Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
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Ferranova (Archiv)
- Beiträge: 106
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
Hallo Ihr Lieben,
könnt Ihr mal Ernährungs Tips geben, mit denen Ihr gute Erfahrungen gemacht habt?
Ich habe vor kurzem meinen Rheumatologen wegen einer Sache angerufen und ihn dann mal nebenbei gefragt, ob er Empfehlungen zur richtigen Ernährung bei Vaskulitiden und generell bei Autoimmunerkrankungen geben kann.
Da war er ganz perplex und wusste auch keine Antwort.
Über gute Ratschläge würde ich mich sehr freuen.
lG,
Ferrad
könnt Ihr mal Ernährungs Tips geben, mit denen Ihr gute Erfahrungen gemacht habt?
Ich habe vor kurzem meinen Rheumatologen wegen einer Sache angerufen und ihn dann mal nebenbei gefragt, ob er Empfehlungen zur richtigen Ernährung bei Vaskulitiden und generell bei Autoimmunerkrankungen geben kann.
Da war er ganz perplex und wusste auch keine Antwort.
Über gute Ratschläge würde ich mich sehr freuen.
lG,
Ferrad
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Elke (Archiv)
- Beiträge: 34
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
Guten Morgen,
mein Rheumatologa sagte, mit Mediteraner Kost wäre sehr viel getan. Wenig Fleisch, mehr Fisch, Olivenoel, viel Gemüse und Obst. Volkornprodukte. Sonnenbrand vermeiden und Alkohol wohl dosiert!
Vg
Elke
mein Rheumatologa sagte, mit Mediteraner Kost wäre sehr viel getan. Wenig Fleisch, mehr Fisch, Olivenoel, viel Gemüse und Obst. Volkornprodukte. Sonnenbrand vermeiden und Alkohol wohl dosiert!
Vg
Elke
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Hartmut (Archiv)
- Beiträge: 1674
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
www.vaskulitis.org/dtsch/berichte/nordlichter04/ernaehrung.html
LG. Hartmut
PS. kann man sich auch als PDF runterladen
LG. Hartmut
PS. kann man sich auch als PDF runterladen
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Daniela_sh (Archiv)
- Beiträge: 354
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
Hallo Ferranova,
vor Kurzem gab es einen Thread von Marc (glaub ich) das er mit basischer Ernährung gute Erfolge erzielt hat.Ich habe dahingehend auch umgestellt.Zucker habe ich durch stevia ersetzt , was gewöhnungsbedürftig war.Sündige ich doch mal , gleiche ich das durch einen Obst-Wassertag aus.Desweiteren kannst Du Dir die Broschüre der Deutschen Rheumaliga *Die richtige Ernährung bei Rheuma* anfordern.(Leseprobe hier : https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Mediencenter/Publikationen/Broschueren_kurz/broschuere_ernaehrung_kurz.pdf)
Ich wünsch Dir einen schönen Tag, Daniela
vor Kurzem gab es einen Thread von Marc (glaub ich) das er mit basischer Ernährung gute Erfolge erzielt hat.Ich habe dahingehend auch umgestellt.Zucker habe ich durch stevia ersetzt , was gewöhnungsbedürftig war.Sündige ich doch mal , gleiche ich das durch einen Obst-Wassertag aus.Desweiteren kannst Du Dir die Broschüre der Deutschen Rheumaliga *Die richtige Ernährung bei Rheuma* anfordern.(Leseprobe hier : https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Mediencenter/Publikationen/Broschueren_kurz/broschuere_ernaehrung_kurz.pdf)
Ich wünsch Dir einen schönen Tag, Daniela
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Ferranova (Archiv)
- Beiträge: 106
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
Hi,
vielen Dank für Eure Hinweise, das ist schon mal sehr hilfreich.
lG,
Ferrad
vielen Dank für Eure Hinweise, das ist schon mal sehr hilfreich.
lG,
Ferrad
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Administrator
- Site Admin
- Beiträge: 755
- Registriert: Do Mai 31, 2018 9:27 pm
Re: Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
Mir sind gerade per Mail von einem netten Menschen (GPA) aus den Niederlanden noch die folgenden Links zum Thema Ernährung übermittelt worden - beide in Englisch, aber mit Tante Google bekommt man das Wichtigste sicherlich hin.....
http://www.vasculitisfoundation.org/mcm_article/nutrition-and-vasculitis/
http://ncvasculitissupportgroup.memberlodge.org/resources/Documents/Nutritionslideswebsite.pdf
Birgit Wiedenmann-Naujoks
http://www.vasculitisfoundation.org/mcm_article/nutrition-and-vasculitis/
http://ncvasculitissupportgroup.memberlodge.org/resources/Documents/Nutritionslideswebsite.pdf
Birgit Wiedenmann-Naujoks
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Ferranova (Archiv)
- Beiträge: 106
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
Hallo Ihrs,
vielen Dank noch mal, auch an Admin.
Zum Thema Stevia wollte ich noch mal etwas sagen.
Ich kriege das Zeug einfach nicht runter, ich finde das schmeckt wie Lakritze.
Und wer mag schon Lakritz im Kaffee, uääh.
Ferrad
vielen Dank noch mal, auch an Admin.
Zum Thema Stevia wollte ich noch mal etwas sagen.
Ich kriege das Zeug einfach nicht runter, ich finde das schmeckt wie Lakritze.
Und wer mag schon Lakritz im Kaffee, uääh.
Ferrad
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Xanny (Archiv)
- Beiträge: 113
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
Hallo Ferranova
auch ich habe mit meinen Kilos zu kämpfen.Seit der Einnahmen von Kortison zeigt die Waage 20 kg mehr an.Bei einer Körpergröße von 1,74m verteilen sich die 89 kg,aber trotzdem ist das zu viel für mich.Sonst hatte ich ein Gewicht von ca.7o kg.
Bin dabei meine Ernährung umzustellen,dabei ist mir ein Buch sehr hilfreich : "Rheuma Ampel/ Sven -David Müller Trias Verlag.
Es ist kurz,präzise und gut verständlich geschrieben.
Ich war sonst immer sehr schlank habe teilweise noch weniger gewogen,mich eigentlich schon gesund ernährt,aber jetzt mit meiner Erkrankung(Wegener)muß man ja doch schauen was man zu sich nimmt.Margarine habe ich aus meinem Haushalt gestrichen,dafür verwende ich gute Fette wie: Kokosnuß -Walnuß -Distelöl usw.
Schweinefleisch esse ich überhaupt nicht,dafür Geflügel und Fisch.
Bitterstoffe-die natürlichen Fatburner,wie Artischocken,Chicoree,Ruccola,Brokkoli,Blattsalate und Rosenkohl,Mit bitteren Kräutern würzen:Kerbel,Kurkuma,Ingwer,Majoran,Rosmarin,Thymian und Zitronenmelisse.
Keine Mikrowelle = unnatürliche Veränderung von Nahrungsmolekülen
keine Kohlensäure = Kohlensäure ist eine Säure und muß vom Körper neutralisiert werden.
keine Süßstoffe die machen dick und fördern Diabetes Typ 2.
Wenig tierische Fette,viel pflanzliche, bevorzugt omega 3 Fettsäuren( Fisch und Leinöl)
viel Ballaststoffe
wenig/kein Zucker und Weißmehl = Nahrungsmittel mit hohem Nährwert aber ohne Ernährungswert-Fördern alle chronischen Erkrankungen.
Desweiteren kannst Du einen Bluttest machen lassen der zeigt welche Lebensmittel bei Dir ansetzen.
Ich hoffe ich konnte Dir ein bischen Anregungen geben.
Mfg. Xanny
auch ich habe mit meinen Kilos zu kämpfen.Seit der Einnahmen von Kortison zeigt die Waage 20 kg mehr an.Bei einer Körpergröße von 1,74m verteilen sich die 89 kg,aber trotzdem ist das zu viel für mich.Sonst hatte ich ein Gewicht von ca.7o kg.
Bin dabei meine Ernährung umzustellen,dabei ist mir ein Buch sehr hilfreich : "Rheuma Ampel/ Sven -David Müller Trias Verlag.
Es ist kurz,präzise und gut verständlich geschrieben.
Ich war sonst immer sehr schlank habe teilweise noch weniger gewogen,mich eigentlich schon gesund ernährt,aber jetzt mit meiner Erkrankung(Wegener)muß man ja doch schauen was man zu sich nimmt.Margarine habe ich aus meinem Haushalt gestrichen,dafür verwende ich gute Fette wie: Kokosnuß -Walnuß -Distelöl usw.
Schweinefleisch esse ich überhaupt nicht,dafür Geflügel und Fisch.
Bitterstoffe-die natürlichen Fatburner,wie Artischocken,Chicoree,Ruccola,Brokkoli,Blattsalate und Rosenkohl,Mit bitteren Kräutern würzen:Kerbel,Kurkuma,Ingwer,Majoran,Rosmarin,Thymian und Zitronenmelisse.
Keine Mikrowelle = unnatürliche Veränderung von Nahrungsmolekülen
keine Kohlensäure = Kohlensäure ist eine Säure und muß vom Körper neutralisiert werden.
keine Süßstoffe die machen dick und fördern Diabetes Typ 2.
Wenig tierische Fette,viel pflanzliche, bevorzugt omega 3 Fettsäuren( Fisch und Leinöl)
viel Ballaststoffe
wenig/kein Zucker und Weißmehl = Nahrungsmittel mit hohem Nährwert aber ohne Ernährungswert-Fördern alle chronischen Erkrankungen.
Desweiteren kannst Du einen Bluttest machen lassen der zeigt welche Lebensmittel bei Dir ansetzen.
Ich hoffe ich konnte Dir ein bischen Anregungen geben.
Mfg. Xanny
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Marc (Archiv)
- Beiträge: 22
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
Guten Morgen,
ich hatte dazu letztens schon mal etwas geschrieben. Ich beschäftige mich zusammen mit meiner Pysiotherapeutin mit dem Thema Ernährung und wir sind uns sehr einig das, eine basische Ernährung mit wenig Fleisch und viel Fisch sehr gut ist. Man beim verzehr von Fleisch sehr auf qualität achten sollte und auch 2-3 € mehr in die Hand nehmen sollte und sein Fleisch beim Metzger anstatt im Supermarkt das "Industriefleisch" zu kaufen.
Desweiteren ist ein verzeicht auf Weizen gut für den Körper. Wir backen/kochen usw. nur noch mit Dinkel/Dinkelvollkornmehl und sind überrascht wie gut/besser gewisse sachen schmecken.
Derzeit sind wir bei dem Thema Vitamin D angekommen und haben hier schon die erkenntnis gewonnen, dass früher wo die Leute immer nur an der Luft/draußen waren es keine von diesen Zivilisationskrankheiten gab... und nur seit dem die Menschen mehr in den Räumen verbringen die Zahlen von solchen Krankheiten steigend sind. Dabei sehr krass ist die steigende Anzahl von Kindern mit Diabetis... Was früher selten war ist heute "normal". Und um zurück zum Vitamin D zu kommen, es gibt verschiedene Ärzte/Wissenschaftler die da einen zusammenhang sehen. Letztendlich versuche ich persönlich mehr zeit draußen in der Sonne zuverbringen, was auch der seele gut tut
Ansonsten versuche ich mit meiner Paterin alles selbst zu kochen/backen und keine Fertigmischungen/-gericht zuessen. Logisch wird auch mal gesündigt
Dazu kommt, dass wir beide das Rauchen aufgegeben haben und ich derzeit kein Alkohol trinke.
Ansonsten viel Obst und Gemüse...
Thema "Stevia", damit habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt...
Gruß
ich hatte dazu letztens schon mal etwas geschrieben. Ich beschäftige mich zusammen mit meiner Pysiotherapeutin mit dem Thema Ernährung und wir sind uns sehr einig das, eine basische Ernährung mit wenig Fleisch und viel Fisch sehr gut ist. Man beim verzehr von Fleisch sehr auf qualität achten sollte und auch 2-3 € mehr in die Hand nehmen sollte und sein Fleisch beim Metzger anstatt im Supermarkt das "Industriefleisch" zu kaufen.
Desweiteren ist ein verzeicht auf Weizen gut für den Körper. Wir backen/kochen usw. nur noch mit Dinkel/Dinkelvollkornmehl und sind überrascht wie gut/besser gewisse sachen schmecken.
Derzeit sind wir bei dem Thema Vitamin D angekommen und haben hier schon die erkenntnis gewonnen, dass früher wo die Leute immer nur an der Luft/draußen waren es keine von diesen Zivilisationskrankheiten gab... und nur seit dem die Menschen mehr in den Räumen verbringen die Zahlen von solchen Krankheiten steigend sind. Dabei sehr krass ist die steigende Anzahl von Kindern mit Diabetis... Was früher selten war ist heute "normal". Und um zurück zum Vitamin D zu kommen, es gibt verschiedene Ärzte/Wissenschaftler die da einen zusammenhang sehen. Letztendlich versuche ich persönlich mehr zeit draußen in der Sonne zuverbringen, was auch der seele gut tut
Ansonsten versuche ich mit meiner Paterin alles selbst zu kochen/backen und keine Fertigmischungen/-gericht zuessen. Logisch wird auch mal gesündigt
Dazu kommt, dass wir beide das Rauchen aufgegeben haben und ich derzeit kein Alkohol trinke.
Ansonsten viel Obst und Gemüse...
Thema "Stevia", damit habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt...
Gruß
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Ferranova (Archiv)
- Beiträge: 106
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Vaskulitis/ Autoimmunerkrankungen und Ernährung
Hallo Xanny,
vielen Dank für Deine Empfehlungen.
Ich habe 2011 bei meinem ersten Cortisonstoß und einer Tagesdosis von 120 mg 70 kg zugenommen bei einer Körpergröße von zum Glück 2 m.
Also von 100 auf 170.
Damals habe ich ja auch das cushing syndrom gehabt, ich war wie von einem Dämon besessen und hatte mich überhaupt nicht mehr unter Kontrolle.
Trotz meiner Körpergröße sah ich aus wie ein wandelnder Pfannkuchen.
Hinzu kam, dass mein ganzer Körper voller Wasser war, ich musste einmal in die Klinik, weil ich das Gefühl hatte, erdrückt zu werden und fast keine Luft mehr bekam, ich hatte sogar Wasser im Rücken und das hat meinen Oberkörper förmlich eingedrückt.
Ich war ein wandelnder Pfannkuchen, alle, normalerweise banalen Dinge, wie Duschen, anziehen, gehen, eine Treppe laufen etc. Wurden zur absoluten Qual.
Dann sind durch das Gewicht beide Knie kaputt gegangen, wurden operiert, dann habe ich Arthrose bekommen , wiedermal einen Bandacheibenvorfall, der operiert werden musste, weil ich eine Lähmung im li. Bein hatte und und und.
Ich hatte viele Monate ein Nephrostoma, also einen künstlichen Nierenausgang, was mich noch zusätzlich behindert hat.
Zu dieser Zeit hatte ich meine Ernährung überhaupt nicht unter Kontrolle und bin im Nachhinein dankbar, dass ich keinen Steroiddiabetes bekommen habe.
Als das Cortison endlich mal runter dosiert wurde habe ich irgendwann so wenig gegessen , bis ich zumindest wieder 126 kg hatte. Ich habe mich nur von Äpfeln ernährt.
Leider kam mir dann die Vaskulitis ins die Quere und ich habe wieder hochdosiert Cortison bekommen und ruckizucki hatte ich fast schon wieder 150 kg, das war so deprimierend, obwohl ich diesmal mehr auf die Ernährung geachtet habe.
Inzwischen bin ich auf Erhaltungsdosis und habe jetzt wieder 133 kg, Tendenz kontinuierlich fallend.
Ich habe einen ganz schlimmen Rhythmus durch die Jahre mit dem Cortison und die Schlaflosigkeit bekommen, ich bin oft wach, bis es hell wird, schlafe dann bis 12, oder 13 Uhr( stehe aber mehrmals dazwischen auf, weil ich Schmerzen habe ) und dann erledige ich das Notwendigste, wie Einkaufen etc.
Nachmittags bin ich dann oft so erschöpft, dass ich einfach aufs Bett falle und bis 21:00 schlafe.
Ich esse die ganze Zeit nichts, ausser dass ich einen Kaffe trinke, wenn ich aufstehe.
Abends esse ich dann so 2-3 Äpfel und leider ist es so, dass ich durch die letzten Jahre so unter den Cortison Nebenwirkungen gelitten habe, dass ich dann in der Zeit zwischen 22:00 und 03:00 am wachsten bin.
Dieser Teufelskreis ist für mich sehr schwer zu durchbrechen.
Ich habe vor meiner Erkrankung auch sehr viele Nachtdienste gemacht, oder im Schichtdienst gearbeitet und war es gewohnt, um 01:00 nachts wie von der Tarantel gestochen aus dem Bett zu springen und hellwach zu sein, nachdem ich die Treppe runter gelaufen war.
Um 02:00 nachts mache ich mir dann immer meine einzige richtige Mahlzeit, momentan immer einen großen grünen Salat mit Paprika, Tomaten, Gurke, mal mit Thunfisch und Mais, mal mit Schafskäse.
Auf die Ingredienzien habe ich auch früher immer schon geachtet.
Ich benutze Pistazien Öl, Sesam Öl, oder Wallnuss Öl und Olivenöl.
Für die Salatsauce benutze ich oft frische Kräuter, auch Thymian und immer ordentlich Knoblauch
Schweinefleisch esse ich gar nicht, früher war ich ein absoluter Fleischesser und konnte gar nicht genug davon bekommen.
Inzwischen würde mir bei meinem schweren Eisenmangel und der Blutarmut etwas Fleisch gar nicht schaden.
Ab und zu koche ich mir auch etwas, brate mir ein mageres Stück Fleisch, oder Fisch .
Das ist natürlich nicht ideal, aber momentan purzeln meine Pfunde und das tut mehr gut als alles andere.
Ich hasse es so, dick zu sein, die Erfahrungen, die ich damit gemacht habe.
Wie schwer es ist wenn man schwer ist.
Leider kann ich aufgrund meiner Schmerzen in den Knien und im Becken/ Rücken nicht viel für die Fettverbrennung tun.
Selbst beim Schwimmen habe ich Probleme mit den Knien und dann kommt auch noch dazu, dass ich mich wegen meines Körpers schäme.
Zum einen sieht mein Bauch durch all die Operationen ziemlich verstümmelt aus, dann kommen noch die striae rubrae, also die purpurfarbenen Streifen dazu.
Allerdings ist Schwimmen doch die beste Option, denn Abnehmen ohne Bewegung ist umso schwieriger.
Ich habe durch das cushing syndrom einen totalen Muskelschwund bekommen, vor kurzem war meine Tochter da ( 9 ) und wollte mir eine Liegestütze zeigen, hat sie aber nicht geschafft.
Ich habe früher viel Sport gemacht und so 70 bis 80 Liegestütze eigentlich immer geschafft.
Und da wollte ich Trottel ihr zeigen wie das geht und ich war mir so sicher, dass ich eine Liegestütze auf jeden Fall schaffe.
Das Ergebnis war, dass ich schon, als ich mich hingelegt und abgestützt habe ich einfach fast auf die Nase gefallen wäre.
Da wurde mir erst mal bewusst , dass Welten zu überwinden sind.
Wo früher mein Bizeps war ist jetzt eine dysmorphe weiche Masse.
Ich bin etwas ausgeschweift, entschuldige bitte aber irgendwie assoziiere ich auch Ernährung mit all dem. Das Problem der konsequenten Ernährung besteht für mich vor allem während der Cortison Stoßzeiten.
Ich habe auch Angst, mehr zu essen, weil ich wieder zunehmen könnte.
Ich bin aber dankbar für die ganzen Ernährungstips, so kann ich mein Spektrum mal ausdehnen, variieren und neue Dinge ausprobieren.
Habt alle einen schönen Tag,
Ferrad
vielen Dank für Deine Empfehlungen.
Ich habe 2011 bei meinem ersten Cortisonstoß und einer Tagesdosis von 120 mg 70 kg zugenommen bei einer Körpergröße von zum Glück 2 m.
Also von 100 auf 170.
Damals habe ich ja auch das cushing syndrom gehabt, ich war wie von einem Dämon besessen und hatte mich überhaupt nicht mehr unter Kontrolle.
Trotz meiner Körpergröße sah ich aus wie ein wandelnder Pfannkuchen.
Hinzu kam, dass mein ganzer Körper voller Wasser war, ich musste einmal in die Klinik, weil ich das Gefühl hatte, erdrückt zu werden und fast keine Luft mehr bekam, ich hatte sogar Wasser im Rücken und das hat meinen Oberkörper förmlich eingedrückt.
Ich war ein wandelnder Pfannkuchen, alle, normalerweise banalen Dinge, wie Duschen, anziehen, gehen, eine Treppe laufen etc. Wurden zur absoluten Qual.
Dann sind durch das Gewicht beide Knie kaputt gegangen, wurden operiert, dann habe ich Arthrose bekommen , wiedermal einen Bandacheibenvorfall, der operiert werden musste, weil ich eine Lähmung im li. Bein hatte und und und.
Ich hatte viele Monate ein Nephrostoma, also einen künstlichen Nierenausgang, was mich noch zusätzlich behindert hat.
Zu dieser Zeit hatte ich meine Ernährung überhaupt nicht unter Kontrolle und bin im Nachhinein dankbar, dass ich keinen Steroiddiabetes bekommen habe.
Als das Cortison endlich mal runter dosiert wurde habe ich irgendwann so wenig gegessen , bis ich zumindest wieder 126 kg hatte. Ich habe mich nur von Äpfeln ernährt.
Leider kam mir dann die Vaskulitis ins die Quere und ich habe wieder hochdosiert Cortison bekommen und ruckizucki hatte ich fast schon wieder 150 kg, das war so deprimierend, obwohl ich diesmal mehr auf die Ernährung geachtet habe.
Inzwischen bin ich auf Erhaltungsdosis und habe jetzt wieder 133 kg, Tendenz kontinuierlich fallend.
Ich habe einen ganz schlimmen Rhythmus durch die Jahre mit dem Cortison und die Schlaflosigkeit bekommen, ich bin oft wach, bis es hell wird, schlafe dann bis 12, oder 13 Uhr( stehe aber mehrmals dazwischen auf, weil ich Schmerzen habe ) und dann erledige ich das Notwendigste, wie Einkaufen etc.
Nachmittags bin ich dann oft so erschöpft, dass ich einfach aufs Bett falle und bis 21:00 schlafe.
Ich esse die ganze Zeit nichts, ausser dass ich einen Kaffe trinke, wenn ich aufstehe.
Abends esse ich dann so 2-3 Äpfel und leider ist es so, dass ich durch die letzten Jahre so unter den Cortison Nebenwirkungen gelitten habe, dass ich dann in der Zeit zwischen 22:00 und 03:00 am wachsten bin.
Dieser Teufelskreis ist für mich sehr schwer zu durchbrechen.
Ich habe vor meiner Erkrankung auch sehr viele Nachtdienste gemacht, oder im Schichtdienst gearbeitet und war es gewohnt, um 01:00 nachts wie von der Tarantel gestochen aus dem Bett zu springen und hellwach zu sein, nachdem ich die Treppe runter gelaufen war.
Um 02:00 nachts mache ich mir dann immer meine einzige richtige Mahlzeit, momentan immer einen großen grünen Salat mit Paprika, Tomaten, Gurke, mal mit Thunfisch und Mais, mal mit Schafskäse.
Auf die Ingredienzien habe ich auch früher immer schon geachtet.
Ich benutze Pistazien Öl, Sesam Öl, oder Wallnuss Öl und Olivenöl.
Für die Salatsauce benutze ich oft frische Kräuter, auch Thymian und immer ordentlich Knoblauch
Schweinefleisch esse ich gar nicht, früher war ich ein absoluter Fleischesser und konnte gar nicht genug davon bekommen.
Inzwischen würde mir bei meinem schweren Eisenmangel und der Blutarmut etwas Fleisch gar nicht schaden.
Ab und zu koche ich mir auch etwas, brate mir ein mageres Stück Fleisch, oder Fisch .
Das ist natürlich nicht ideal, aber momentan purzeln meine Pfunde und das tut mehr gut als alles andere.
Ich hasse es so, dick zu sein, die Erfahrungen, die ich damit gemacht habe.
Wie schwer es ist wenn man schwer ist.
Leider kann ich aufgrund meiner Schmerzen in den Knien und im Becken/ Rücken nicht viel für die Fettverbrennung tun.
Selbst beim Schwimmen habe ich Probleme mit den Knien und dann kommt auch noch dazu, dass ich mich wegen meines Körpers schäme.
Zum einen sieht mein Bauch durch all die Operationen ziemlich verstümmelt aus, dann kommen noch die striae rubrae, also die purpurfarbenen Streifen dazu.
Allerdings ist Schwimmen doch die beste Option, denn Abnehmen ohne Bewegung ist umso schwieriger.
Ich habe durch das cushing syndrom einen totalen Muskelschwund bekommen, vor kurzem war meine Tochter da ( 9 ) und wollte mir eine Liegestütze zeigen, hat sie aber nicht geschafft.
Ich habe früher viel Sport gemacht und so 70 bis 80 Liegestütze eigentlich immer geschafft.
Und da wollte ich Trottel ihr zeigen wie das geht und ich war mir so sicher, dass ich eine Liegestütze auf jeden Fall schaffe.
Das Ergebnis war, dass ich schon, als ich mich hingelegt und abgestützt habe ich einfach fast auf die Nase gefallen wäre.
Da wurde mir erst mal bewusst , dass Welten zu überwinden sind.
Wo früher mein Bizeps war ist jetzt eine dysmorphe weiche Masse.
Ich bin etwas ausgeschweift, entschuldige bitte aber irgendwie assoziiere ich auch Ernährung mit all dem. Das Problem der konsequenten Ernährung besteht für mich vor allem während der Cortison Stoßzeiten.
Ich habe auch Angst, mehr zu essen, weil ich wieder zunehmen könnte.
Ich bin aber dankbar für die ganzen Ernährungstips, so kann ich mein Spektrum mal ausdehnen, variieren und neue Dinge ausprobieren.
Habt alle einen schönen Tag,
Ferrad