MetrioPharm
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buban (Archiv)
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MetrioPharm
Vom 26.- 30. März 2014 kamen über 2000 Wissenschaftler aus aller Welt für den 9ten internationalen Autoimmunkongress in Nizza zusammen. Immunologen aus der Grundlagenforschung, der Wirtschaft und über 700 Ärzte präsentierten und diskutierten die aktuellen Ergebnisse und Entwicklungen aus der Erforschung und Behandlung von Autoimmunerkrankungen.
Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates und CSO der MetrioPharm AG, präsentierte in diesem Rahmen die neusten Ergebnisse bezüglich der Sicherheit und Wirksamkeit des Wirkstoffs MP1000 bei Modellen der Rheumatoiden Arthritis.
Mit Blick auf alle derzeit vorhandenen und in der Entwicklung befindlichen Medikamente für Rheumatoide Arthritis, wurde die Einzigartigkeit von MP1000 deutlich. Mit seinem Wirkmechanismus setzt sich der Wirkstoff unverkennbar von der Gesamtheit der vorgestellten Medikamente ab. Diese können alle den Immunsuppressoren zugeordnet werden und führen, durch den erheblichen Eingriff in die Balance des Immunsystems, zu dem Risiko einer stark erhöhten Anfälligkeit für Infektionen aller Art. MP1000 ist der erste und derzeit einzige Wirkstoff, der sowohl antientzündlich als auch antiinfektiös wirkt und somit die Risiken eines klassischen Immunsuppressors überwindet.
Die von der MetrioPharm AG vorgestellten Ergebnisse, die diese zweifache Wirkung der MP-Klasse deutliche herausstellten, stießen auf sehr positive Resonanz bei den teilnehmenden Wissenschaftlern und führten zu großem Interesse an dem neuen Wirkmechanismus.
Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates und CSO der MetrioPharm AG, präsentierte in diesem Rahmen die neusten Ergebnisse bezüglich der Sicherheit und Wirksamkeit des Wirkstoffs MP1000 bei Modellen der Rheumatoiden Arthritis.
Mit Blick auf alle derzeit vorhandenen und in der Entwicklung befindlichen Medikamente für Rheumatoide Arthritis, wurde die Einzigartigkeit von MP1000 deutlich. Mit seinem Wirkmechanismus setzt sich der Wirkstoff unverkennbar von der Gesamtheit der vorgestellten Medikamente ab. Diese können alle den Immunsuppressoren zugeordnet werden und führen, durch den erheblichen Eingriff in die Balance des Immunsystems, zu dem Risiko einer stark erhöhten Anfälligkeit für Infektionen aller Art. MP1000 ist der erste und derzeit einzige Wirkstoff, der sowohl antientzündlich als auch antiinfektiös wirkt und somit die Risiken eines klassischen Immunsuppressors überwindet.
Die von der MetrioPharm AG vorgestellten Ergebnisse, die diese zweifache Wirkung der MP-Klasse deutliche herausstellten, stießen auf sehr positive Resonanz bei den teilnehmenden Wissenschaftlern und führten zu großem Interesse an dem neuen Wirkmechanismus.
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S. (Archiv)
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Re: MetrioPharm
Wenn das so wirkt,wäre das tatsächlich ein großer Vorteil.
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buban (Archiv)
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Re: MetrioPharm
Es wirkt in das medikament sind über 20 mio. Eur. geflossen.
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Gigu (Archiv)
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Re: MetrioPharm
Das hört sich ja interessant an. Vielen Dank für die Information.Weißt du, in welcher Entwicklungsphase das Medikament steckt, ob es schon eine Zulassung gibt etc?
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buban (Archiv)
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Re: MetrioPharm
MetrioPharm AG, Zürich/Berlin
MetrioPharm ist eine reine Pharmaentwicklungsfirma, die noch keinen Cent Umsatz gemacht hat – denn das revolutionäre Medikament „MP1000“ ist noch in der Entwicklung.
Wir leben heute in einer Zeit, die man später einmal „die 100 Jahre der Antibiotika“ nennen wird. Seit 1941 behandeln wir Krankheitserreger mit diesem Gift, aber die Erreger entwickeln sich immer weiter und werden resistent. Schon heute wirken Antibiotika bei vielen resistenten Keimen nicht mehr, und in wenigen Jahrzehnten werden diese vollkommen wirkungslos sein.
Unser neues Medikament „MP1000“ ist ein moderner Immunmodulator, der das menschliche Immunsystem so steuert, dass es sich selbst gegen Krankheitserreger wehren kann, ohne aber den eigenen Körper zu zerstören. Leider ist unser Immunsystem nämlich recht unberechenbar: entweder es schläft, oder es schießt übers Ziel hinaus und wird lebensgefährlich – dann entstehen akute Krisen wie Sepsis, oder dauerhafte Entzündungen wie die extrem schmerzhafte Volkskrankheit Arthritis, die man auch als Autoimmunerkrankungen bezeichnet.
Unser „MP1000“ ist kein Gift das Keime abtötet, sondern ein wirkmächtiger Treibstoff für unser Immunsystem, der aber gleichzeitig Überhitzung verhindert!
In diese Entwicklung sind schon ca. 20 Mio. EUR geflossen, und wir beginnen in diesem Jahr die klinischen Tests am Menschen. Wenn die ersten Tests so erfolgreich sind wie wir erwarten, muss dann eine große Pharmafirma einsteigen, um das Medikament breit zu testen und in etwa 3-4 Jahren auf den Markt zu bringen.
Die DVM ist mit 10% der größte Gesellschafter der MetrioPharm, denn wir sind begeistert von der Möglichkeit, dass wir vielleicht gefährliche Gifte durch ein modernes Medikament ersetzen können und dabei noch ein Investment zum wirtschaftlichen Erfolg führen.
MetrioPharm ist eine reine Pharmaentwicklungsfirma, die noch keinen Cent Umsatz gemacht hat – denn das revolutionäre Medikament „MP1000“ ist noch in der Entwicklung.
Wir leben heute in einer Zeit, die man später einmal „die 100 Jahre der Antibiotika“ nennen wird. Seit 1941 behandeln wir Krankheitserreger mit diesem Gift, aber die Erreger entwickeln sich immer weiter und werden resistent. Schon heute wirken Antibiotika bei vielen resistenten Keimen nicht mehr, und in wenigen Jahrzehnten werden diese vollkommen wirkungslos sein.
Unser neues Medikament „MP1000“ ist ein moderner Immunmodulator, der das menschliche Immunsystem so steuert, dass es sich selbst gegen Krankheitserreger wehren kann, ohne aber den eigenen Körper zu zerstören. Leider ist unser Immunsystem nämlich recht unberechenbar: entweder es schläft, oder es schießt übers Ziel hinaus und wird lebensgefährlich – dann entstehen akute Krisen wie Sepsis, oder dauerhafte Entzündungen wie die extrem schmerzhafte Volkskrankheit Arthritis, die man auch als Autoimmunerkrankungen bezeichnet.
Unser „MP1000“ ist kein Gift das Keime abtötet, sondern ein wirkmächtiger Treibstoff für unser Immunsystem, der aber gleichzeitig Überhitzung verhindert!
In diese Entwicklung sind schon ca. 20 Mio. EUR geflossen, und wir beginnen in diesem Jahr die klinischen Tests am Menschen. Wenn die ersten Tests so erfolgreich sind wie wir erwarten, muss dann eine große Pharmafirma einsteigen, um das Medikament breit zu testen und in etwa 3-4 Jahren auf den Markt zu bringen.
Die DVM ist mit 10% der größte Gesellschafter der MetrioPharm, denn wir sind begeistert von der Möglichkeit, dass wir vielleicht gefährliche Gifte durch ein modernes Medikament ersetzen können und dabei noch ein Investment zum wirtschaftlichen Erfolg führen.
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kletterrose (Archiv)
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Re: MetrioPharm
in 2015 soll Phase I an gesunden Menschen getestet werden
in Phase II an Patienten
https://metriopharm.de/forschung-und-entwicklung/der-weg-zum-neuen-medikament/klinische-phasen/
ist eine Modellierung nicht auch ein Eingriff ins Immunsystem ?
Risiko und Nutzen müssen dann auch noch bewertet werden.
in Phase II an Patienten
https://metriopharm.de/forschung-und-entwicklung/der-weg-zum-neuen-medikament/klinische-phasen/
ist eine Modellierung nicht auch ein Eingriff ins Immunsystem ?
Risiko und Nutzen müssen dann auch noch bewertet werden.
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buban (Archiv)
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Re: MetrioPharm
Die Immunsupresiver greifen nicht in das Immunsystem?
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buban (Archiv)
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Re: MetrioPharm
Die von der MetrioPharm AG Ende März veröffentlichen Studienergebnisse, die eine hohe Effektivität der Leitsubstanz MP1021 bei der Tuberkulose-Therapie zeigen, haben eine unerwartet große, unmittelbare Nachfrage nach Lizenzoptionen aus der Pharmaindustrie ausgelöst.
Im Rahmen einer klinischen Pilotstudie am WHO Kooperationszentrum für Tuberkulose, dem
Zentralen Forschungsinstitut für Tuberkulose der Russischen Akademie der Medizinischen
Wissenschaften in Moskau, hatten sich bei der Behandlung mit MP1021 sehr schnelle
positive klinische Veränderungen gezeigt. Bereits zwei Monate nach Therapiebeginn waren
nur noch bei 20% der Patienten aus der MP1021 Gruppe Tuberkulose-Erreger nachweisbar, in
der Kontrollgruppe der Patienten mit Standardtherapie waren die Proben noch zu 100%
positiv.
Nachdem die MetrioPharm AG bereits in der vergangenen Woche den Beginn von
Lizenzgesprächen mit einem deutschen Pharmahersteller bekannt geben konnte, liegen ihr
jetzt zwei weitere konkrete Anfragen von Unternehmen aus den USA und Südost-Asien vor.
Nach dem Abschluss entsprechender Non Disclosure Agreements (Geheimhaltungsabkommen)
können die Vorgespräche mit diesen Unternehmen im Mai bzw. im Juni beginnen. Die
Lizenzgespräche werden sich auf den Einsatz der Leitsubstanz MP1021 in der
Tuberkulosetherapie konzentrieren und zum Austausch vertraulicher wissenschaftlicher und
strategischer Unterlagen führen. Branchenüblich wurde für die Dauer der Verhandlungen
nach außen hin Stillschweigen über weitere Details vereinbart.
Über die intensive Suche nach Wirkstoffen, die insbesondere auch bei den zunehmend
resistenten Varianten der Tuberkulose (MDR-TB und XDR-TB) einsetzbar sind, berichteten
die Medien in den vergangenen Wochen in großem Umfang (zuletzt die FAZ am 13.04.2007).
Jährlich sterben 1,6 Millionen Menschen an der Tuberkulose, die zwar in ihren bekannten
Form prinzipiell heilbar ist, die Mediziner aber durch das vermehrte Auftreten von multi-
resistenten TB-Erregern vor neue große Probleme stellt. "Viele Experten einschließlich
der WHO sehen daher einen dringenden Bedarf an neuen, effektiven Therapieformen, welche
insbesondere das Problem der Antibiotika-resistenen TB Erreger adressieren" schreibt die
FAZ in ihrem Bericht vom 13.04.
"Die MetrioPharm AG ist optimistisch, nach dem Erfolg der klinischen Studien
diesbezüglich einen Beitrag leisten zu können" sagt der Präsident des Verwaltungsrates
Dr. Wolfgang Brysch in einer ersten Stellungnahme zu den Lizenzanfragen aus aller Welt.
Über die MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG entwickelt innovative Therapien gegen Infektions- und
Entzündungskrankheiten auf der Basis einer neuen Klasse von immun-modulierenden
Medikamenten. Leit Produkt der MetrioPharm ist die Substanz MP1021, ein kleinmolekularer
Wirkstoff, der die Immunantwort des Organismus auf Bakterien, Viren und auto-immun
vermittelte Entzündungsprozesse beeinflusst.
Im Rahmen einer klinischen Pilotstudie am WHO Kooperationszentrum für Tuberkulose, dem
Zentralen Forschungsinstitut für Tuberkulose der Russischen Akademie der Medizinischen
Wissenschaften in Moskau, hatten sich bei der Behandlung mit MP1021 sehr schnelle
positive klinische Veränderungen gezeigt. Bereits zwei Monate nach Therapiebeginn waren
nur noch bei 20% der Patienten aus der MP1021 Gruppe Tuberkulose-Erreger nachweisbar, in
der Kontrollgruppe der Patienten mit Standardtherapie waren die Proben noch zu 100%
positiv.
Nachdem die MetrioPharm AG bereits in der vergangenen Woche den Beginn von
Lizenzgesprächen mit einem deutschen Pharmahersteller bekannt geben konnte, liegen ihr
jetzt zwei weitere konkrete Anfragen von Unternehmen aus den USA und Südost-Asien vor.
Nach dem Abschluss entsprechender Non Disclosure Agreements (Geheimhaltungsabkommen)
können die Vorgespräche mit diesen Unternehmen im Mai bzw. im Juni beginnen. Die
Lizenzgespräche werden sich auf den Einsatz der Leitsubstanz MP1021 in der
Tuberkulosetherapie konzentrieren und zum Austausch vertraulicher wissenschaftlicher und
strategischer Unterlagen führen. Branchenüblich wurde für die Dauer der Verhandlungen
nach außen hin Stillschweigen über weitere Details vereinbart.
Über die intensive Suche nach Wirkstoffen, die insbesondere auch bei den zunehmend
resistenten Varianten der Tuberkulose (MDR-TB und XDR-TB) einsetzbar sind, berichteten
die Medien in den vergangenen Wochen in großem Umfang (zuletzt die FAZ am 13.04.2007).
Jährlich sterben 1,6 Millionen Menschen an der Tuberkulose, die zwar in ihren bekannten
Form prinzipiell heilbar ist, die Mediziner aber durch das vermehrte Auftreten von multi-
resistenten TB-Erregern vor neue große Probleme stellt. "Viele Experten einschließlich
der WHO sehen daher einen dringenden Bedarf an neuen, effektiven Therapieformen, welche
insbesondere das Problem der Antibiotika-resistenen TB Erreger adressieren" schreibt die
FAZ in ihrem Bericht vom 13.04.
"Die MetrioPharm AG ist optimistisch, nach dem Erfolg der klinischen Studien
diesbezüglich einen Beitrag leisten zu können" sagt der Präsident des Verwaltungsrates
Dr. Wolfgang Brysch in einer ersten Stellungnahme zu den Lizenzanfragen aus aller Welt.
Über die MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG entwickelt innovative Therapien gegen Infektions- und
Entzündungskrankheiten auf der Basis einer neuen Klasse von immun-modulierenden
Medikamenten. Leit Produkt der MetrioPharm ist die Substanz MP1021, ein kleinmolekularer
Wirkstoff, der die Immunantwort des Organismus auf Bakterien, Viren und auto-immun
vermittelte Entzündungsprozesse beeinflusst.
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S. (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: MetrioPharm
Sehr spannend, wie sich die klinischen Tests entwickeln werden - hoffentlich werden ALLE Daten dazu öffentlich verfügbar sein, damit sie auch nachgeprüft werden können. Zu oft wurden wohl Tests schön geschrieben in der Vergangenheit.
Bin neugierig, wie dieser Wirkstoff eigentlich genau funktioniert, was er anders macht.
Bin neugierig, wie dieser Wirkstoff eigentlich genau funktioniert, was er anders macht.
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buban (Archiv)
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Re: MetrioPharm
Also das Medikament MP 1022 das Zugspferd der MP 1000 Reihe wurde letztes Jahr sehr erfolgreich gegen Hepatitis C getestet mit einem 85% Erfolg, dieses Jahr sind noch Studien zu Schuppenflechten und Arthrose im Gange, ich frag mich wohl ob es für Vaskulitis geeignet wäre denn die Tuberkolose weißt auch ANCA-s wie die Vaskulitis. Ich habe bereits eine Mail an das Unternehmen geschrieben ob Vaskulitis Studien anstehen denn es sollte für alle Autoimmunerkrankungen geeignet sein.