CFS-Rituximab-Studie Oslo: wie geht es weiter?

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S. (Archiv)
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Re: CFS-Rituximab-Studie Oslo: wie geht es weiter?

Beitrag von S. (Archiv) »

Wie der Deutschlandfunk am 27.01.2015 meldete, haben Wissenschaftler herausgefunden, wie der Eppstein-Barr-Virus, der im Verdacht steht, eine CFS auszulösen, das Immunsystem austrickst: seine mikroRNA verhindert in den befallenen Körperzellen, dass Interferone von ihnen freigesetzt werden.



Mehr Info: http://www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1417891112
buban (Archiv)
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Re: CFS-Rituximab-Studie Oslo: wie geht es weiter?

Beitrag von buban (Archiv) »

Das würde ich auch den diversen autoimmunerkrankungen zuschreiben.
S. (Archiv)
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Re: CFS-Rituximab-Studie Oslo: wie geht es weiter?

Beitrag von S. (Archiv) »

Ja, einen ähnlichen Mechanismus vermute ich auch bei dem Staph. Aureus.

Hier eine gute Erklärung, was Interferone sind und was sie machen:

http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/interferone/34289
buban (Archiv)
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Re: CFS-Rituximab-Studie Oslo: wie geht es weiter?

Beitrag von buban (Archiv) »

AUTOIMMUNKRANKHEITEN

Wurmmolekül könnte Autoimmunerkrankungen lindern



Statt ganzer Würmer nur eine Tablette - ein einzelnes Eiweißmolekül aus einem Hakenwurm moduliert das Immunsystem.

von Lars Fischer



Quelle: spektrum.de
buban (Archiv)
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Re: CFS-Rituximab-Studie Oslo: wie geht es weiter?

Beitrag von buban (Archiv) »

Ist MS doch keine Autoimmunerkkrankung?



Quelle: www.frijeh.de/Ist_MS_doch_keine_Autoimmunerkrankung_.htm
S. (Archiv)
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Re: CFS-Rituximab-Studie Oslo: wie geht es weiter?

Beitrag von S. (Archiv) »

Wattwurm hatte da mal genauere Info zu der Wurmkur: bei MS-Patienten bringt es wohl nur etwas in einem frühen Stadium.

Und das würde jetzt mit dem zweiten Artikel (spannendes Wissenschaftsergebnis!), den Du hier genannt hast, übereinstimmen können, nämlich, dass durch einen Virus der programmierte Zelltod von den Zellen, die die Myelinschicht aufbauen (Oligodendrozyten)hervorgerufen wird, und erst dann, wenn zuviel Leichen im Gehirn herumliegen, die auch nicht (ausreichend) abgebaut und abtransportiert werden, eine Immunantwort auf die Tot-Proteine erfolgt.Frage mich, ob es ein Virus ist oder auch ein Nahrungs-Pilz sein könnte. Hinweise auf einen Nahrungspilz als Auslöser von MS gab es letztes Jahr.

Auf jeden Fall würde die Wurmkur ja die Immunabwehr, wenn sie noch nicht voll angelaufen ist, ausreichend modulieren, könnte aber im Umkehrschluss dafür sorgen, dass ein evtl. Virus sich noch viel wohler fühlen, sich vermehren oder für mehr programmierten Zelltod sorgen könnte.
buban (Archiv)
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Re: CFS-Rituximab-Studie Oslo: wie geht es weiter?

Beitrag von buban (Archiv) »

Leibe S.,



Ich sehe die ganze Autoimmunsache so das der Körper sich nicht selbst angreift sondern verkapselte Viren,Bakterien etc. ihre Arbeit machen, deshalb aus meiner Sicht der Dinge warum es zum Rrezidiv unter Immunsupression kommt heißt so lange das Immunsystem unterdrückt wird breiten sie sich noch mehr aus. Ab und zu glaube ich was die Naturheilkunde und Neuropsychoimmunologie sagt entgiften, stärken ganzheitlich.
kletterrose (Archiv)
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Re: CFS-Rituximab-Studie Oslo: wie geht es weiter?

Beitrag von kletterrose (Archiv) »

Leider sind wir jetzt etwas am Thema vorbei, ich würde schon gern wissen was aus der Studie geworden ist ?



Und ob die MS nun autoimmun ist oder nicht ....nichts Genaues weiß man nicht , denn wenn man TNF Alpha antagonisiert könnte es schlecht für die MS sein .

Solche Wurmkur würde ich auch nicht machen wollen ,wer weiß was dann ist und einfach nur etwas ausleiten , so muss auch bekannt sein was man ausleiten muss.

Kann von der Tatsache, dass die Reaktion gedämpft wird, auf die Ursache geschlossen werden?

Kann dadurch zwischen real oder irreal unterschieden werden? Kann davon ausgegangen werden, dass die Ursache beseitigt würde? Ich weiß es nicht.
S. (Archiv)
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Re: CFS-Rituximab-Studie Oslo: wie geht es weiter?

Beitrag von S. (Archiv) »

Die große Studie läuft noch. Habe gestern mal auf der norwegischen ME-Seite nach neueren Nachrichten geschaut, da gab es aber noch nichts.
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