordlicht (Archiv)
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Re: noch ohne Diagnose
Hallo Sylvie,
MW hast du wohl, richtig?? Was für eine Biopsie wird denn da gemacht. Ist ja auch blöd, dass sie dir nicht gleich vom Krankenhaus aus einen Arzt nennen!!
LG nordlicht
MW hast du wohl, richtig?? Was für eine Biopsie wird denn da gemacht. Ist ja auch blöd, dass sie dir nicht gleich vom Krankenhaus aus einen Arzt nennen!!
LG nordlicht
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sylvie (Archiv)
- Beiträge: 41
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Der Rheumatologe hatte nur Anca-assoziierte Vaskulitis in den Raum gestellt. Die Neurologin "wußte" dann, dass es nur Wegener sein könnte. Deswegen auch Biopsie der Nasenschleimhaut, weil dort die einzig auffällige Veränderung ist.
Und ja, find ich echt heftig, dass die das nicht selbst machen oder wenigstens einen Arzt nennen können.
Und ja, find ich echt heftig, dass die das nicht selbst machen oder wenigstens einen Arzt nennen können.
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tapa (Archiv)
- Beiträge: 360
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Eine Biopsie sollte jeder HNO-Arzt machen können, das geht im Nasenbereich doch eigentlich mit örtlicher Betäubung. Dein HA sollte einen zügigen Termin vereinbaren, denn desto klarer die Diagnose, desto besser auch die Behandlungsmöglichkeiten. Und dann ab ins Labor mit dem Hinweis auf Vaskulitisverdacht.
Wenn Deine Ärzte nur "Vaskulitis" erkennen können und das nicht weiter differenzieren können, solltest Du Dich an einen Vaskulitisexperten wenden (Ingeborg hat da gute Infos wo es was gibt).
Ich habe einen Patientenratgeber, in dem schon mal 8 "Standard"-Vaskulitiden aufgeführt sind, das Buch solltest Du Deinen Ärzten mal zeigen, da bin ich hier an meinem Schreibtisch womöglich besser informiert als Deine Ärzte?..?..?
(Buch: Oliver Witzke und Uwe Heemann: Leben mit Kollagenen und Vaskulitiden, Ein Ratgeber für Patienten, ISBN 9783886039777)
Wenn Deine Ärzte nur "Vaskulitis" erkennen können und das nicht weiter differenzieren können, solltest Du Dich an einen Vaskulitisexperten wenden (Ingeborg hat da gute Infos wo es was gibt).
Ich habe einen Patientenratgeber, in dem schon mal 8 "Standard"-Vaskulitiden aufgeführt sind, das Buch solltest Du Deinen Ärzten mal zeigen, da bin ich hier an meinem Schreibtisch womöglich besser informiert als Deine Ärzte?..?..?
(Buch: Oliver Witzke und Uwe Heemann: Leben mit Kollagenen und Vaskulitiden, Ein Ratgeber für Patienten, ISBN 9783886039777)
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Ingeborg
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- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: noch ohne Diagnose
Es sei an dieser Stelle auch nochmal hingewiesen auf das informative Buch
"Vaskulitis -Was ist sie - Wie man sie erkennt - Was man dagegen tun kann" von Eva Reinhold-Keller und WL Gross, Steinkopff-Verlag.
"Vaskulitis -Was ist sie - Wie man sie erkennt - Was man dagegen tun kann" von Eva Reinhold-Keller und WL Gross, Steinkopff-Verlag.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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sylvie (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Nein, die Biopsie kann scheinbar niemand machen. Es ätzt mich echt an. Einzige Antwort heute: dazu müssen sie in die Klinik. Ja aber, die schicken mich doch! Das ist echt zum Haare raufen. Das Einzige was mir noch einfiele wäre die Krankenkasse anrufen. Die werden von sowas aber erst recht noch nie was gehört haben. Langsam hab ich echt keine Lust mehr. Sorry, aber wie allein gelassen kann man eigentlich werden in dem Gesundheitssystem.
Hab gerade "spaßeshalber" der Krankenkasse eine Nachricht mit Bitte um Unterstützung geschickt. Mal sehen.
Hab gerade "spaßeshalber" der Krankenkasse eine Nachricht mit Bitte um Unterstützung geschickt. Mal sehen.
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tapa (Archiv)
- Beiträge: 360
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Ich lass mir inzwischen für alles und jedes etwas Schriftliches geben. Also sich nicht schicken lassen sondern: Der behandelnde Arzt im KH sollte Deinen HNO Arzt anrufen (am besten in Deinem Beisein) und einen Biopsietermin vereinbaren oder Dir schriftlich mitgeben, was genau gemacht werden muss. Mit mündlichen Vereinbarungen hat man einfach immer Probleme.
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sylvie (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
"Mein" HNO (war ich letztes Jahr einmal) macht sowas ja nicht. Und die Ärztin im KH hab ich gefragt, sie weiß nicht, wo man so eine Biopsie bekommt.
Egal, muss mich mal wieder aufs Überleben konzentrieren. Kurz vorm Kollaps. Wie so oft.
Ich muss auf den Termin beim HA warten und dann weitersehen. Dieses Klinikum sieht mich wohl hoffentlich nicht wieder (der Rheumatologe hatte auch eine erneute Überprüfung der Entzündungswerte empfohlen. Nichtmal das hat sie gemacht, obwohl die Werte von der ersten zur zweiten Untersuchung schlechter wurden. Soweit ich das selbst googeln konnte).
Frage am Rande: kennt jemand chronische Zahnschmerzen und auffallend viele absterbende Zähne? Im Netz find ich nix ob da ein Zusammenhang sein könnte.
Egal, muss mich mal wieder aufs Überleben konzentrieren. Kurz vorm Kollaps. Wie so oft.
Ich muss auf den Termin beim HA warten und dann weitersehen. Dieses Klinikum sieht mich wohl hoffentlich nicht wieder (der Rheumatologe hatte auch eine erneute Überprüfung der Entzündungswerte empfohlen. Nichtmal das hat sie gemacht, obwohl die Werte von der ersten zur zweiten Untersuchung schlechter wurden. Soweit ich das selbst googeln konnte).
Frage am Rande: kennt jemand chronische Zahnschmerzen und auffallend viele absterbende Zähne? Im Netz find ich nix ob da ein Zusammenhang sein könnte.