Cortison beeinträchtigt Langzeitgedächtnis?

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
Antworten
Pwolf (Archiv)
Beiträge: 294
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Cortison beeinträchtigt Langzeitgedächtnis?

Beitrag von Pwolf (Archiv) »

@Meerschwester gerne!! :D

Bei mir das schlimmste ist zu wissen, wem habe ich schon was gesagt um nicht ständig alles zu wiederholen. Oft sag mir jemand, dass wir irgendwas besprochen haben und ich kann mich nicht erinnern.
Ferranova (Archiv)
Beiträge: 106
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Cortison beeinträchtigt Langzeitgedächtnis?

Beitrag von Ferranova (Archiv) »

Hmm, was ist das hier noch mal???......Ach ja, n Forum, habt Ihr auch Rheuma?



Also ich denke die Medis spielen auch eine große Rolle.

Es braucht ja nur die Kombination von Opioiden wie Tramall und z.B. Lyrica sein, was ja auch sicher einige nehmen.

Da kann man schon mal ein paar Aussetzter haben
Marie60 (Archiv)
Beiträge: 376
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Cortison beeinträchtigt Langzeitgedächtnis?

Beitrag von Marie60 (Archiv) »

???
Dana (Archiv)
Beiträge: 246
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Cortison beeinträchtigt Langzeitgedächtnis?

Beitrag von Dana (Archiv) »

Hallo,



willkommen im Club! Meine Freundin war gerade da und ich war erschrocken darüber, wie oft sie mir sagte: "Das hast du mir schon erzählt!". Frage mich gerade, wie es mir gelingt, meine Arbeit noch zu bewältigen!



Oh man, das ist genau das, wovor ich immer am meisten Angst hatte.



Na ja, solange es mir noch gelingt, mich hier einzuloggen, geht es ja wohl noch. ;)



Ihr Lieben - wünsche euch eine beschwerdefreie Nacht! :))



Dana ;)
JulianeS (Archiv)
Beiträge: 63
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Cortison beeinträchtigt Langzeitgedächtnis?

Beitrag von JulianeS (Archiv) »

Moin,



in der letzten Zeit meiner Beschäftigung

hab ich wohl meine Kolleginnen etwas genervt:

Gedächtnis von Schlag 12 bis Mittag.



(Kam mir selber doch schon gemobbt vor)



Selbsthilfe: Zettel schreiben.

Hatte zwar schon etwas von "deppert"

aber gab mir Sicherheit.



Übrigens: da Vasculitiden auch zum Rheuma gehören

ist mir klar, das wir uns auch über solche Themen

austauschen möchten.



Schönen Tag wünscht Juliane.
Ferranova (Archiv)
Beiträge: 106
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Cortison beeinträchtigt Langzeitgedächtnis?

Beitrag von Ferranova (Archiv) »

Liebe Dana,



ich glaube Du unterschätzt Dich maßlos, dinge, die einem wichtig sind, oder die interessant sind, einen beschäftigen, die kann man ruhig mehrmals erzählen.

Mir geht das aber ganz genau so.

Ich denke bei mir ist es noch etwas schlimmer, ich frage schon total oft : " Habe ich Dir das schon erzählt? " bevor ich es zum 2. oder 3. Mal sagen möchte und die Antwort meiner Gesprächs- partnerinnen/ partner lautet dann meistens : " ja, hast Du".

Liebe Grüße,

Ferrad
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Cortison beeinträchtigt Langzeitgedächtnis?

Beitrag von Ingeborg »

Gedächtnis hat mit Interesse zu tun -aber das hat jetzt nix mit Cortison zu tun.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Cortison beeinträchtigt Langzeitgedächtnis?

Beitrag von S. (Archiv) »

Da so viele hier die Rückmeldung geben, dass sie Gedächtnisprobleme haben oder hatten, das aber meiner bisherigen Erfahrung nach von Rheumatologen nicht thematisiert bzw. aufgegriffen wird, wäre es vielleicht mal Zeit dafür. Woran liegt's?

Schließlich hängt ja, wie es hier schon anklang, auch die Berufsfähigkeit mit von einem gut funktionierenden Gedächtnis ab, ganz abgesehen vom Selbstwertgefühl. Man möchte sich halt nicht gerne doof vorkommen.
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Cortison beeinträchtigt Langzeitgedächtnis?

Beitrag von S. (Archiv) »

Da das Thema "Gedächtnisschwäche" hier doch den Einen oder Anderen betrifft und bewegt, kurz der Hinweis auf ein frisches Forschungsergebnis:



Nervenzellen kommunikieren miteinander über ihre Synapsen. Beim Lernen werden Nervenzellen angeregt, über Fortsätze neue Synapsen zu bilden, und dadurch mehr Kommunikation mit anderen Nervenzellen zu ermöglichen. So haben neugierige, d.h. lernwillige, Mäuse z.B.mehr Synapsen als Mäuse-"Schnarchnasen".

Die Forscher Daniel Meyer, Tobias Bonhoeffer und Volker Scheuss haben nun herausgefunden, dass die Stabilität dieser Synapsen darüber bestimmt, ob das Gelernte auch behalten wird. Die Stabilität wird bestimmt durch ein ausgewogenes Verhältnis der beteiligten Proteine. Ist dieses Verhältnis gestört, dann kollabieren die Synapsen schnell,und das Gelernte wird vergessen.



Mein Kommentar:

Positiv: Vielleicht ist das einerseits ein Ansatz, um Traumapatienten mit einem Medikament in Zukunft zu helfen, traumatische Erinnerungen zu vergessen.

Andererseits: Tragen die entzündlichen Prozesse einer Vaskulitis dazu bei, dass Synapsen instabil gebildet werden?

Beeinflussen die Chemotherapeutika /Cortison die Bildung der Synapsen negativ?



Mehr Info:

http://www.cell.com/neuron/abstract/S0896-6273%2814%2900162-7
Antworten