Ich würde Schlaftabletten nehmen, wenn sie etwas nützen würden. Die erste Nacht schlafe ich immer wunderbar aber ab der zweiten Nacht klappt das auch nicht mehr. Ich weiß nicht warum.
Ich glaub, den perfekten Standard-Schlafrhytmus gibt es sowieso nicht. Das einzige Problem ist, dass die Gesellschaft drumherum auf den Standard eingestellt ist. Sonst könnte doch jeder glücklich damit sein, wenn und wann er schläft oder wach ist.
Im Moment schlafe ich gut, das war auch schon anders. Für den Tagesrhythmus hilft mir mein Mittagsschläfchen (!), nur so ca. 20 Minuten, wenn ich länger liege, bin ich hinterher platt. Außerdem ist es auch gut für die Leber, wenn man sich mal zwischendurch hinlegt, die regeneriert sich am besten im Liegen und bei Wärme.
Vor dem Einschlafen versuche ich alle störenden Gedanken "wegzupacken", z.B. alles Wichtige für die nächsten Tage in den Kalender oder auf einen Zettel schreiben etc. Vor über 20 Jahren habe ich mal autogenes Training gelernt, das hilft auch, ich setze mich dann in Gedanken an meinen Lieblingsort am Wasser und schaue in die Weite, das mache ich übrigens auch im MRT, dann halte ich gut durch.
Ansonsten hat mir mal jemand gesagt (als ich nicht gut schlief), ich sollte mir bloß keine Gedanken machen, wenn ich mal wach liege, dass ich zuwenig schlafe, einfach entspannt in der Dunkelheit liegen, dann schläft man auch wieder ein, das klappt bei mir ganz gut. Und meistens lese ich abends noch im Bett, dann bekomme ich auch die nötige Bettschwere.
Ich wünsche Euch allen einen guten Schlaf, lange genug dunkel ist es ja im Moment:-)