Absolute Erschöpfungszustände.

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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SiMONE00 (Archiv)
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Absolute Erschöpfungszustände.

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hallo.

Ich nehme nach Endoxan nun die 4 Wo. Aza. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten scheint es gut zu klappen. War allerdings nun knapp 3 Wo.krank geschrieben wg starken Kopfschmerzen und psych.Problemen. Nun sind zwar diese Beschwerden weg aber seit 3-4 Tg.leide ich unter so starker Müdigkeit das ich nach 3 bis 5 Std.immer wieder zwischen durch mich hinlegen muss . Das kann doch nicht wahr sein. Ich muss nächste Woche wieder arbeiten und weiss ja gar nicht wie ich das packen soll. Was kann das sein? Blutwerte liegen nicht vor. Aber rein gefühlsmäßig meine ich das mein Hb)Wert im Keller ist.



Lg
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Absolute Erschöpfungszustände.

Beitrag von S. (Archiv) »

Kenne jemanden, der unter und nach einer Endoxan-Therapie noch wochenlang unter starker Erschöpfung gelitten hat.
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Absolute Erschöpfungszustände.

Beitrag von Ingeborg »

Hallo Simone,

also, Erschöpfungszustände sind u.a. bei vielen Autoimmunerkrankungen, auch Vaskulitis (bzw. GPA), durchaus bekannt. Sie können natürlich auch alle gängigen Ursachen haben, wie Eisenmangel, Vitamin B-Mangel, Schilddrüse usw. Aber auch durch Entzündungstätigkeit entstehen oder durch Botenstoffe im Gehirn ausgelöst sein -hier rätselt man wohl noch. Einige aus dem Forum kennen sich besser aus als ich. Sie werden sich sicher noch melden.

Laß am besten zunächst einen Eisenmangel, und was sonst infrage kommen kann, durch den Arzt testen.

Ich wünsche Dir, dass dort etwas gefunden und Dir geholfen wird.

LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Ralf N (Archiv)
Beiträge: 435
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Absolute Erschöpfungszustände.

Beitrag von Ralf N (Archiv) »

Hallo Simone,

das hatte ich nach der Umstellung von Endoxan auf Aza auch.

Bei mir kam dann noch das Candesartan zur Blutdrucksenkung (als Nierenschutz verordnet) dazu, dann fiel mein Blutdruck auf unter 90 und nix ging mehr.

Inzwischen habe ich das Candesartan auf 4 mg gesenkt (entgegen der Meinung meiner Nephrologin) und damit bin ich im Blutdruck wieder bei knapp über 100.

Allerdings ist mein Energievorrat trotz Training immer noch sehr mager, z.B. wenn ich morgends in der Wohnung Staub gesaugt habe brauche ich eine lange Erholungspause (den rest des Tages) und einen ausgedehnten Mittagsschlaf.

LG

Ralf
SiMONE00 (Archiv)
Beiträge: 991
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Absolute Erschöpfungszustände.

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hallo Ralf, genau so geht es mir auch. Ich bin ja nur noch erschöpft..das kann doch nicht normal sein?!

Aber Endoxan ist das über 6 Wo.her. Kann das wirklich sein. Mir ist das wirklich ein Rätsel wie ich ab morgen das arbeitsmäßig schaffen soll. Krank schreiben geht doch nicht wieder. Irgendwann macht das mein Arbeitgeber nicht mehr mit.

Kann auch ein Fatigue vorliegen? Denn so eine Erschöpfung habe ich noch nie gehabt. D.h.nur wo der Hb-Wert im Keller war



Lg
Marion (Archiv)
Beiträge: 122
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Absolute Erschöpfungszustände.

Beitrag von Marion (Archiv) »

Mein Nephrologe meint, dass es durch den Eingriff in das Immunsystem immer Menschen gibt die mit Fatique darauf reagieren.

Leider sehen das viele Ärzte nicht und es ist über das Blut nicht nachweisbar.

Hatte 2013 10x Endoxan und seit Januar 2014 aza 150mg.

Mir geht es auch so, bin immer voll platt. Mehr wie 4-5 Std arbeiten ging nicht. Auch nach der Wiedereingliederung. Hab meine Überstunden abgebummelt und war alle 1-2 Wochen mal 1-2 Tage krank. Mehr zum ausruhen. Hab zum Glück einen Arbeitgeber, der sich über das Krankheitsbild informiert hat.



Lg Marion
SiMONE00 (Archiv)
Beiträge: 991
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Absolute Erschöpfungszustände.

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

@Marion. Ich hatte 2004,2005 auch schon mal Endoxan bekommen zuerst als Infusion und danach nochmal in Tabletten form aber ich habe es wirklich nicht so in Erinnerung so erschöpft gewesen zu sein. Damals waren meine Kinder noch klein und ich war nicht berufstätig. Nun mache ich mir Sorgen überhaupt nicht mehr richtig auf die Beine zu kommen. Ich arbeite 20 Std pro Woche also geht ja. Aber meine Fehltage waren nicht wenig auch bedingt durch das Rezidiv und die nachfolgenden Behandlungen. Ich hoffe doch mal wirklich das man im Blut irgendwie einen Mangel sieht dann das wäre das geringste Übel und ich könnte Vitamine nehmen.
Marion (Archiv)
Beiträge: 122
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Absolute Erschöpfungszustände.

Beitrag von Marion (Archiv) »

@simone

20 Std arbeiten, Haushalt, Kinder........

Das is nicht gerade wenig.

Ich hatte bisher 30 Std. Was ich definitiv nicht mehr schaffe.

Meine im November 2013 beantragte Rente ist aber wahrscheinlich jetzt endlich durch. Zumindest die halbe Rente, dass ich auf 20 Std reduzieren kann.



Lg Marion
SiMONE00 (Archiv)
Beiträge: 991
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Absolute Erschöpfungszustände.

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hallo Marion siehste Haushalt etc rechne ich schon gar nicht mehr dazu da sich diese doch eh von selber macht...ggrrr.

Mit der Rente erwerbsgemindert geht doch nur wenn man weniger als 4 Std.arbeiten kann o.ä.. Aber ich hab da echt null Ahnung davon?!!

Wie gesagt ich bin mal gespannt wie es die Woche dann arbeitsmäßig läuft od.ich auch innerhalb kurzer Zeit mit starken Kopfschmerzen reagiere. Denn ich hatte die letzten knapp 3 Wo.keine mehr vorher fast jeden Tag...stress bedingt?!!
Marion (Archiv)
Beiträge: 122
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Absolute Erschöpfungszustände.

Beitrag von Marion (Archiv) »

Ja Simone mir ging die Arbeit immer über alles! Leider auch über meine Gesundheit. Hab nen guten Psychotherapeuten gefunden und mit ihm mal zurechtgerückt was wirklich wichtig ist...
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