Hallo,
ich hoffe mir kann jemand helfen.
Meine Oma leidet seit einigen Monaten an extrem brennenden Füßen.
Sie ist normal wirklich sehr schmerzunempfinlich und jammert nie, aber jetzt ist das so schlimm, dass es eigentlich immer da ist und nie aufhört.
Ärtze sind scheinbar sehr ratlos und wissen nicht wirklich was es sein kann. Beim Schwimmen im warmen Wasser ist es schlimmer und nach einer Massage oder mit kühlendem Fußgel wird es zeitweise besser.
Kann mir jemand sagen, was es sein kann und was sie tun kann?
Ich wäre wirlich sehr dankbar, wenn ich Ihr helfen könnte
Vielen Dank schon mal.
brennende Füße
-
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: brennende Füße
Also hier muss zunächst eine neurologische Untersuchung "her", mit der Frage nach einer Polyneuropathie. Wenn diese vorliegt, muss Ursachenforschung betrieben werden, steckt eine Zuckerkrankheit dahinter oder auch eine Vaskulitis..Zudem gibt es hoch-wirksame MEdikamente gegen Nervenschmerzen.
Aber erst Ursache klären!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
Aber erst Ursache klären!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
-
Hella (Archiv)
- Beiträge: 2
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: brennende Füße
Hallo! Vor zwei Jahren hatte ich ähnliche Symptome. So starke Schmerzen hatte ich noch nie gehabt, ich konnte nicht schlafen, nicht still sitzen, aber auch das Laufen tat weh und ich hatte Lähmungen an den Füßen.
Die Ursache wurde auch in der neurologischen Klinik nicht gefunden. Geholfen haben mir am besten kalte Umschläge (Gelkissen aus dem Gefrierfach oder auch eiskalte Fußbäder), dann hörten die Schmerzen kurzzeitig auf und ich konnte mal durchatmen. Medikamente (Valoron, Novalgin und Tabor gegen Muskelverkrampfungen uvm.) haben gar nicht geholfen. Nach mehreren Wochen probierten die Ärzte dann ein Anti-epileptikum, was man auch bei Nervenschmerzen einsetzt (Lyrica). Das dauerte eine Weile (1-2 Wochen) bis ich eine Veränderung merkte, aber dann wurden die Schmerzen seltener, bis sie ganz aufhörten. Das hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht gedacht, dass ich je wieder schmerzfrei werden würde!! Mittlerweile sind auch die Lähmungen verschwunden (Regeneration ist also möglich, auch wenn man mir das Gegegenteil sagte!!!) und nur ein leichtes Kribbeln ist noch da, das aber gut auszuhalten ist.
Ich weiß wie quälend so Schmerzen sind und wie hilflos man sich fühlt. Sicherlich sollten die Ursachen in einer Klinik abgeklärt werden, da ernsthafte Erkrankungen Ursache sein können. Aber deine Oma sollte darauf bestehen, dass etwas gegen ihre Schmerzen unternommen wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Zähnezusammenbeißen nichts bringt, dann wird man ignoriert, weil angenommen wird dass es schon nicht so schlimm ist! Aber wenn man so starke Schmerzen hat (und Nervenschmerzen sind sehr stark) dann sollte man auch jammern und den Ärzten und Schwestern auf die Nerven gehen! Wie gesagt, bei mir halfen am besten kalte Umschläge und auf Dauer Lyrica.
Dir und deiner Oma alles Gute und nicht den Kopf hängen lassen!
Hella.
Die Ursache wurde auch in der neurologischen Klinik nicht gefunden. Geholfen haben mir am besten kalte Umschläge (Gelkissen aus dem Gefrierfach oder auch eiskalte Fußbäder), dann hörten die Schmerzen kurzzeitig auf und ich konnte mal durchatmen. Medikamente (Valoron, Novalgin und Tabor gegen Muskelverkrampfungen uvm.) haben gar nicht geholfen. Nach mehreren Wochen probierten die Ärzte dann ein Anti-epileptikum, was man auch bei Nervenschmerzen einsetzt (Lyrica). Das dauerte eine Weile (1-2 Wochen) bis ich eine Veränderung merkte, aber dann wurden die Schmerzen seltener, bis sie ganz aufhörten. Das hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht gedacht, dass ich je wieder schmerzfrei werden würde!! Mittlerweile sind auch die Lähmungen verschwunden (Regeneration ist also möglich, auch wenn man mir das Gegegenteil sagte!!!) und nur ein leichtes Kribbeln ist noch da, das aber gut auszuhalten ist.
Ich weiß wie quälend so Schmerzen sind und wie hilflos man sich fühlt. Sicherlich sollten die Ursachen in einer Klinik abgeklärt werden, da ernsthafte Erkrankungen Ursache sein können. Aber deine Oma sollte darauf bestehen, dass etwas gegen ihre Schmerzen unternommen wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Zähnezusammenbeißen nichts bringt, dann wird man ignoriert, weil angenommen wird dass es schon nicht so schlimm ist! Aber wenn man so starke Schmerzen hat (und Nervenschmerzen sind sehr stark) dann sollte man auch jammern und den Ärzten und Schwestern auf die Nerven gehen! Wie gesagt, bei mir halfen am besten kalte Umschläge und auf Dauer Lyrica.
Dir und deiner Oma alles Gute und nicht den Kopf hängen lassen!
Hella.