Reha-Brief und Initiative
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S. (Archiv)
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Reha-Brief und Initiative
Lasst uns doch einfach mal eine Beschwerde an den Patientenbeauftragten der Bundesregierung richten - dazu bräuchte man die Original-Entlassungs-Reha-Briefe, aus denen auch zitiert werden müsste. Wäre jemand bereit, das zusammenzustellen und an den Patientenbeauftragten zu schreiben?
Tom, falls Du doch zwischendurch hier mitliest, wärest Du evtl. bereit, das zu übernehmen? Oder jemand anderes?
Will niemanden hier so einfach eine Aufgabe zuschieben, bin aber selbst seit einiger Zeit Computermäßig ziemlich behindert...
Tom, falls Du doch zwischendurch hier mitliest, wärest Du evtl. bereit, das zu übernehmen? Oder jemand anderes?
Will niemanden hier so einfach eine Aufgabe zuschieben, bin aber selbst seit einiger Zeit Computermäßig ziemlich behindert...
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Gigu (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Reha-Brief und Initiative
Vielleicht sollte man sich zuvor mal in BB nach dem Stand der Dinge erkundigen:
Bei meinem letzten Aufenthalt dort im Okt/Nov durfte ich einen Fragebogen ausfüllen zum Thema Reha für Vaskulitis.
Bei meinem letzten Aufenthalt dort im Okt/Nov durfte ich einen Fragebogen ausfüllen zum Thema Reha für Vaskulitis.
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Hartmut (Archiv)
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Re: Reha-Brief und Initiative
Bringt nix ,
Das ist auch nur ein Verein zur Verbrennung von Steuergeldern , hatte mal mit einem Mitarbeiter von dem Verein telefoniert bla bla bla das ist alles .
LG. Hartmut
Das ist auch nur ein Verein zur Verbrennung von Steuergeldern , hatte mal mit einem Mitarbeiter von dem Verein telefoniert bla bla bla das ist alles .
LG. Hartmut
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Marion (Archiv)
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Re: Reha-Brief und Initiative
Also ich stell meinen Bericht gerne zur Verfügung, bin aber der Organisation glaub ich nicht gewachsen.
Lg Marion
Lg Marion
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Ingeborg
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- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Reha-Brief und Initiative
Also, mir sagen die Aussagen Betroffener zu Reha-Maßnahmen -neben Existenzsicherung oder Hörigkeit gegenüber dem Vertragspartner (RV, KK) und etwaigen Textbausteinen- eines, nämlich dass es NIE zu sachgerechten Aussagen in Berichten kommen wird, solange es keine Reha-Einrichtungen speziell für Vaskulitis gibt, die zudem die verschiedenen Problematiken einer Vaskulitis abdeckt bzw. man nicht Glück hat, dass sich der Arzt zufällig damit auskennt.
Eine Reha-Einrichtung für Atemwegserkrankungen wird (wörtlich genommen) vor allem die Lungenproblematik im Focus haben und dazu Stellung nehmen. Weiteres wird mangels Ausbildung, auch der Betriebsabläufe wegen usw., wohl durch den Rost fallen.
Dass sich für Vaskulitis-Betroffene (und solche anderer seltener Erkrankungen) auch hier was ändern müßte, ist unbestritten. Es könnte zum Beispiel schon darin bestehen, dass im Bericht darauf hingewiesen wird, dass wegen der Vaskulitis-Problematik ein Spezialist zur Beurteilung der Arbeits(un-)Fähigkeit hinzuzuziehen ist. Das setzt allerdings voraus, um eine solche Problematik überhaupt zu wissen und sie nicht zu verneinen. Ein Psychologe ist regelmäßig nicht in der Lage, hierzu etwas Sinnvolles zu sagen.
@Gigu
kannst Du kurz beschreiben, wie etwa die Fragen lauteten? War zu erkennen, dass es um Probleme bei Einrichtung von Vaskulitis-Reha ging?
Eine Reha-Einrichtung für Atemwegserkrankungen wird (wörtlich genommen) vor allem die Lungenproblematik im Focus haben und dazu Stellung nehmen. Weiteres wird mangels Ausbildung, auch der Betriebsabläufe wegen usw., wohl durch den Rost fallen.
Dass sich für Vaskulitis-Betroffene (und solche anderer seltener Erkrankungen) auch hier was ändern müßte, ist unbestritten. Es könnte zum Beispiel schon darin bestehen, dass im Bericht darauf hingewiesen wird, dass wegen der Vaskulitis-Problematik ein Spezialist zur Beurteilung der Arbeits(un-)Fähigkeit hinzuzuziehen ist. Das setzt allerdings voraus, um eine solche Problematik überhaupt zu wissen und sie nicht zu verneinen. Ein Psychologe ist regelmäßig nicht in der Lage, hierzu etwas Sinnvolles zu sagen.
@Gigu
kannst Du kurz beschreiben, wie etwa die Fragen lauteten? War zu erkennen, dass es um Probleme bei Einrichtung von Vaskulitis-Reha ging?
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Administrator
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- Registriert: Do Mai 31, 2018 9:27 pm
Re: Reha-Brief und Initiative
Ich denke, bei Beschwerden dieser Art kommt es ganz stark darauf an, wie das organisiert wird. Wenn jemand z.B. gute Pressekontakte hat und fundierte Beschwerden dann auch an die breite Öffentlichkeit kommen, sieht das plötzlich ganz anders aus, als wenn ein Brief mit Textbausteinen beantwortet werden kann und danach in der Ablage "P" verschwindet.....
Ich habe leider keine derartigen Verbindungen.
Ich habe leider keine derartigen Verbindungen.
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S. (Archiv)
- Beiträge: 2490
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Reha-Brief und Initiative
Lasst uns doch als ersten Schritt die Beschwerde beim Patientenbeauftragten der Bundesregierung nutzen. In den einzelnen Bundesländern sitzt der jeweils für das Bundesland Zuständige, z.B. für NRW:
http://www.patientenbeauftragter.nrw.de/
im Bund hier:
http://www.patientenbeauftragter.de/
Schreiben mit Kopie an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland und die ACHSE e.V..
Ich wäre bereit, bei zeitlicher "Vorwarnung", einen Begleit-Artikel in den Lokalkompass zu stellen, evtl. einen anderen Medienkontakt noch zu aktivieren.
Ingeborg, Du hast ja eine ziemlich gute Übersicht und Deinen Vorschlag, einen Vaskulitis-Spezialisten zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hinzuzuziehen, finde ich konstruktiv. Könntest Du das, was Du hier in der Kürze erwähnt hast, sachlich, aber mit "schlagenden" Argumenten zusammenschreiben?
Marion, könntest Du Deinen eigenen Fall mit den entscheidenden Knackpunkten kurz zusammenschreiben?
Wer kann noch seinen Fall kurz schriftlich schildern?
Wer will das Ganze zusammensetzen?
http://www.patientenbeauftragter.nrw.de/
im Bund hier:
http://www.patientenbeauftragter.de/
Schreiben mit Kopie an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland und die ACHSE e.V..
Ich wäre bereit, bei zeitlicher "Vorwarnung", einen Begleit-Artikel in den Lokalkompass zu stellen, evtl. einen anderen Medienkontakt noch zu aktivieren.
Ingeborg, Du hast ja eine ziemlich gute Übersicht und Deinen Vorschlag, einen Vaskulitis-Spezialisten zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hinzuzuziehen, finde ich konstruktiv. Könntest Du das, was Du hier in der Kürze erwähnt hast, sachlich, aber mit "schlagenden" Argumenten zusammenschreiben?
Marion, könntest Du Deinen eigenen Fall mit den entscheidenden Knackpunkten kurz zusammenschreiben?
Wer kann noch seinen Fall kurz schriftlich schildern?
Wer will das Ganze zusammensetzen?
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Meerschwester (Archiv)
- Beiträge: 744
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Reha-Brief und Initiative
Sorry, ich würde es gerne machen, obwohl ich keine Erfahrungen habe, was Rente angeht, aber ich habe mich in letzter Zeit eindeutig übernommen und muss einen Gang kürzer treten. Deshalb bin ich auch grad wenig präsent im Forum. Vielleicht findet sich ja noch jemand.
GlG Meerschwester
GlG Meerschwester
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Ralf N (Archiv)
- Beiträge: 435
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Reha-Brief und Initiative
Meinen Bericht bekommst Du (September 14 BB). Da zieht es aber einem die Schuhe aus es geht nur darum, eigene Fehler beim Reagieren auf Beschwerden und Schmerzen zu rechtfertigen und den Patienten ins schlechteste Licht zu setzen...
In Endkonsequenz gibt es irgendwo eine Tabelle als Vorschrift, was pro Krankheit genehmigt wird.
O-Ton meines dortigen Arztes zu eine EU Rente - Mit der Erkrankung (GPA) aus rheumatologisch-immunologischer Sicht keine Chance...
Und das vom Rheumatologen in BB (Reha - nicht Station!!).
Es sollte mal eine systemische Beurteilung geben und nicht nur Scheuklappenberichte der Fachrichtungen.
Qualität ist leider nicht so gut, musste ihn beim Hausarzt kopieren lassen, da er mir trotz ausdrücklicher Bitte vorenthalten wurde.
LG
Ralf
In Endkonsequenz gibt es irgendwo eine Tabelle als Vorschrift, was pro Krankheit genehmigt wird.
O-Ton meines dortigen Arztes zu eine EU Rente - Mit der Erkrankung (GPA) aus rheumatologisch-immunologischer Sicht keine Chance...
Und das vom Rheumatologen in BB (Reha - nicht Station!!).
Es sollte mal eine systemische Beurteilung geben und nicht nur Scheuklappenberichte der Fachrichtungen.
Qualität ist leider nicht so gut, musste ihn beim Hausarzt kopieren lassen, da er mir trotz ausdrücklicher Bitte vorenthalten wurde.
LG
Ralf
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Reha-Brief und Initiative
ich könnte mein Bestes versuchen, mich jedoch zeitlich nicht festlegen. Es wäre auch noch einiges zu differenzieren.
Hi Gigu, falls Du nochmal hier zu diesem Thema reinschaust, wäre es schön, wenn Du uns über die Richtung des besagten Fragebogens berichten würdest.
Und wer dann das Ganze zusammensetzen will? Immer der, der fragt, S.. Das kannst Du, bestimmt sogar.
Hi Gigu, falls Du nochmal hier zu diesem Thema reinschaust, wäre es schön, wenn Du uns über die Richtung des besagten Fragebogens berichten würdest.
Und wer dann das Ganze zusammensetzen will? Immer der, der fragt, S.. Das kannst Du, bestimmt sogar.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)