Chemie Nobelpreis für Fluoreszens-Mikroskopie

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S. (Archiv)
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Chemie Nobelpreis für Fluoreszens-Mikroskopie

Beitrag von S. (Archiv) »

Der diesjährige Chemie-Nobelpreis ist an Wissenschaftler gegangen, deren Forschung und Erfindung auch von Bedeutung ist für die Vaskulitis-Forschung. Die uns allen bekannte Anca-Bestimmung wäre ohne die Fluoreszens-Mikroskopie undenkbar.

Seit 1873 galt der Satz Ernst Abbes, dass die Auflösung eines Mikroskops niemals besser werden kann als die halbe Wellenlänge des Lichts, also ungefähr 200 nm. Mit so einer Auflösung war es Wissenschaftlern umöglich, die einzelnen Bestandteile einer lebenden Zelle unter dem Mikroskop zu untersuchen.

Die Entwicklung der Fluoreszens-Mikroskopie hat es den Forschern ermöglicht, durch die Hochauflösung schon sehr kleine Zellkomponenten im Mikroskop zu beobachten. So können die Bewegungen selbst einzelner Moleküle nachverfolgt werden.

Einer der drei Nobelpreisträger ist der deutsche Physiker Stefan hell, zur Zeit Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen, professor an der Universität Göttingen und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.



Mehr Info:

http://www.deutschlandfunk.de/chemienobelpreis-2014-stefan-hell-ein-portraet.676.de.html?dram:article_id=299776
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