Kawasaki-Syndrom
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Kawasaki-Syndrom
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kawasaki-syndrom-die-krankheit-die-mit-dem-wind-kommt-a-970200.html
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Linchen88 (Archiv)
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Re: Kawasaki-Syndrom
Spannender Artikel, vorallem bei den Toxinen bin ich hängen geblieben... hier im Forum tummeln sich viele, die Borreliose oder Pfeifferisches Drüsenfieber hatten und mit Antibiotika behandelt wurden. Bakterien scheiden ebenfalls (auch beim Absterben) Toxine aus. Wenn also nun Toxine von Pilzen bereits so heftige Sysmptome wie im Artikel beschrieben auslösen könnten, liegt der Verdacht doch nahe, dass auch andere Toxine die Entwicklung von diversen Krankheiten fördern?
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S. (Archiv)
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Re: Kawasaki-Syndrom
Candida-Pilze kommen in der Landwirtschaft in hoher Konzentration in Tierfutter-Silagen vor, und natürlich im Darm der Tiere, also auch in der Gülle. Wenn in China, Indien und den Phillipinen die Tierproduktion stark gesteigert worden ist - neulich sah ich einen Film über China, der genau das eigentlich beschreibt - ohne dass entsprechende Umweltvorsorge getroffen wurde und wird, gelangen die Pilze in die Luft. Das Immunsystem von Kleinkindern ist ja noch nicht ausgereift, kann sich also, insbesondere, wenn genetisch bedingte Schwächen vorliegen bezüglich der Candida-Pilze, nicht entsprechend zur Wehr setzen.
Bei den bisher festgestellten Mutationen bei 3 Vaskulitis-Arten sehe ich - als Laie - eine Funktionsstörung des Immunsystems, die zur Schwächung führt gegenüber Angreifern (bei der GPA vermutlich der Staph. Aureus). Das Immunsystem versucht mit einer stärkeren Reaktion anderer Teile des Immunsystems auszugleichen, bis das dann übersteuert und wiederum eine Gegenreaktion in Form der Anca (Antikörper) hervorruft. Letzeres führt dann zu den zerstörerischen Folgen, u.a. in der Niere, Lunge, etc., die klinisch auffällig sind und die Ärzte dann auf den Plan rufen.
Übrigens, auch der Staph. Aureus ist leider ein rel. häufiger Gast in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Nicht umsonst kommt auch die Antibiotika-resistente Form, der MRSA, besonders häufig in landwirtschaftlich geprägten Gegenden vor.
Neulich las ich auch einen Artikel über ein, von US-Ärzten festgestelltes Phänomen, dass ein bestimmter Lebensmittelerreger die Hirnschädigungen hervorruft, den man eigentlich von der Multiplen Sklerose her kennt. Der Verdacht wurde geäußert, dass beim MS-Patienten eine genetische Schwäche gegenüber diesem Erreger vorliegt. Der Erreger kommt in bis zu 20-25% aller Lebensmittel vor, man kann ihm also praktisch kaum ausweichen.
Bei den bisher festgestellten Mutationen bei 3 Vaskulitis-Arten sehe ich - als Laie - eine Funktionsstörung des Immunsystems, die zur Schwächung führt gegenüber Angreifern (bei der GPA vermutlich der Staph. Aureus). Das Immunsystem versucht mit einer stärkeren Reaktion anderer Teile des Immunsystems auszugleichen, bis das dann übersteuert und wiederum eine Gegenreaktion in Form der Anca (Antikörper) hervorruft. Letzeres führt dann zu den zerstörerischen Folgen, u.a. in der Niere, Lunge, etc., die klinisch auffällig sind und die Ärzte dann auf den Plan rufen.
Übrigens, auch der Staph. Aureus ist leider ein rel. häufiger Gast in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Nicht umsonst kommt auch die Antibiotika-resistente Form, der MRSA, besonders häufig in landwirtschaftlich geprägten Gegenden vor.
Neulich las ich auch einen Artikel über ein, von US-Ärzten festgestelltes Phänomen, dass ein bestimmter Lebensmittelerreger die Hirnschädigungen hervorruft, den man eigentlich von der Multiplen Sklerose her kennt. Der Verdacht wurde geäußert, dass beim MS-Patienten eine genetische Schwäche gegenüber diesem Erreger vorliegt. Der Erreger kommt in bis zu 20-25% aller Lebensmittel vor, man kann ihm also praktisch kaum ausweichen.