Hallo,
ich habe vor 12 Tagen meine zweite RTX Infusion (1000 mg) problemlos hinter mich gebracht. Die erste war zwei Wochen zuvor und ebenfalls ohne Probleme.
Aber seit zwei Tagen geht es mir immer schlechter, ich bin erschöpft und müde, mittlerweile macht mir sogar das Treppensteigen Mühe. Die Hausärztin heute morgen hat EKG gemacht und Blutdruck gemessen, Lunge abgehört, alles ok. Ich bin krank geschrieben und soll ruhen und wenn es schlimmer wird, in die Notfallambulanz.
Ist das schlimmer? Was ist schlimmer? Wie war es bei euch?
Ich nehme z.Z. noch 5 mg Predni und Freitags 10 mg MTX.
nach der Rituximab Infusion
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dsabine (Archiv)
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Ingeborg
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Re: nach der Rituximab Infusion
Hallo Sabine,
das tut mir ja leid. Zwar kenne ich mich mit Rituximab nicht aus, noch nicht, aber diese Erschöpfung kenne ich.
Ich gehe davon aus, dass bei den Infusionen alles richtig gelaufen ist einschließlich Prämedikation. Also wird die Ursache entweder dort zu finden sein, wo man gemeinhin hinguckt, z.B. Anämie, Eisenmangel, aber auch bei möglichen NW, die später eintreten können. Als NW sind vom Hersteller Asthenie sowie fatigue beschrieben, auch Dyspnoe. Mir fällt sonst noch dazu ein, es könnte evtl. ein Virus reaktiviert worden sein. In welchem Zeitraum sich dann sowas zeigt, weiß ich nicht. Wie gesagt, es ist nur ein Gedanke.
Tja, was ist schlimmer? Ich kenne zahlreiche Abstufungen. Wenn Dir z.B. jetzt das Treppensteigen Mühe macht, ist es schlimmer geworden, wenn Du nicht mehr alle dieser Treppen schaffst oder nicht mehr zum Briefkasten, in die Küche kommst, wo auch immer, was vorher ging.
Ich wünsch Dir baldige Besserung.
Ingeborg
das tut mir ja leid. Zwar kenne ich mich mit Rituximab nicht aus, noch nicht, aber diese Erschöpfung kenne ich.
Ich gehe davon aus, dass bei den Infusionen alles richtig gelaufen ist einschließlich Prämedikation. Also wird die Ursache entweder dort zu finden sein, wo man gemeinhin hinguckt, z.B. Anämie, Eisenmangel, aber auch bei möglichen NW, die später eintreten können. Als NW sind vom Hersteller Asthenie sowie fatigue beschrieben, auch Dyspnoe. Mir fällt sonst noch dazu ein, es könnte evtl. ein Virus reaktiviert worden sein. In welchem Zeitraum sich dann sowas zeigt, weiß ich nicht. Wie gesagt, es ist nur ein Gedanke.
Tja, was ist schlimmer? Ich kenne zahlreiche Abstufungen. Wenn Dir z.B. jetzt das Treppensteigen Mühe macht, ist es schlimmer geworden, wenn Du nicht mehr alle dieser Treppen schaffst oder nicht mehr zum Briefkasten, in die Küche kommst, wo auch immer, was vorher ging.
Ich wünsch Dir baldige Besserung.
Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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SiMONE00 (Archiv)
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Re: nach der Rituximab Infusion
Hallo,
oh man das hört sich erstmal gar nicht so gut an.
Vielleicht musst du dich auch mehr schonen?
Auch was die Erschöpfung betrifft. Dann ruhe dich aus mehr kannst du eh nicht machen, auch wenn es im ersten Moment blöd ist.
Sind die Blutbilder okay?
Also mir ging es so, denn ich bin sehr quierlig und auf einmal ging es nicht mehr....Grausam. Aber ich musste damit umgehen und auch lernen.
Ok ich nahm Endoxan. Kann man es mit Rituxi überhaupt vergleichen?
Oder ist Rituxi noch stärker?
So ein Kopfstreichler von mir
Simone
oh man das hört sich erstmal gar nicht so gut an.
Vielleicht musst du dich auch mehr schonen?
Auch was die Erschöpfung betrifft. Dann ruhe dich aus mehr kannst du eh nicht machen, auch wenn es im ersten Moment blöd ist.
Sind die Blutbilder okay?
Also mir ging es so, denn ich bin sehr quierlig und auf einmal ging es nicht mehr....Grausam. Aber ich musste damit umgehen und auch lernen.
Ok ich nahm Endoxan. Kann man es mit Rituxi überhaupt vergleichen?
Oder ist Rituxi noch stärker?
So ein Kopfstreichler von mir
Simone
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dsabine (Archiv)
- Beiträge: 507
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: nach der Rituximab Infusion
Danke! Blutbild ist ok bis auf erhöhte Leberwerte (alle drei seit Monaten), aber genau deswegen soll ja das MTX weg und das Rituximab rein.
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bernddmc (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: nach der Rituximab Infusion
Hallo Sabine,
allergische Reaktionen oder Infektionen kommen bei
Rituximab häufiger vor.
Die Infektanfälligkeit ist gerade in dieser Jahreszeit
recht hoch und die Erschöpfung kann verschiedene Ursachen haben.
Nach ca. 6 bis 8 Wochen beginnt das Rituximab zu wirken.
So wie es aussieht wird es bei Dir bestimmt gut gehen!
Bekomme auch diesen Monat Rituximab,wenn die Blutuntersuchung
ok. Bei mir sind es aber nur 500mg alle 6 Monate (Remissionserhalt).
Gute Besserung !!!
LG Bernd
allergische Reaktionen oder Infektionen kommen bei
Rituximab häufiger vor.
Die Infektanfälligkeit ist gerade in dieser Jahreszeit
recht hoch und die Erschöpfung kann verschiedene Ursachen haben.
Nach ca. 6 bis 8 Wochen beginnt das Rituximab zu wirken.
So wie es aussieht wird es bei Dir bestimmt gut gehen!
Bekomme auch diesen Monat Rituximab,wenn die Blutuntersuchung
ok. Bei mir sind es aber nur 500mg alle 6 Monate (Remissionserhalt).
Gute Besserung !!!
LG Bernd
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Hope (Archiv)
- Beiträge: 340
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: nach der Rituximab Infusion
Hallo Sabine,
diese Müdigkeit und Erschöpfung kenne ich auch nach Rituximab; sie hielt bei mir oft sechs Wochen an, und ich schob es zunächst auf die damals noch sehr aktive Krankheit und eine lange Bahnfahrt. Irgendwann teilte ich das Problem den Ärzten mit und bekam im Anschluss Immunglobuline G. Damit geht es mir auch im Anschluss an die Infusion gut bzw nur der Krankheit und nicht den Nebenwirkungen der Infusion entsprechend. Dir wünsche ich, dass Dir ähnlich geholfen werden kann und sich nichts Schwerwiegenderes hinter Deinen Symptomen verbirgt.
LG
Hope
diese Müdigkeit und Erschöpfung kenne ich auch nach Rituximab; sie hielt bei mir oft sechs Wochen an, und ich schob es zunächst auf die damals noch sehr aktive Krankheit und eine lange Bahnfahrt. Irgendwann teilte ich das Problem den Ärzten mit und bekam im Anschluss Immunglobuline G. Damit geht es mir auch im Anschluss an die Infusion gut bzw nur der Krankheit und nicht den Nebenwirkungen der Infusion entsprechend. Dir wünsche ich, dass Dir ähnlich geholfen werden kann und sich nichts Schwerwiegenderes hinter Deinen Symptomen verbirgt.
LG
Hope
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jens (Archiv)
- Beiträge: 163
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: nach der Rituximab Infusion
Moin Sabine,
klingt ja nicht so toll bei dir. Ich habe bis jetzt 2 Zyklen RTX bekommen. NW hatte ich kaum. Habe ja immer 4 Infusionen im Abstand von 1 Woche bekommen.
Meine bisherige Basis wurde pausiert. Mich wundert es das du trotzdem MTX zeitgleich nimmst. Vlt ist es auch bissel viel auf einmal für dich. Da Deine Leberwerte sowieso schon nicht in Ordnung sind, würde ich das vlt mal beim Arzt ansprechen.
Naja bin aber auch kein Arzt.
Wünsche dir auf jeden Fall, dass es bald wieder besser wird bei Dir.
LG Jens
klingt ja nicht so toll bei dir. Ich habe bis jetzt 2 Zyklen RTX bekommen. NW hatte ich kaum. Habe ja immer 4 Infusionen im Abstand von 1 Woche bekommen.
Meine bisherige Basis wurde pausiert. Mich wundert es das du trotzdem MTX zeitgleich nimmst. Vlt ist es auch bissel viel auf einmal für dich. Da Deine Leberwerte sowieso schon nicht in Ordnung sind, würde ich das vlt mal beim Arzt ansprechen.
Naja bin aber auch kein Arzt.
Wünsche dir auf jeden Fall, dass es bald wieder besser wird bei Dir.
LG Jens