Hormone und Verhütung
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Daniela (Archiv)
- Beiträge: 35
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Hormone und Verhütung
Guten Abend,
Ich hab eine, ein bisschen, naja, explizite Frage, will ich sagen.
Und zwar zum Thema Verhütung.
Also: Ich leide seit über 10 Jahren an einer Retinalen Vaskulitis, und werde seit etwa 3 Jahren mit MTX behandelt. Ich nehme mittlerweile 10mg, weil ich 15mg nicht besonders gut vertragen habe, und komme soweit ganz gut damit zurecht. Weiter nehme ich sonst nichts.
Man hat mir gesagt, dass ich die Pille nicht nehmen kann -wegen irgendwelchen Wechselwirkungen-, und, dass ich es tunlichst vermeiden muss, schwanger zu werden. MTX wirke durchaus Fruchtwasser schädigend und das Kind würde wahrscheinlich noch im Mutterleib sterben -oder mit Behinderungen zur Welt kommen.
So weit, so gut. Auf eine Nachfrage, WIE ich denn dann verhüten könne, sagte man mir, dass eine hormonelle Verhütung bei mir nicht in Frage käme. Die Hormone könnten irgendetwas in meinem Körper auslösen und die RV, deren Ursache noch immer nicht gefunden ist bei mir, wieder zum Aufflammen bringen. Ich hab, besonders im letzten Jahr, da auch öfters noch mal nachgehakt, aber irgendwie bekam ich immer nur sehr schwammige Aussagen und wurde so oft von einem Arzt zum nächsten geschickt, dass ich es bald aufgegeben hab.
Ich wüsste aber gerne, was Sache ist. Kann man mit meiner Krankheit wirklich nicht hormonell verhüten?
Gibt es hier einen Facharzt, der dazu was sagen kann? Oder Frauen mit ähnlichen Erfahrungen?
Wäre jedenfalls über jegliche Information dankbar. Und wenn es nur wäre, an wen ich mich wirklich wenden kann mit diesen Fragen, ohne gleich wieder zum nächsten Arzt abgeschoben zu werden.
Alles Liebe,
Daniela
Ich hab eine, ein bisschen, naja, explizite Frage, will ich sagen.
Und zwar zum Thema Verhütung.
Also: Ich leide seit über 10 Jahren an einer Retinalen Vaskulitis, und werde seit etwa 3 Jahren mit MTX behandelt. Ich nehme mittlerweile 10mg, weil ich 15mg nicht besonders gut vertragen habe, und komme soweit ganz gut damit zurecht. Weiter nehme ich sonst nichts.
Man hat mir gesagt, dass ich die Pille nicht nehmen kann -wegen irgendwelchen Wechselwirkungen-, und, dass ich es tunlichst vermeiden muss, schwanger zu werden. MTX wirke durchaus Fruchtwasser schädigend und das Kind würde wahrscheinlich noch im Mutterleib sterben -oder mit Behinderungen zur Welt kommen.
So weit, so gut. Auf eine Nachfrage, WIE ich denn dann verhüten könne, sagte man mir, dass eine hormonelle Verhütung bei mir nicht in Frage käme. Die Hormone könnten irgendetwas in meinem Körper auslösen und die RV, deren Ursache noch immer nicht gefunden ist bei mir, wieder zum Aufflammen bringen. Ich hab, besonders im letzten Jahr, da auch öfters noch mal nachgehakt, aber irgendwie bekam ich immer nur sehr schwammige Aussagen und wurde so oft von einem Arzt zum nächsten geschickt, dass ich es bald aufgegeben hab.
Ich wüsste aber gerne, was Sache ist. Kann man mit meiner Krankheit wirklich nicht hormonell verhüten?
Gibt es hier einen Facharzt, der dazu was sagen kann? Oder Frauen mit ähnlichen Erfahrungen?
Wäre jedenfalls über jegliche Information dankbar. Und wenn es nur wäre, an wen ich mich wirklich wenden kann mit diesen Fragen, ohne gleich wieder zum nächsten Arzt abgeschoben zu werden.
Alles Liebe,
Daniela
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Simone (Archiv)
- Beiträge: 220
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hormone und Verhütung
Hallo Daniela,
so eine Frage hatte ich mir auch schon immer gestellt, musste mir aber soweit keinen Kopf machen, da ich nach 2 Kinder mich habe sterilisieren lassen. Aber durch die ganze Medikation Endoxan und MTX bin ich mit nur 35 Jahre in die sog. Wechseljahre gekommen, habe auch verschiedene Frauenärzte aufgesucht und alle haben von vornerein eine hormonelle Medikation bei mir ausgeschlossen.
Aber du solltest vielleicht mal einen Rheumatologen aufsuchen und ihn mal genau befragen, weil die Aussagen dann auch überall anders sind.
Tut mir leide, das ich dir nicht weiterhelfen kann und hoffe, das dir vielleicht andere Leute was anders sagen können.
Viel Glück.
Gruss Simone
so eine Frage hatte ich mir auch schon immer gestellt, musste mir aber soweit keinen Kopf machen, da ich nach 2 Kinder mich habe sterilisieren lassen. Aber durch die ganze Medikation Endoxan und MTX bin ich mit nur 35 Jahre in die sog. Wechseljahre gekommen, habe auch verschiedene Frauenärzte aufgesucht und alle haben von vornerein eine hormonelle Medikation bei mir ausgeschlossen.
Aber du solltest vielleicht mal einen Rheumatologen aufsuchen und ihn mal genau befragen, weil die Aussagen dann auch überall anders sind.
Tut mir leide, das ich dir nicht weiterhelfen kann und hoffe, das dir vielleicht andere Leute was anders sagen können.
Viel Glück.
Gruss Simone
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brigitte (Archiv)
- Beiträge: 4
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hormone und Verhütung
Hallo Daniela
Zur Verhütung fällt mir nur noch die Spirale und das gute alte Kondom ein.Die Spirale kommt für Dich ja sicherlich nicht in Frage,da Du noch nicht geboren hast und noch Kinderwunsch besteht. Zum Kondom muss der Partner auch mit bereit sein. Es gibt ja auch noch die Methode des Themperaturmessens.Aber ich hatte durch die Kortisongaben auch immer einen total verschobenen Monatszyklus.Also geht dies auch nicht.Die Frauenärzte wissen mit naskulären Erkrankungen leider auch nicht so richtig umzugehen .
liebe Grüsse Brigitte
Zur Verhütung fällt mir nur noch die Spirale und das gute alte Kondom ein.Die Spirale kommt für Dich ja sicherlich nicht in Frage,da Du noch nicht geboren hast und noch Kinderwunsch besteht. Zum Kondom muss der Partner auch mit bereit sein. Es gibt ja auch noch die Methode des Themperaturmessens.Aber ich hatte durch die Kortisongaben auch immer einen total verschobenen Monatszyklus.Also geht dies auch nicht.Die Frauenärzte wissen mit naskulären Erkrankungen leider auch nicht so richtig umzugehen .
liebe Grüsse Brigitte
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Daniela (Archiv)
- Beiträge: 35
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hormone und Verhütung
Hallo ihr Beiden,
Danke für eure Erfahrungsberichte und Antworten.
Das ist irgendwie ziemlich niederschmetternd. Ich bin doch gerade mal 20. Und ich will ehrlich gesagt nicht mein ganzes weiteres Leben lang nur mit Kondom verhüten. Das ist nicht nur nervig, sondern auch ziemlich unsicher.
Eine andere Frage: Heißt das, ich werde auch nie Kinder bekommen können? Solange ich MTX nehme, ist ja die Fruchtwasserschädigende Wirkung vorhanden. Ich meine, auch, wenn ich es absetzen würde, ist sie ja nicht sofort weg.
Irgendwie sind das keine besonders rosigen Zukunftsaussichten..
Danke für eure Erfahrungsberichte und Antworten.
Das ist irgendwie ziemlich niederschmetternd. Ich bin doch gerade mal 20. Und ich will ehrlich gesagt nicht mein ganzes weiteres Leben lang nur mit Kondom verhüten. Das ist nicht nur nervig, sondern auch ziemlich unsicher.
Eine andere Frage: Heißt das, ich werde auch nie Kinder bekommen können? Solange ich MTX nehme, ist ja die Fruchtwasserschädigende Wirkung vorhanden. Ich meine, auch, wenn ich es absetzen würde, ist sie ja nicht sofort weg.
Irgendwie sind das keine besonders rosigen Zukunftsaussichten..
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claudia (Archiv)
- Beiträge: 2
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hormone und Verhütung
Liebe Daniela!
Die Kinderfrage habe ich gerade selbst mit meiner Rheumatologin besprochen. Es gibt auf jeden Fall Medikamente, die wir nehmen können, ohne das Kind zu schädigen. ZB Azadiuprin. Wenn du nur 10 mg MTX nimmst, ist bei dir bestimmt eine Umstellung möglich. Ich nehme zZt. 20 mg MTX und 10 mg Cortison. Geplant ist, das MTX insgesamt mindestens ein Jahr zu nehmen und das Cortison noch weiter zu reduzieren und dann irgendwann umzustellen.
Nach dem MTX ist auf alle Fälle eine Pause von 3 bis 6 Monaten nötig, eh man schwanger werden darf.
Cortison selbst ist übrigens nicht schädlich, weil es nicht in die Plazenta übergeht.
Du bist ja noch jung und hast noch ein bißchen Zeit und ich denke, in dieser Hinsicht werden die Erkenntnisse in den nächsten Jahren immer genauer und die Medikamente immer besser. Also Kopf hoch:Du kannst ganz bestimmt Kinder bekommen!
Was die Verhütung betrifft: Ich verhüte mit dem Nuva-Ring, der enthält das gleiche Hormon wie die Pille, ist aber niedriger dosiert und wirkt gleichmäßiger direkt 'vor Ort' sozusagen. Erkundige dich doch mal, ob das nicht doch eine Alternative für dich ist. Ewig Kondome nehmen zu müssen ist ja schrecklich! Und dann noch die Angst davor schwanger zu werden und abtreiben zu müssen!
Da wäre doch vielleicht ein Diaphragma mit Milchsäure-Gel noch besser. (Bei pro Familia nachfragen?)
Ich wünsche dir sehr, dass du eine bessere Methode findest!
Viele Grüße, Claudia
Die Kinderfrage habe ich gerade selbst mit meiner Rheumatologin besprochen. Es gibt auf jeden Fall Medikamente, die wir nehmen können, ohne das Kind zu schädigen. ZB Azadiuprin. Wenn du nur 10 mg MTX nimmst, ist bei dir bestimmt eine Umstellung möglich. Ich nehme zZt. 20 mg MTX und 10 mg Cortison. Geplant ist, das MTX insgesamt mindestens ein Jahr zu nehmen und das Cortison noch weiter zu reduzieren und dann irgendwann umzustellen.
Nach dem MTX ist auf alle Fälle eine Pause von 3 bis 6 Monaten nötig, eh man schwanger werden darf.
Cortison selbst ist übrigens nicht schädlich, weil es nicht in die Plazenta übergeht.
Du bist ja noch jung und hast noch ein bißchen Zeit und ich denke, in dieser Hinsicht werden die Erkenntnisse in den nächsten Jahren immer genauer und die Medikamente immer besser. Also Kopf hoch:Du kannst ganz bestimmt Kinder bekommen!
Was die Verhütung betrifft: Ich verhüte mit dem Nuva-Ring, der enthält das gleiche Hormon wie die Pille, ist aber niedriger dosiert und wirkt gleichmäßiger direkt 'vor Ort' sozusagen. Erkundige dich doch mal, ob das nicht doch eine Alternative für dich ist. Ewig Kondome nehmen zu müssen ist ja schrecklich! Und dann noch die Angst davor schwanger zu werden und abtreiben zu müssen!
Da wäre doch vielleicht ein Diaphragma mit Milchsäure-Gel noch besser. (Bei pro Familia nachfragen?)
Ich wünsche dir sehr, dass du eine bessere Methode findest!
Viele Grüße, Claudia
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Daniela (Archiv)
- Beiträge: 35
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hormone und Verhütung
Guten Abend alle zusammen,
Eure Erfahrungsberichte und Ratschläge haben mir wirklich sehr geholfen.
Vielen Dank dafür!
Man wird irgendwie mit dieser Frage ständig von einem Arzt zum Anderen geschoben uns insgeheim hatte ich fast schon aufgegeben und mich damit abgefunden, wohl niemals eine befriedigende Antwort zu finden. Aber jetzt weiß ich es besser. Es tut so gut, mal zu sehen, dass auch andere mit solchen Problemen zu tun haben. Und dass man nicht so allein ist mit der Krankheit, wie man sich eben nunmal oft fühlt.
Ich werde einfach mal einen Termin bei einem Rheumatologen in der Nähe ausmachen.
Vielen Dank nochmal und Alles, alles Gute euch allen.
Eure Erfahrungsberichte und Ratschläge haben mir wirklich sehr geholfen.
Vielen Dank dafür!
Man wird irgendwie mit dieser Frage ständig von einem Arzt zum Anderen geschoben uns insgeheim hatte ich fast schon aufgegeben und mich damit abgefunden, wohl niemals eine befriedigende Antwort zu finden. Aber jetzt weiß ich es besser. Es tut so gut, mal zu sehen, dass auch andere mit solchen Problemen zu tun haben. Und dass man nicht so allein ist mit der Krankheit, wie man sich eben nunmal oft fühlt.
Ich werde einfach mal einen Termin bei einem Rheumatologen in der Nähe ausmachen.
Vielen Dank nochmal und Alles, alles Gute euch allen.
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Daniela (Archiv)
- Beiträge: 35
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hormone und Verhütung
Allerdings frage ich mich, ob ein Rheumatologe der richtige Arzt ist.
Ich hab ja so an sich keine Schmerzen in den Gelenken oder sowas. Ich hab einfach nur ein Immunsystem, das meinen Körper angreift.
Vielleicht sollte ich auch zum Immunologen gehen.
Rheumatologen gibts übrigens hier in der Stadt nur 2 Stück. Ziemlich seltsam.. ich komme doch aus einer ziemlich großen Stadt. Naja. Ich hab die Adressen mal trotzdem aufgeschrieben.
Ich hab ja so an sich keine Schmerzen in den Gelenken oder sowas. Ich hab einfach nur ein Immunsystem, das meinen Körper angreift.
Vielleicht sollte ich auch zum Immunologen gehen.
Rheumatologen gibts übrigens hier in der Stadt nur 2 Stück. Ziemlich seltsam.. ich komme doch aus einer ziemlich großen Stadt. Naja. Ich hab die Adressen mal trotzdem aufgeschrieben.
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brigitte (Archiv)
- Beiträge: 4
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hormone und Verhütung
Hllo Daniela
Ich wollte Dich nicht erschrecken.Deine Therapie solltest Du jetzt erst in Ruhe abwarten,und dann wenn Du in Remission gekommen bist-dann das Thema Kinderwunsch noch einmal in Angriff nehmen.Es ist doch noch nichts verloren.Die Forschung auf dem Gebiet der Verhütungsmittel schreitet doch auch immer weiter fort .
Alles Gute Brigitte
Ich wollte Dich nicht erschrecken.Deine Therapie solltest Du jetzt erst in Ruhe abwarten,und dann wenn Du in Remission gekommen bist-dann das Thema Kinderwunsch noch einmal in Angriff nehmen.Es ist doch noch nichts verloren.Die Forschung auf dem Gebiet der Verhütungsmittel schreitet doch auch immer weiter fort .
Alles Gute Brigitte
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Claudia (Archiv)
- Beiträge: 67
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hormone und Verhütung
Hallo Daniela!
Vaskulitis ist auf alle Fälle eine rheumatologische Krankheit, auch wenn man gar keine gelenkbezogenen Symptome hat. (Ich habe Churg-Strauss und noch nie etwas an den Gelenken gemerkt.)
Allerdings kennt sich leider auch nicht jeder Rheumatologe mit Vaskulitiden aus, weil sie nunmal ziemlich selten sind. Frag doch hier im Forum mal nach einem erfahrenen Rheumatologen in deiner Nähe. Man muß ja nicht ständig dahin, wenn nichts Akutes ist und man einen guten Hausarzt hat. Da kann man dann vielleicht auch gelegentlich in die nächstgelegene Uniklinik oder so fahren.
Alles Gute! Claudia
Vaskulitis ist auf alle Fälle eine rheumatologische Krankheit, auch wenn man gar keine gelenkbezogenen Symptome hat. (Ich habe Churg-Strauss und noch nie etwas an den Gelenken gemerkt.)
Allerdings kennt sich leider auch nicht jeder Rheumatologe mit Vaskulitiden aus, weil sie nunmal ziemlich selten sind. Frag doch hier im Forum mal nach einem erfahrenen Rheumatologen in deiner Nähe. Man muß ja nicht ständig dahin, wenn nichts Akutes ist und man einen guten Hausarzt hat. Da kann man dann vielleicht auch gelegentlich in die nächstgelegene Uniklinik oder so fahren.
Alles Gute! Claudia
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Katrin (Archiv)
- Beiträge: 77
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hormone und Verhütung
Hallo an alle "Mädels",
ja mit diesen Fragen habe ich mich auch des öftern auseinander gesetzt. Ich bin jetzt 36 J., kinderlos, habe MW und natürlich auch schon die ganze Palette an Medikamenten gehabt (Endoxan, MTX, Imurek und jetzt CellCept). Das Problem mit dem "Kinder kriegen" hat sich bei mir durch die ganzen Therapien inwischen wohl "erledigt" und ich bin auch vor 5 Jahren in die Wechseljahre gekommen. Meine Gynäkologin hat mir aufgrund dessen auf jeden Falle eine hormonelle Ersatztherapie (keine Pille!) empfohlen, da ich noch zu jung sei, z.B. Osteoporose usw. Außerdem habe ich sehr unter den Wechseljahres-Symptomen gelitten, wie z.B. Schlaflosigkeit, Schweißausbrüche usw. In Bad Bramstedt hat man mir auch nicht davon abgeraten, sondern das ganze eigentlich befürwortet. Mit diesen Hormonpillchen geht es mir auf jedenfall wieder besser. Habe auch schon versucht sie abzusetzen/auszuschleichen, aber das hat bisher noch nicht geklappt. Werde es aber noch mal versuchen...
Trotz allem wurde mir von meiner Gynäkologin sicherheitshalber auch noch zur Verhütung geraten, für den Fall, dass sich die Eierstöcke unter der Hormontherapie wieder erholen. Das war tatsächlich einmal so, aber beim nächsten Schub und Endoxan hat sich die Sache wohl nun endgültig erledigt. Naja, um die letzten 5 % abzusichern, soll ich trotzdem verhüten und sie hat mir, trotzdem ich noch keine Kinder bekommen habe, eine Spirale eingesetzt. Bin soweit auch ganz zufrieden damit, aber ob das wirklich notwendig war, bezweifle ich...
Gruß
Katrin
ja mit diesen Fragen habe ich mich auch des öftern auseinander gesetzt. Ich bin jetzt 36 J., kinderlos, habe MW und natürlich auch schon die ganze Palette an Medikamenten gehabt (Endoxan, MTX, Imurek und jetzt CellCept). Das Problem mit dem "Kinder kriegen" hat sich bei mir durch die ganzen Therapien inwischen wohl "erledigt" und ich bin auch vor 5 Jahren in die Wechseljahre gekommen. Meine Gynäkologin hat mir aufgrund dessen auf jeden Falle eine hormonelle Ersatztherapie (keine Pille!) empfohlen, da ich noch zu jung sei, z.B. Osteoporose usw. Außerdem habe ich sehr unter den Wechseljahres-Symptomen gelitten, wie z.B. Schlaflosigkeit, Schweißausbrüche usw. In Bad Bramstedt hat man mir auch nicht davon abgeraten, sondern das ganze eigentlich befürwortet. Mit diesen Hormonpillchen geht es mir auf jedenfall wieder besser. Habe auch schon versucht sie abzusetzen/auszuschleichen, aber das hat bisher noch nicht geklappt. Werde es aber noch mal versuchen...
Trotz allem wurde mir von meiner Gynäkologin sicherheitshalber auch noch zur Verhütung geraten, für den Fall, dass sich die Eierstöcke unter der Hormontherapie wieder erholen. Das war tatsächlich einmal so, aber beim nächsten Schub und Endoxan hat sich die Sache wohl nun endgültig erledigt. Naja, um die letzten 5 % abzusichern, soll ich trotzdem verhüten und sie hat mir, trotzdem ich noch keine Kinder bekommen habe, eine Spirale eingesetzt. Bin soweit auch ganz zufrieden damit, aber ob das wirklich notwendig war, bezweifle ich...
Gruß
Katrin