ich brauche bitte eure Hilfe.
Im Moment kämpfe ich vor Gericht um den Nachweis dass eine bereits vom Gutachter als "grob Fahrlässig" klassifizierte Zahnbehandlung im Zusammenhang mit dem Ausbruch meiner Immunkomplexvaskulitis steht. Das vom Gericht angeordnete immunologische Gutachten hält aber einen Zusammenhang damit für "sehr unwahrscheinlich", da die dokumentierten Blutwerte hierzu keine Indizien für Toxine zeigten. Leider findet der Zeitraum von 8 Monaten zwischen meinem ersten Zusammenbruch und dem ersten Arzt der mich endlich ernst genommen und detailliertere Blutbilder gemacht hat keine Beachtung. Auch nicht der Umstand dass mit fortschreitender aufwendiger Kiefer- und Zahnsanierung zeitgleich die Krankheit sich immer weiter besserte.
Meine "grob Fahrlässige" Zahnbehandlung beeinhaltet: Ein Loch im Oberkiefer durch einen vermurksten Sinuslift, vergessene Tamponagen in Zähnen, Einlagen in Zähne mit toxischen nicht zugelassenen Medikamenten, verkapselte und offen eiternde Entzündungen die nicht behoben wurden, Knochenfras durch Bakterien die durch die kaputte Barriere im Oberkiefer ungehindert wüten konnten. Um nur die schlimmsten zu nennen.
Habt ihr vielleicht noch Vorschläge für Argumente die ich einbringen könnte? Schwanke zwischen wehren oder schlucken, da ich ja "nur" als Betroffene und nicht als Mediziner argumentieren kann...Ob ich das Gericht erreichen kann mit dem Argument wie selten und eigentlich unerforscht dieses Gebiet ist?
Bitte schmeisst doch einfach mal alles rein was euch so einfällt! Ich bin dankbar für jeden Einwurf hier