Hallo,
bei mir sieht es inzwischen so aus, dass Morbus Wegener so gut wie ausgeschlossen ist. Ich hab schon so viel komische Dinge bei meiner Krankheitsgeschichte erlebt, dass ich "so gut wie"sage, wer weiss, was noch wieder kommt.
Trotz allem steht nicht fest,was ich habe, eine Diagnose fehlt. Und die hätte man gerne vor der Behandlung.
Trotz allem habe ich nun das erste Mal in meinem Leben von meinem Hausarzt Cortison verschrieben bekommen,denn es geht mir im HNO-Bereich weiterhin schlecht.
Es wohl eine kurze Stosstherapie 4 Tage lang in Tablettenform morgens einzunehmen, 50 mg täglich.
Wie kann man das einschätzen, ist das eine hohe Dosis? Wie schnell ist mit einer Wirkung normalerweise -gerade im HNO-BEREICH- zu rechnen, wobei ich weiss, dass es bei jedem unterschiedlich ist?
Da ich mich hier in der kurzen Zeit recht wohl gefühlt habe, bleibe ich noch etwas hier, falls nichts dagegen spricht.
Gruss Fränkel
Cortison
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dsabine (Archiv)
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Re: Cortison
So eine kurze Stoßtherapie über wenige Tage sollte dich nicht beunruhigen. Es kann sein, dass du einige/wenige/mehrere der Nebenwirkungen spüren wirst (dazu steht sicher was im Beipackzettel), aber das klingt relativ rasch wieder ab.
Am besten nimmst du die Tabletten jeden Morgen zur selben Zeit ein. Das körpereigene Cortison wird zwischen 6 und 8 Uhr gebildet, deshalb ist es angebracht, die Tabletten auch in diesem Zeitraum einzunehmen.
Da Cortison auf den Magen schlagen kann (muss es aber nicht), würde ich vor der Einnahme etwas leichtes essen, eine Scheibe Toast oder so.
50mg/Tag it keine kleine Dosis, aber es gibt auch Stoßtherapien mit 250mg/Tag als Infusion. Eine Erhaltungsdosis auf lange Sicht ist dann eher 5mg/Tag.
Am besten nimmst du die Tabletten jeden Morgen zur selben Zeit ein. Das körpereigene Cortison wird zwischen 6 und 8 Uhr gebildet, deshalb ist es angebracht, die Tabletten auch in diesem Zeitraum einzunehmen.
Da Cortison auf den Magen schlagen kann (muss es aber nicht), würde ich vor der Einnahme etwas leichtes essen, eine Scheibe Toast oder so.
50mg/Tag it keine kleine Dosis, aber es gibt auch Stoßtherapien mit 250mg/Tag als Infusion. Eine Erhaltungsdosis auf lange Sicht ist dann eher 5mg/Tag.
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slenny (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Cortison
Hallo Fraenkel, ich habe mich bereits nach 1!!!! Tablette mit 40mg wie neu geboren gefühlt. So eine Stoßtherapie wird wohl oft auch dann eingesetzt um eine Verdachtsdiagnose, es könnte sich um eine rheumatische Erkrankung handeln, zu verifizieren. Vielleicht hast du keine Vaskulitis- ich wünsche es dir!
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Frosch (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Cortison
Mein "Wegener" oder was auch immer ist mit 20mg täglich zum Stillstand gekommen, d.h. der Kreatininwert von 2 sank innerhalb einer Woche auf 1.3 und der Entzndungswert CRP von 158 auf 38.
Zum Glück hat mir der Hausarzt Cortison vor der Diagnose verschrieben. Allerdings musste ich die Dosis ein paar Monate nehmen, bevor der CRP-Wert normal war, und ich ans runterschleichen denken konnte. Und das hat dann gedauert.
Cortison wirkt individuell völlig unterschiedlich. Du musst es probieren.
Großer Vorteil der Stoßtherapie ist, dass du nicht runterschleichen musst und vermutlich keine Nebenwirkungen hast.
Ach ja, bei mir hat sich das Cortison so ca. 3 Monate lang sehr gut angefühlt, es ist so eine Art Doping, ein Energieschub und Euphorie (konnte ich gut brauchen). Danach wurde es schwierig, ich hatte Wassereinlagerungen und Bluthochdruck und eigentlich keine Lust, das Medikament weiterzunehmen. Es lässt sich halt nicht so einfach absetzen.
Zum Glück hat mir der Hausarzt Cortison vor der Diagnose verschrieben. Allerdings musste ich die Dosis ein paar Monate nehmen, bevor der CRP-Wert normal war, und ich ans runterschleichen denken konnte. Und das hat dann gedauert.
Cortison wirkt individuell völlig unterschiedlich. Du musst es probieren.
Großer Vorteil der Stoßtherapie ist, dass du nicht runterschleichen musst und vermutlich keine Nebenwirkungen hast.
Ach ja, bei mir hat sich das Cortison so ca. 3 Monate lang sehr gut angefühlt, es ist so eine Art Doping, ein Energieschub und Euphorie (konnte ich gut brauchen). Danach wurde es schwierig, ich hatte Wassereinlagerungen und Bluthochdruck und eigentlich keine Lust, das Medikament weiterzunehmen. Es lässt sich halt nicht so einfach absetzen.
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slenny (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Cortison
Hallo Fraenkel, ich las gerade deinen ersten Beitrag zum Corti noch mal und mir fiel auf, dass du von deinem Hausarzt sprichst. Bist du nicht bei einem HNO Arzt in Behandlung? Ich meine, dass wir mit unseren seltenen Krankheiten immer zum Facharzt und Spezialisten gehen sollten. Ich gehe nur zu Routineuntersuchungen, also z.B. Blutuntersuchungen, zum HA. Darüber hinaus ist er die Befundsammelstation. Und das, obwohl er wirklich nett ist.
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Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Cortison
Hallo Slenny,
bei der Überwachung der Einnahme von Cortison und Hilfe beim Ausschleichen, vertraue ich meinem Hausarzt, der gleichzeitig Internist ist, mehr, als den HNO-Ärzten, bei denen ich war.
Ich glaube, dass die in einem Fall, in dem es nicht um das Verschreiben von Cortison-Salben geht, an den Hausarzt verweisen.
Die Kombination von Spezialisten und gutem Hausarzt ist das beste. Beim Spezialisten bekomme ich einen Überwachungstermin jedes Vierteljahr, mein Hausarzt untersucht mein Blut jede Woche.
bei der Überwachung der Einnahme von Cortison und Hilfe beim Ausschleichen, vertraue ich meinem Hausarzt, der gleichzeitig Internist ist, mehr, als den HNO-Ärzten, bei denen ich war.
Ich glaube, dass die in einem Fall, in dem es nicht um das Verschreiben von Cortison-Salben geht, an den Hausarzt verweisen.
Die Kombination von Spezialisten und gutem Hausarzt ist das beste. Beim Spezialisten bekomme ich einen Überwachungstermin jedes Vierteljahr, mein Hausarzt untersucht mein Blut jede Woche.