Hallo Nordlicht und Slenny,und alle anderen
ja die Schweißausbrüche, auch bei mir ein starkes Thema. Ich laufe jetzt immer noch in TShirts rum und kurzen Schlafanzügen.
Bin oft Nass geschwitzt und weiß nicht warum. Im Oktober war ich eine halbe Stunde im Garten(für mich eine lange Zeit)hab gearbeitet, mir lief der Schweiß nur so über das Gesicht und den Körper runter. Als ich mich zum ausruhen hinsetzte brach nochmal ein Schwall raus dann beruhigte sich alles wieder. Meine Körperhaut hat sich eiskalt angefühlt und es hat 3 Stunden gedauert bis sie wieder warm wurde, gefroren habe ich nicht. So extrem hatte ich es zum Glück erst einmal. Aber es ist schon blöd wenn man überall schwitzt. Ich bin seit Oktober mit RZA in Remission und frage mich öfter ob es wieder los geht. Manches dauert nur ein paar Tage, bei manchen bin ich mir nicht ganz sicher. Ich bin noch nie so unsicher bei einer Krankheit gewesen wie bei dieser.
LB Gruß
maxima
RZA/TA - Schübe?
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nordlicht (Archiv)
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Re: RZA/TA - Schübe?
Hallo Ingeborg,
ich bin mit nur 10mg gestartet, also recht gering im Vergleich zu vielen anderen hier. Habe jetzt sogar schon auf 7,5mg gesenkt. Mein heisser Kopf und das Cortison......hätte so schön gepasst als Erklärung für die ungewohnte Hitze! Es nervt schon sehr, ständig irgendetwas zu haben, aber nicht zu wissen warum und woher das kommt.
2016 wird alles besser;-))
LG vom Nordlicht
ich bin mit nur 10mg gestartet, also recht gering im Vergleich zu vielen anderen hier. Habe jetzt sogar schon auf 7,5mg gesenkt. Mein heisser Kopf und das Cortison......hätte so schön gepasst als Erklärung für die ungewohnte Hitze! Es nervt schon sehr, ständig irgendetwas zu haben, aber nicht zu wissen warum und woher das kommt.
2016 wird alles besser;-))
LG vom Nordlicht
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Ingeborg
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Re: RZA/TA - Schübe?
@Nordlicht,
bei der Cortison-Therapie ist ein "Flush", also eine Rötung im Gesicht durchaus bekannt. Wenn bei höheren Dosierung auf Dauer die Wangen schön rund werden und rot, sieht man wenigstens gesund aus;-)
@Maxima,
ja, sowas in der Art kenne ich auch. Für mich heißt das inzwischen, wenn der Körper so reagiert, dass es ihm zu viel ist. Das ist nicht gut.
LG
und immer schön fröhlich bleiben!
bei der Cortison-Therapie ist ein "Flush", also eine Rötung im Gesicht durchaus bekannt. Wenn bei höheren Dosierung auf Dauer die Wangen schön rund werden und rot, sieht man wenigstens gesund aus;-)
@Maxima,
ja, sowas in der Art kenne ich auch. Für mich heißt das inzwischen, wenn der Körper so reagiert, dass es ihm zu viel ist. Das ist nicht gut.
LG
und immer schön fröhlich bleiben!
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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nordlicht (Archiv)
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Re: RZA/TA - Schübe?
Ahhh, danke für die Info, dass ein heisses Gesicht bei Cortisoneinnahme häufiger vorkommt!!
Und so ein Schweissausbruch kommt bei mir auch oft im dümmsten Moment. Nachts ist es nicht schön, aber oft bekomme ich Schweissausbrüche von 0 auf 100 ausgerechnet dann, wenn ich was vorhabe - egal, ob ich mich darauf freue oder mich davor fürchte.
Und so ein Schweissausbruch kommt bei mir auch oft im dümmsten Moment. Nachts ist es nicht schön, aber oft bekomme ich Schweissausbrüche von 0 auf 100 ausgerechnet dann, wenn ich was vorhabe - egal, ob ich mich darauf freue oder mich davor fürchte.
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Linchen88 (Archiv)
- Beiträge: 392
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: RZA/TA - Schübe?
Liebe Slenny,
ich habe auch TA mit Aortenaneurysma, das aber bereits operiert wurde. Ich habe ca. 3 Jahre gebraucht, bis die Krankheit im Griff war. Es war recht hartnäckig und dem Aneurysma konnte man beinahe beim Wachsen zuschauen. Ich lebe mittlerweile seit 7 oder 8 Jahren mit der Krankheit und fühle mich seit ca. 3 Jahren "gesund". Das einzige Problem, das ich seitdem hatte, war einmal ein hartnäckiges, rotes Auge. Das konnte man dann tatsächlich nur mit einer Biological-Gabe in den Griff bekommen. Dabei wurde auch ein PET-CT zur Kontrolle gemacht. Es war aber zum Glück nur das Auge. Ich versuche mein Leben zu genießen und achte viel stärker auf meine Ernährung. Lasse alles, was entzündungsfördernd ist weg. Also kein Schwein, wenig Kohlenhydrate bzw. Zucker. Ich mache das, was mir gut tut und sage auch mal "nein", wenn es mir zu viel wird.
In der Zeit bevor ich stabil war, konnte ich es irgendwie fühlen, was der Auslöser für mein Unwohlsein war. Eine Erkältung z.B. geht ja meist mit anderen Symptomen einher. Schnupfen, Husten etc. Und wenn diese bleiernde Müdigkeit länger als 1-2 Wochen anhielt, war's auch gefährlich...?
Das mit dem Nachtschweiß halte ich persönlich für ein Zeichen dafür, dass sich noch irgendwo im Körper eine Entzündung aktiv ist. Denn seit ich "stabil" bin, habe ich KEINES der typischen Krankheitsanzeichen mehr. Was sagen denn deine CRP Werte oder die Kontrolle im PET? Ggf. könnte es aber auch am Kortison liegen oder es ist die Psyche? Ein klares Anzeichen war für mich immer, wenn ich das Kortison erhöht habe und mich dann recht schnell (innerhalb von 1-2 Stunden) sehr viel besser gefühlt habe.
Bzgl. der Aorta kann ein Rezidiv in so fern gefährlich sein, da Operationen, so lange die Entzündung da ist, kaum durchführbar sind. Das wäre als würde man einen Kartoffelsack nähen: Zieht man an der einen Stelle, geht eine andere auf.
Wenn du Fragen hast, kannst du dich gerne jederzeit melden!
Halt die Ohren steif.
LG
ich habe auch TA mit Aortenaneurysma, das aber bereits operiert wurde. Ich habe ca. 3 Jahre gebraucht, bis die Krankheit im Griff war. Es war recht hartnäckig und dem Aneurysma konnte man beinahe beim Wachsen zuschauen. Ich lebe mittlerweile seit 7 oder 8 Jahren mit der Krankheit und fühle mich seit ca. 3 Jahren "gesund". Das einzige Problem, das ich seitdem hatte, war einmal ein hartnäckiges, rotes Auge. Das konnte man dann tatsächlich nur mit einer Biological-Gabe in den Griff bekommen. Dabei wurde auch ein PET-CT zur Kontrolle gemacht. Es war aber zum Glück nur das Auge. Ich versuche mein Leben zu genießen und achte viel stärker auf meine Ernährung. Lasse alles, was entzündungsfördernd ist weg. Also kein Schwein, wenig Kohlenhydrate bzw. Zucker. Ich mache das, was mir gut tut und sage auch mal "nein", wenn es mir zu viel wird.
In der Zeit bevor ich stabil war, konnte ich es irgendwie fühlen, was der Auslöser für mein Unwohlsein war. Eine Erkältung z.B. geht ja meist mit anderen Symptomen einher. Schnupfen, Husten etc. Und wenn diese bleiernde Müdigkeit länger als 1-2 Wochen anhielt, war's auch gefährlich...?
Das mit dem Nachtschweiß halte ich persönlich für ein Zeichen dafür, dass sich noch irgendwo im Körper eine Entzündung aktiv ist. Denn seit ich "stabil" bin, habe ich KEINES der typischen Krankheitsanzeichen mehr. Was sagen denn deine CRP Werte oder die Kontrolle im PET? Ggf. könnte es aber auch am Kortison liegen oder es ist die Psyche? Ein klares Anzeichen war für mich immer, wenn ich das Kortison erhöht habe und mich dann recht schnell (innerhalb von 1-2 Stunden) sehr viel besser gefühlt habe.
Bzgl. der Aorta kann ein Rezidiv in so fern gefährlich sein, da Operationen, so lange die Entzündung da ist, kaum durchführbar sind. Das wäre als würde man einen Kartoffelsack nähen: Zieht man an der einen Stelle, geht eine andere auf.
Wenn du Fragen hast, kannst du dich gerne jederzeit melden!
Halt die Ohren steif.
LG
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Claudchen (Archiv)
- Beiträge: 332
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: RZA/TA - Schübe?
Hallo Slenny und alle anderen,
Ich habe seit 2012 TA offiziell, wurde behandelt und habe eine Bypass OP hinter mir, aber ich fühle mich seit dem vollkommen gesund. Habe nie was von einem Rezidiv gemerkt…
Und mir wurde gesagt das die Rezidivrate eher gering, solange man gut mit den Medikamenten eingestellt ist.
Ich hoffe das bleibt auch so…
Im November 2015 war ich bei meinem Arzt und als er mich und meine Blutwerte sah sagte er: "gesund, oder?" Ich habe mich so sehr gefreut;-)
Da mein Freund ich ich ja so langsam einen Kinderwunsch haben, haben wir nun das okay von allen Ärzten bekommen
Also ich kann zu einem Rezidiv nix sagen und hoffe das es so bleibt. Habe auch wie Linchen88 meine komplette Ernährung umgestellt
Ich melde mich wenn's Neuigkeiten gibt;-)
Liebe Grüße und allen ein GESUNDES neues Jahr
Claudchen
Ich habe seit 2012 TA offiziell, wurde behandelt und habe eine Bypass OP hinter mir, aber ich fühle mich seit dem vollkommen gesund. Habe nie was von einem Rezidiv gemerkt…
Und mir wurde gesagt das die Rezidivrate eher gering, solange man gut mit den Medikamenten eingestellt ist.
Ich hoffe das bleibt auch so…
Im November 2015 war ich bei meinem Arzt und als er mich und meine Blutwerte sah sagte er: "gesund, oder?" Ich habe mich so sehr gefreut;-)
Da mein Freund ich ich ja so langsam einen Kinderwunsch haben, haben wir nun das okay von allen Ärzten bekommen
Also ich kann zu einem Rezidiv nix sagen und hoffe das es so bleibt. Habe auch wie Linchen88 meine komplette Ernährung umgestellt
Ich melde mich wenn's Neuigkeiten gibt;-)
Liebe Grüße und allen ein GESUNDES neues Jahr
Claudchen