Psyche schuld an Vaskulitis???

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
buban (Archiv)
Beiträge: 400
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Psyche schuld an Vaskulitis???

Beitrag von buban (Archiv) »

Untersätzt die Psyche nicht
Hartmut (Archiv)
Beiträge: 1674
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Psyche schuld an Vaskulitis???

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

Es soll auch Menschen geben die an Weihnachtsmann und Osterhase glauben



LG.HARTMUT
Sonnenschein74 (Archiv)
Beiträge: 180
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Psyche schuld an Vaskulitis???

Beitrag von Sonnenschein74 (Archiv) »

Sie ist halt der Meinung, dass solch Krankheit fast immer von einer unstabilen Psyche hervorgerufen wird. Ich sage nicht, dass dieses nicht evtl. möglich, versteht mich nicht falsch, aber doch sicher nicht nur bzw. immer. Dann müssten ja alle, die eine rheumatische Sache haben, im Vorfeld an einer psychischen Störung leiden. Hä??? Habt ihr das alle hier??? Mal ganz ehrlich, glaube ich nicht. Bei ihr hat ganz einfach alles mit der Psyche zu tun...
tapa (Archiv)
Beiträge: 360
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Psyche schuld an Vaskulitis???

Beitrag von tapa (Archiv) »

Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass eine genetische Veranlagung bestehen kann! In meiner Familie gibt es mehrere Autoimmunerkrankungen, Hashimoto, Sarkoidose, Neurodermitis und einen weiteren Verdacht auf Vaskulitis. Auch Migräne. Vielleicht kann eine seelisch belastende Situation den Ausbruch der Krankheit begünstigen, aber ich denke nicht, dass seelischer Stress die Ursache ist, dafür ist die Krankheit dann doch zu selten!



Trotzdem sollte man, wenn man erkrankt ist, seiner Seele auch immer mal was Gutes tun, wenn ich in meinen relativ vollen Alltag immer mal wieder eine Auszeit einplane, geht es mir besser. Und ich habe früher Ärger in mich reingefressen, das tue ich nicht mehr und das tut mir gut.



Die Arbeitskollegin meint es wahrscheinlich gar nicht böse, aber das wäre natürlich ein Wunder, wenn sie die Ursache von Vaskulitis wüsste...

Ich selber habe es meinen Kollegen gar nicht erzählt, nur der Familie und den wirklich wichtigen Freunden. Ich hatte einfach keine Lust, bei der Arbeit als chronisch krank angesehen zu werden. Da ich meine Arbeitszeit bis zu einem gewissen Grad selbst einteilen kann, fällt es nicht auf, wenn ich an schlappen Tagen mal früher gehe oder später komme (oder beides)
Hartmut (Archiv)
Beiträge: 1674
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Psyche schuld an Vaskulitis???

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

Später kommen und früher gehen ;-)

LG.HARTMUT
Ralf N (Archiv)
Beiträge: 435
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Psyche schuld an Vaskulitis???

Beitrag von Ralf N (Archiv) »

Für mich hat unbestritten auch die Psyche einen Einfluss auf den Körper.

Kenne eine Heilpraktikerin die eine Lichtdiät gemacht hat (eine Woche ohne Essen und Trinken). Die sagt der Körper folgt der Seele...

Und erwiesen ist auch, dass Stress das Immunsystem schädigen kann.

Gibt sogar wissenschaftliche Beweise dafür - siehe den Beitrag neulich auf 3Sat.

Daraus ziehe ich aber nicht den Schluss, dass wir selber Schuld sind wegen unserer Persönlichkeit.

LG

Ralf
Wasserratte (Archiv)
Beiträge: 21
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Psyche schuld an Vaskulitis???

Beitrag von Wasserratte (Archiv) »

Hallo Claudchen,



Dein Beitrag hat mich tief beeindruckt. Welche Art "Vaskulitis" hast Du?



Liebe Grüße



Wasserratte
SiMONE00 (Archiv)
Beiträge: 991
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Psyche schuld an Vaskulitis???

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hallo

Auch ich finde das die Psyche einen Einfluss auf die Vaskulitis hat. Aber diese nicht dadurch gekommen ist.

Auch ich kenne zu gut das "Dummgeschwätze" von andren,die meinen das ich ja die Vaskulitis durch meine Psyche bzw meine seelische Verfassung bekommen habe. Na schön wäre es und zu leicht gewesen.



Aber dagegen bin ich mir Sicher das wieder vermehrter Stress in jeglicher Form einen Schub begünstigen kann. Es war doch kein "Zufall" das ich nach meinem VU so ein Rezidiv bekommen habe? Aber es mir hingegen langsam wieder richtig gut geht nachdem ich wieder ruhiger werde,vermehrt auf mich achte .



Lg
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Psyche schuld an Vaskulitis???

Beitrag von Ingeborg »

möchte zu Ralfs Mitteilung von gestern "der Köper folgt der Seele" noch sagen, dass ich das auch so gelernt habe. Und zwar in dem Sinne, als sich bei allem, was sich auf die Seele legt, besonders wenn wir in einem psychischen Konflikt stehen und nicht herausfinden, oder wir etwas nicht mehr ertragen können, (als Beispiele), die Seele von sich aus nach Wiederherstellung des Gleichgewichts strebt. Kann sie das nicht, weil der Ein-Druck zu stark und die Dauer zu lang war, oder auch eine Abwehrhaltung, z.B. Leugnen, nicht funktioniert, reagiert schließlich der Körper und macht hierüber nochmal auf die Lösung eines seelischen Problems aufmerksam.



Das aber heißt wiederum nicht, dass jeder Erkrankung ein seelisches Problem zugrunde liegt. Dass anders herum eine Erkrankung und deren Einschränkungen auch die Seele berührt und beeinträchtigen kann, ist wohl jedem einleuchtend.



Es ist, in meinen Augen jedenfalls, jedoch überaus spannend, wenn man es lernt, die Reaktionen der Seele/der Psyche mit ihren so vielfältigen Möglichkeiten -und damit den wichtigen, inneren "Mitspieler"- zu beobachten. Sie sollte wirklich nicht unterschätzt werden (danke, buban).
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
buban (Archiv)
Beiträge: 400
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Psyche schuld an Vaskulitis???

Beitrag von buban (Archiv) »

Danke Ingeborg, du sprichtst mir jedes Mal aus der Sele insobesondere bei dem was in ein Plädoyer zum Jammern gesagt hast was wir ungebeten in chronischer Form in uns ließen. Ich glaube meine Beschwerden brauche ich nicht mehr aufzählen. Aber seit kurzer Zeit was ich das ich falsch gelebt habe. Als dreizehnjähriger den Krieg in Bosnien miterlebt und durch Serben vertrieben. In Deutschland schien alles wieder normal zu sein und dann der große Knall . Vater war in Komma mit einem Magendurchbruch und dadurch verursachte Lungenentzü. überlebenschance 5 % nun standen wir da 3 Wochen in Deutschland wie soll es weiter gehen sollte mit dem Vater das schlimmste passieren. Er überlebte war aber durch das Komma nicht mehr derselbe Mensch, von einem netten Man wurde er zunehmend depressiver,agressiver und sehr verletzend. Er machte uns sogar direkte Vorwürfe weil wir alles in Bosnien vorloren haben ungefähr wenn wir geblieben wären wäre alles erhalten geblieben Haus und Hof. Mich traff das immer sehr, und wie Schichsal es so wollte lernte ich als 17 jähriger 1997 meine Frau kennen, eine Serbin die hier geboren und aufgewaschsen ist und mit dem Elend in Bosnien nichts zutun hatte. Der Ärger fing damit natürlich richtig an alle gegen mich Familie,Freunde,Verwandte. Ich wollte sie nicht aufgeben weil es wahre Liebe war und weil ich Menschen zwischen gut und böse trenne und nicht nach Religion leider war ich in disem Kampf alleine und ich brannte jahrelang zwischen zwei Feuern und versuchte zu schlichten. Ich dachte ich bin stark ich schaffe es und dabei vergaß ich daß meine Sele schon angefangen hat sich zu wehren, zu schreien und dabei tief in meinem Ihneren was Böses erweckte.
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