Schwerbehinderung
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Sabrina938 (Archiv)
- Beiträge: 18
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Schwerbehinderung
Hallo, hat jemand Ahnung wie das mit dem Grad der Behinderung zu Stande kommt ? Wir haben einen Antrag weggeschickt, nun hat mein Verlobter Grad 30 bekommen mit der Begründung "vaskulitisähnlicher Erkrankung" und dass die Ischämien und der Hörsturz nicht dazu zählen. Okay von den Ischämien hat er keine Folgen erhalten, aber der Hörsturz..er hört auf dem rechten Ohr so gut wie nichts und braucht ein Hörgerät. Das ist doch eine Behinderung. Und zur vaskulitisähnlichen Erkrankung, es ist ja eine cerebrale Vaskulitis.
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dsabine (Archiv)
- Beiträge: 507
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Schwerbehinderung
Widerspruch einlegen (Frist beachten) und auf einen ärztlichen Gutachter bestehen. Gib mal Grad der Behinderung, Schwerbehinderung usw. hier im Forum in die Suchfunktion ein. Da gibt es viele Berichte.
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Schwerbehinderung
Hallo Sabrina,
würde Dir empfehlen, zunächst schriftlich Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen und mitzuteilen, dass die Begründung folgt. Gleichzeitig lasse Dir alle Unterlagen -gegen Kopierkosten- schicken, die zu der Entscheidung geführt haben.
Dann siehst Du, was die behandelnden Ärzte dem Versorgungsamt mitgeteilt haben und kannst ggfls. besser begründen.
Nach den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen kommt es auf die Art und das Ausmaß der Organbeteiligung(en) und vor allem auf die Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden an. Liste die Auswirkungen detalliert auf und füge sie dann später der Begründung bei.
Die Schwerhörigkeit des Ohres scheint wohl nicht im Zusammenhang mit der cerebralen Vaskulitis zu stehen und wird daher extra bewertet. Hierfür gibt es Tabellen, bei welchem Hörverlust auf welchem Ohr welcher GdB eingesetzt wird.
Soweit in Kürze. Wenn Du den kleinen Ratgeber "Hinweise und Tipps zum Antrag.." möchtest (s. Hauptseite >Bücher), schicke mir per PN Deine E-Mail-Adresse und die Postanschrift.
LG Ingeborg
würde Dir empfehlen, zunächst schriftlich Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen und mitzuteilen, dass die Begründung folgt. Gleichzeitig lasse Dir alle Unterlagen -gegen Kopierkosten- schicken, die zu der Entscheidung geführt haben.
Dann siehst Du, was die behandelnden Ärzte dem Versorgungsamt mitgeteilt haben und kannst ggfls. besser begründen.
Nach den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen kommt es auf die Art und das Ausmaß der Organbeteiligung(en) und vor allem auf die Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden an. Liste die Auswirkungen detalliert auf und füge sie dann später der Begründung bei.
Die Schwerhörigkeit des Ohres scheint wohl nicht im Zusammenhang mit der cerebralen Vaskulitis zu stehen und wird daher extra bewertet. Hierfür gibt es Tabellen, bei welchem Hörverlust auf welchem Ohr welcher GdB eingesetzt wird.
Soweit in Kürze. Wenn Du den kleinen Ratgeber "Hinweise und Tipps zum Antrag.." möchtest (s. Hauptseite >Bücher), schicke mir per PN Deine E-Mail-Adresse und die Postanschrift.
LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Sabrina938 (Archiv)
- Beiträge: 18
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Schwerbehinderung
Vielen lieben Dank für die Tipps, sehr hilfreich 
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Ulli_Werger (Archiv)
- Beiträge: 64
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Schwerbehinderung
Hallo Sabrina!
Ich habe seit 2Jahren eine Schwerbehinderung von 90%. Bei mir ging es zwar reibungslos über das Bundeszozialamt. Habe seit meiner Biopsie vor 3 Jahren mit massiven Beeinträchtigungen zu kämpfen.
Durch meine Hirninfarkte habe ich keine räumliche Wahrnehmung ,musste deshalb meinen Führerschein abgeben,außerdem kann ich das Gleichgewicht ganz schlecht halten.Brauche deshalb meistens Begleitung oder meinen Rollator.Auch meine Koordination ist stark gestört.
Aber es geht trotzdem weiter,wenn auch mühsamer als früher.
Ich habe seit 2Jahren eine Schwerbehinderung von 90%. Bei mir ging es zwar reibungslos über das Bundeszozialamt. Habe seit meiner Biopsie vor 3 Jahren mit massiven Beeinträchtigungen zu kämpfen.
Durch meine Hirninfarkte habe ich keine räumliche Wahrnehmung ,musste deshalb meinen Führerschein abgeben,außerdem kann ich das Gleichgewicht ganz schlecht halten.Brauche deshalb meistens Begleitung oder meinen Rollator.Auch meine Koordination ist stark gestört.
Aber es geht trotzdem weiter,wenn auch mühsamer als früher.
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jens (Archiv)
- Beiträge: 163
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Schwerbehinderung
Vom Nutzer gelöscht