Liebe Foris,
im Moment bin ich zwar noch krank geschrieben, aber ich denke, dass ich bald wieder fit genug bin um wieder ein paar Stunden arbeiten gehen zu können.
Ich werde auf jeden Fall die Möglichkeit der Wiedereingliederung nutzen, da ich mir acht Stunden auf einen Schlag wieder nicht zutraue.
Wie läuft das im Vorfeld organisatorisch ab? Wer hat da Erfahrung?
VG,
Tigerherz
Wiedereingliederung
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dsabine (Archiv)
- Beiträge: 507
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Wiedereingliederung
Du besprichst das zuerst mit deinem Arzt und der organisiert über deine Krankenkasse eine berufliche Wiedereingliderung. Der Arzt hat dafür die Formulare.
Mit deinem Arzt kannst du Schritte planen, z.b. ein Monat 2 Std./täglich, dann drei dann vier usw. Während der Zeit solltest du mit deinem Arzt regelmäßig prüfen, ob das so geht oder ob du doch weniger/mehr Stunden arbeiten solltest oder kannst.
Du musst dich an diesen Plan halten und für Fehltage brauchst du dann eine Krankmeldung.
Dein Arbeitgeber muss dem zustimmen, was er aber in fast allen Fällen tun wird. Ich glaube, er ist sogar verpflichtet dazu.
Wenn dein Arbeitgeber einen Betriebsarzt hat, kannst du auch den einschalten und es darüber organisieren, musst du aber nicht. Das kann den Vorteil haben, dass dann unter anderem dein Arbeitsplatz auf Tauglichkeit geprüft wird, wenn du dem zustimmst (Lärm, Kundenverkehr und andere Stress auslösenden Faktoren) und entsprechende Erleichterungen während der Wiedereingliederung eingerichtet werden können.
Wenn Du eine Schwerbehinderung hast, egal wie hoch, und dein Arbeitgeber einen Schwerbehinderten beauftragten hat, kann sich auch der um alles mit dir/für dich kümmern.
Je nach Arbeitsklima kann es sehr hilfreich sein, wenn du deine Kollegen und Chef(s) vorher persönlich über deine Vorsätze informierst. Ich fand das zwar anstrengend, aber man hat mich super unterstützt und ich bin froh, dass ich vorher mit allen gesprochen habe und geklärt habe, was ich mir zutraue und so weiter.
Nur Mut!
Mit deinem Arzt kannst du Schritte planen, z.b. ein Monat 2 Std./täglich, dann drei dann vier usw. Während der Zeit solltest du mit deinem Arzt regelmäßig prüfen, ob das so geht oder ob du doch weniger/mehr Stunden arbeiten solltest oder kannst.
Du musst dich an diesen Plan halten und für Fehltage brauchst du dann eine Krankmeldung.
Dein Arbeitgeber muss dem zustimmen, was er aber in fast allen Fällen tun wird. Ich glaube, er ist sogar verpflichtet dazu.
Wenn dein Arbeitgeber einen Betriebsarzt hat, kannst du auch den einschalten und es darüber organisieren, musst du aber nicht. Das kann den Vorteil haben, dass dann unter anderem dein Arbeitsplatz auf Tauglichkeit geprüft wird, wenn du dem zustimmst (Lärm, Kundenverkehr und andere Stress auslösenden Faktoren) und entsprechende Erleichterungen während der Wiedereingliederung eingerichtet werden können.
Wenn Du eine Schwerbehinderung hast, egal wie hoch, und dein Arbeitgeber einen Schwerbehinderten beauftragten hat, kann sich auch der um alles mit dir/für dich kümmern.
Je nach Arbeitsklima kann es sehr hilfreich sein, wenn du deine Kollegen und Chef(s) vorher persönlich über deine Vorsätze informierst. Ich fand das zwar anstrengend, aber man hat mich super unterstützt und ich bin froh, dass ich vorher mit allen gesprochen habe und geklärt habe, was ich mir zutraue und so weiter.
Nur Mut!
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Marion (Archiv)
- Beiträge: 122
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Wiedereingliederung
Auch ich hab über die Wiedereingliederung wieder angefangen zu arbeiten. Wir haben jedoch wirklich langsam begonnen mit 3 x je Woche 2 Std. Das für drei Wochen. Als ich merkte, dass die bevorstehenden 5 x je Woche 2 Std. für mich eine noch zu große Belastung bedeuten, hab ich insgesamt 5 Wochen mit 3 x 2 Std. gearbeitet. Danach hat die Umstellung auf täglich 2 und dann 3 Std. gut geklappt.
Dieser Plan der erstellt wird ist also jederzeit anpassbar!!!
Die Steigerung auf 5 Std. und dann jetzt meine normalen 6 stunden hab ich zwar durchgezogen, es tut mir aber nicht gut. Jetzt Verbrauch ich derzeit meine Überstunden und arbeite zwischen 4 und 5 std. Wenn meine Std aufgebraucht sind weiß ich im Moment nicht wie es weitergehen soll.
Wichtig ist dass man einen Arzt hat der einen unterstützt und sich auf keinen Fall von der Krankenkasse reinreden lässt. Die wollten nämlich dass ich sofort 5 Tage je Woche arbeite.
Was man auch wissen sollte ist, dass man in der Regel während dieser zeit krank ist, also nicht wie eine normale Arbeitskraft gerechnet werden darf. Es ist ja eigentlich nur eine Arbeitserprobung.
Lg Marion
Dieser Plan der erstellt wird ist also jederzeit anpassbar!!!
Die Steigerung auf 5 Std. und dann jetzt meine normalen 6 stunden hab ich zwar durchgezogen, es tut mir aber nicht gut. Jetzt Verbrauch ich derzeit meine Überstunden und arbeite zwischen 4 und 5 std. Wenn meine Std aufgebraucht sind weiß ich im Moment nicht wie es weitergehen soll.
Wichtig ist dass man einen Arzt hat der einen unterstützt und sich auf keinen Fall von der Krankenkasse reinreden lässt. Die wollten nämlich dass ich sofort 5 Tage je Woche arbeite.
Was man auch wissen sollte ist, dass man in der Regel während dieser zeit krank ist, also nicht wie eine normale Arbeitskraft gerechnet werden darf. Es ist ja eigentlich nur eine Arbeitserprobung.
Lg Marion
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Tigerherz (Archiv)
- Beiträge: 48
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Wiedereingliederung
Guten Morgen WM-Deutschland! 
Vielen Dank euch beiden für die Tipps!
Ja, ich werde auch vorher mit meinem Chef und meinen Kollegen sprechen. Das gehört sich, find ich, auch so.
VG,
Tigerherz
Vielen Dank euch beiden für die Tipps!
Ja, ich werde auch vorher mit meinem Chef und meinen Kollegen sprechen. Das gehört sich, find ich, auch so.
VG,
Tigerherz