Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Friedolin (Archiv)
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Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Beitrag von Friedolin (Archiv) »

Kleiner Hoffnungsschimmer für die Zukunft.



http://news.doccheck.com/de/53274/autoimmunerkrankungen-auf-der-spur/
Meerschwester (Archiv)
Beiträge: 744
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Beitrag von Meerschwester (Archiv) »

Sehr interessant. Danke!
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Beitrag von S. (Archiv) »

Ja, sehr interessant.

Durch Meldungen hier im Forum ist mir zumindest ja auch aufgefallen, dass bei einigen GPA-lern dem klinischen Ausbruch und Diagnose, oftmals schon seit Jahren entzündete, zahnwurzelbehandelte Zähne vorabgingen. Das bedeutet also eine chronische Infektion (an einer solchen Stelle oftmals mit dem Staphylococcus Aureus, der sich auch gerne in den Nasenbereichen tummelt). T-Zellen-Angriffe auf Erreger "ermüden" nach ca. 3 Wochen, so eine wissenschaftliche Untersuchung, die ich vor einiger Zeit hier vorgestellt hatte. T-reg-Zellen haben die Aufgabe, die Produktion von Angreifer-T-Zellen herunter zu regulieren. Wie könnte sich also eine Störung bei GPA-lern auswirken?

Bei EGPA-lern steht ja schon lange eine chronische Infektion mit Hepatitis-Viren im Raum. Wie wirkt sich da eine solche Störung aus?



Wenn eine solche Störung zentral in mehreren Autoimmunkrankheiten steht, würde das auch der Anfang eines Erklärungsansatzes dafür sein, wieso in einer Familie über mehrere Generationen hinweg verschiedene Autoimmunkrankheiten auftauchen können.
SiMONE00 (Archiv)
Beiträge: 991
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hallo,ich bin auch sehr gespannt über weitere Forschungsergebnisse vor allem ich habe damals sehr oft OP an entzündeten Zähnen gehabt,aber ob es denn nun auch für meine Vaskulitis Form relevant ist ?
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Beitrag von S. (Archiv) »

Simone, vielleicht startest Du einfach mal eine Umfrage unter allen ZNSern hier. Natürlich ist das dann kein endgültiger Beweis, falls sich herausstellt, dass das bei vielen auch so war, aber immerhin ein kleiner Hinweis.
Xanny (Archiv)
Beiträge: 113
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Beitrag von Xanny (Archiv) »

Guten Morgen,

Auslöser sind auch Amalgam, Aluminium,Quecksilber usw., die ganzen Gifte die wir mit der täglichen Nahrung aufnehmen. Meine 13 Amalgamfüllungen habe ich mir schon vor 3o Jahren entfernen lassen, damals ging es mir sehr schlecht, seit dem geht es mir wesentlich besser.Die Belastungen die jetzt noch im Körper sind ,Arsen ist bei mir auch sehr hoch lasse ich zur Zeit ausleiten.

Schlechte Zähne, Entzündungen, Zahnmetalle machen auch krank.

Hier noch eine Buchempfehlung " Gesund statt chronisch Krank "!

Da steht alles drin auch Forschungsergebnisse!

Mfg. Xanny
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Beitrag von S. (Archiv) »

Sicherlich dienen Gifte -so sie nicht gezielt als Medikament eingesetzt werden - und Schwermetalle nicht der Verbesserung der Gesundheit, also je weniger davon, umso besser. Allerdings, ob sie die eigentlichen Auslöser sind von Autoimmunkrankheiten wage ich zu bezweifeln.

Kenn im näheren Umfeld einen Parkinson-Patienten, aufgrund der Annahme, Quecksilber wäre der Auslöser der Krankheit wurde sehr aufwändig und vor allem teuer das gesamte Gebiss saniert, anschließend ausgeleitet - nur, genützt hat es nichts. Was bei ihm nützt, sind Massagen und die Parkinson-Medikamente der neueren Generation.
Meerschwester (Archiv)
Beiträge: 744
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Beitrag von Meerschwester (Archiv) »

H, bei mir war es so, dass ich zwei Jahre lang jemand mit einer Osteomyelitis gepflegt habe. Sie hatte eine mit Staphylokokkus aureus infizierte offene Wunde. Das vermute ich als Auslöser, wobei allerdings das schwere Asthma schon voraus ging. Außerdem hat meine Mutter Contergan genommen. Ich hatte Riesenglück, denn mir fehlt nur ein Zeh. Irgendwo habe ich aber mal gelesen, dass Contergan-Geschädigte vermehrt zu Autoimmunerkrankungen neigen. Ich finde es jetzt leider nicht mehr.

LG Meerschwester
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Beitrag von S. (Archiv) »

Meine Mutter hat bei einer ihrer Schwangerschaften auch Contergan als Schlafmittel genutzt, einfach nur unglaubliches Glück gehabt, dass nichts passiert ist.
SiMONE00 (Archiv)
Beiträge: 991
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Autoimmunkrankheiten: Auslösern auf der Spur

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hallo, ich denke hin und her macht es keinen Sinn sich das Hirn zu zerbrechen warum und wie eine Vaskulitis entsteht od.gerade bei jedem einzelnen zum Ausbruch gekommen ist. Letztendlich wird man das nie 100%-ig beweisen od.feststellen können. Zum Glück ist aber die Medizin schon so weit das man es in den Griff bekommt. Ich wünsche euch alles Gute und viel Kraft...auch ganz viel positive Energie.
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