ich war in diesem Jahr das erste Mal bei der DXA-Untersuchung, und sie war für mich, als AOK-"Kundin", kostenfrei. Mein Arzt hatte auf der Überweisung vermerkt, dass ich in einer Kortison-Langzeitbehandlung bin und das reichte aus.
Vorab hatte ich mich beim Radiologen, der die DXA durchführt, telefonisch erkundigt, ob das ok ist und ich wirklich nicht bezahlen muss.
Also zumindest die AOK in Bayern folgt der neuen Regelung.
Wünsche allen ein schönes, sonniges WE, Grüße Lila
war die Cortison-Langzeitherapie der einzige Grund? Oder gibt es bei dir eine Vorstufe der Osteoporose?
Die Barmer hat mir die Kosten auch nach Vermittlungsversuchen der Ärzte nicht erstattet, weil ich keinen Vorverdacht und auch keine Anzeichen von Osteoporose habe.
Bei mir war die Messung zwar ohne Befund, meine Knochen sind stark, aber eine neue Kontrolle in 2-5 Jahren brauche ich ja trotzdem.
es ist seit 2013 keine manifeste Osteoporose mit Fraktur für die Messung (wichtig: DXA-Messug!) mehr erforderlich, um als Kassenleistung anerkannt zu sein, sondern schon dann, wenn anamnetische oder klinische Befunde auf eine Knochenveränderung deuten, z.B. bei chronischer Erkrankung, wegen dauernder Cortisoneinnahme usw., aus der sich eine Therapieentscheidung ergeben könnte.
Mehr Aufschluß im einzelnen als der Beschluß des g-ba geben die ´tragenden Gründe´ der Beschlußfassung . Sie finden sich ebenfalls in dem von mir o.g. Link.
LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
also ich habe für die DEXA-Messung im September 2013 nichts mehr zuzahlen müssen aufgrund der neuen Verordnung vom Mai 2013 , es reichte die Überweisung mit dem Vermerk der Erkrankung und der Medikamentenplan .
Meine Knochen sind zum Glück auch noch ok, keine Osteoporoe. Ich hatte meinem Arzt von den neuen Kriterien für die kostenfreie DXA-Untersuchung bei einer Kortisontherapie erzählt, und das war auch der einzige Vermerk auf dem Überweisungsschein, da stand noch nicht mal eine Diagnose.
Die KK scheinen das noch ganz unterschiedlich zu handhaben.
mache an dieser Stelle mal aufmerksam auf den Thread "Dexamessung bezahlt die KK?" mit weiteren Infos von Mai diesen Jahres. Die Abrechnungsziffer für den Arzt lautet 34601.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Also ich hab's 2013 versucht. Überweisung vom nephrologen. Hab mich geweigert selbst zu Zahlen. Die Ärztin hat mir erst erklärt so könne sie das Gerät nicht finanzieren, da die Kasse ja nur ein paar Cent zahlt.
Hat dann mit der KK telefoniert und mir wurde gesagt ich müsse es selber zahlen. Da ich dann erstmal ziemlich sauer war bin ich ohne die Messung wieder gegangen. Hab dann in einer radiologischen Praxis angerufen und dort die selbe auskunft bekommen - muss privat bezahlt werden.
Da stecken offensichtlich wirtschaftliche Interessen dahinter, die das bestehende Versorgungssystem unerlaubt durchlöchern. Da sind (Vertrags-) Ärzte, die die Untersuchung ablehnen, weil sie bei Bezahlung durch die KK zu wenig dran verdienen ( u. deshalb Igelleistung bevorzugen). Da sind Krankenkassen, die die Untersuchung trotz g-ba Beschluß nicht bezahlen, weil sie ihr zu teuer sind). Und das sozusagen auf unsere Knochen.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)