Klinikum Bad Bramsted

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Horst (Archiv)
Beiträge: 16
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Klinikum Bad Bramsted

Beitrag von Horst (Archiv) »

Hallo, ich bin gerade zurück aus dem Klinikum und habe das Gefühl nicht so gut beraten und behandelt zu sein wie gewohnt. Das macht mir Sorgen denn ich war nicht der Einzigste auf der Station. Man merkt die Unsicherheit und muss mehr nachfragen als sonst. Ich hoffe das legt sich wieder sonst mache ich mir echt Sorgen.
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Klinikum Bad Bramsted

Beitrag von Ingeborg »

Guten Morgen Horst,

"wir" teilen Deine Sorgen, denn in BB finden gerade nicht unerhebliche Umbrüche statt. Wenn Du etwas mehr erfahren möchtest, kannst Du nachlesen im Thread "Bad Bramstedt: Stellungnahme...", in der Themen-Übersicht zu finden, und zur neuesten Entwicklung gerade bei "Workshop..10.10.".

Wenn du möchtest, erzähl ein bißchen mehr von Dir.

LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
hopefull (Archiv)
Beiträge: 5
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Klinikum Bad Bramsted

Beitrag von hopefull (Archiv) »

Guten Morgen Ingeborg, guten Morgen Horst,



auch ich bin gerade - seit dem 29.09. aus Bad Bramstedt zurück. Horst, vielleicht sind wir uns ja über den Weg gelaufen und haben eine Anwendung gemeinsam besucht.

Nunja, mir fehlt der Vergleich, da ich "Ersttäter" in Sachen Reha bin. Das ausführliche Gespräch mit Frau Dr. Holle war für mich aufschlussreich und informativ, ebenso die Vorträge zum Thema Vaskulitis. Wenn ich allerdings von einem kurzfristigen Therapieerfolg sprechen muß, dann hält sich dieser in engen Grenzen. Ebenso empfand ich die Anwendungen als wenig spezifisch für meinen Morbus Wegener. Vielleicht lag es an dem hohen Krankenstand der Mitarbeiter im Haus D, in Folge dessen ja diverse Massagen unter deb Tisch fielen und/oder durch Gymnastik in Haus E ersetzt wurden. Dr. Struve erklärte mir, dass bei Rheumapatienten der Schwerpunkt auf Mobilisierung = Sport gelegt würde, zusätzliche Erkrankungen bzw. Untersuchungen wären nicht (oder nicht mehr) Gegenstand einer Reha, da das der Kostenträger nicht erstatten würde. Ich fand das "irgendwie blöd", denn egal ob Rentenversicherung oder Krankenkasse, dern Ziel sollte doch die Gesundung des Patienten sein; im übrigen deckungsgleich mit meinem Ziel. Gesunder Patient = weniger Kosten, oder?

Alles in Allem beurteile meinen Aufenthalt in Bad Bramstedt als erholsam, das Essen war reichhaltig, abwechslungsreich und gut. Die Unterbringung in einem ruhigen Einzelzimmer in Haus I gefiel mir trotz der langen Wege auch sehr gut. Bad Bramstedt selber, naja... aber ich hatte das Glück, mit der Moorbahn fahren zu dürfen. Die Anreise über 460 Kilometer war einfach zu planen, die Haltestelle der Bahn direkt vor der Tür war für den mit Gepäck reisenden eine Erleichterung. Für meine Begriffe war die Reha kurzweillig, leider wurde ich immer noch als nicht arbeitsfähig entlassen. Bleibt die Frage, was eine gute Reha auszeichnet; aber die kann und muß wohl jeder für sich beantworten. Ich habe mich im Großen und Ganzen in Bad Bramstedt wohlgefühlt und konnte einige Gespräche mit anderen Morbus Wegener Patienten führen. Nun bin ich nicht so ganz der "Forums-Typ", ich mag eher den persönlichen Austausch, da hier etwas mehr "Schwingungen" aufgenommen werden können. Dafür hat es sich schon geloht, dort zu sein Leider gibt es in der Nähe (Viersen Mönchengladbach Krefeld) keinen "Morbus Wegener Club"; ist wohl mit 6 zu 10.000 etwas zu selten.

Schönen Sonntag noch.
Andariel (Archiv)
Beiträge: 33
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Klinikum Bad Bramsted

Beitrag von Andariel (Archiv) »

Hallo Horst,



ich war im Juli das erste Mal in BB.

Nachdem was ich gehört habe, bin ich mit sehr großen Hoffnungen in die 400Km entfernte Klinik gefahren.

Aber genau wie du, hatte ich nicht das Gefühl gut beraten/behandelt worden zu sein. Ich hatte die ganze Zeit nur einen jungen Arzt, der mir gar nicht richtig zu gehört hat. Bei der Entlassung habe ich Frau Holle das erste Mal gesehen/gesprochen.

Aber da war ich wirklich schon in Aufbruchstimmung und wollte nur noch nach Hause.

Außerdem hatte Sie ja nur die Unterlagen, die der andere Arzt geführt hatte.



Ich hoffe auch sehr, dass sich die Klinik noch ins positive für uns verändert!

Denn leider habe ich bisher kein Krankenhaus kennen gelernt, dass solche Krankheiten wirklich kennt.



Viele Grüße an Alle
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Klinikum Bad Bramsted

Beitrag von Ingeborg »

Hallo Andariel,

es gibt einige weitere Krankenhäuser, die sich auskennen. Wenn Du an meiner Auflistung von Ärzten und (Uni-)Kliniken interessiert bist, entweder nach Bundesland oder bundesweit, gib mir Nachricht.

BB ist allerdings das Klinikum, das die längste Erfahrung hat und bekannt ist für sein Referenzlabor bzgl. Anca-Diagnostik. Das Labor wird, wie ich einem Beitrag entnehmen konnte, nun ab 1.Nov. vom Vaskulitis-Zentrum Süd übernommen.



@Hartmut, Dr. Bozorg hab ich schon "vereinnahmt". Danke auch für den HNO.

Allen einen angenehmen, beschwerdearmen Tag.

LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
tapa (Archiv)
Beiträge: 360
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Klinikum Bad Bramsted

Beitrag von tapa (Archiv) »

Hallo,

soweit ich weiß, gehört Bad Bramstedt zum Universitätsklinikum Schleswig-Holstein bzw. arbeitet mit diesem zusammen. Die arbeiten ja in ganz Schleswig-Holstein zusammen, z.B. in Kiel, Lübeck und Heide etc.

In Kiel gibt es seit April eine neue Personalie im Bereich Rheumatologie, vielleicht ist das mal interessant, denn sie hat dort die Nachfolge von Prof. Dr. Wolfgang Gross angetreten, der doch auch in BB verantwortlich war, wenn ich richtig informiert bin?!?!



http://www.uksh.de/150401_pi_personalmeldungen.html



Jetzt müsste man nur wissen, inwieweit sie sich in Lübeck mit Vaskulitiden beschäftigen und wie mit BB zusammengearbeitet wird.

Grüße

an alle :-)
ben1951 (Archiv)
Beiträge: 143
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Klinikum Bad Bramsted

Beitrag von ben1951 (Archiv) »

Hallo Hopefull,



Du schreibst ùber persònlichen austausch.

In Dinslaken ist eine SHG jeden monat dieletzt Donnerstag ist hier ein treffen. Wann du intresse hast melde dich ainfach bei mir. LG Ben
slenny (Archiv)
Beiträge: 436
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Klinikum Bad Bramsted

Beitrag von slenny (Archiv) »

@Tapa, die erste Frau in D, die einen Lehrstuhl in Rheumatologie hat, ist Chefin der Lübecker Sektion des UKSH, nicht in Kiel. Sowohl die Lübecker (Mitglied im AK Vaskulitis) als auch die Kieler Rheumakollegen um Prof Dr. Schroeder kennen sich mit Vaskulitiden aus. Sie tauschen sich auch untereinander aus.

Als Patientin mit RZA/AT fühle ich mich dort sehr gut betreut.
KielerSprotte (Archiv)
Beiträge: 16
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Klinikum Bad Bramsted

Beitrag von KielerSprotte (Archiv) »

hallo :)



bin auch grad aus Bad Bramstedt wieder da und muss sagen, dass ich mich genauso gut behandelt gefühlt habe, wie immer. Leider sind einige der Schwestern auf der G1 nicht mehr da, fehlen schon ;). Aber Untersuchungen, Visiten usw. fanden wie gewohnt statt. Auch ging es zur HNO nach Kiel. Da wird wohl je nach Fall entschieden



lg
tapa (Archiv)
Beiträge: 360
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Klinikum Bad Bramsted

Beitrag von tapa (Archiv) »

@slenny: Du hast natürlich recht, ich meinte Lübeck, sorry. Für mich ist immer alles interessant, was so in Norddeutschland an Ärzten erreichbar sein könnte, da hatte ich mich mal erkundigt und die leitende Rheumatologie in Lübeck gefunden. Um so besser, wenn es eine kompetente Stelle mehr gibt, an die man sich wenden könnte.
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