nochmal Rituximab vs. Endoxan

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Kerstin (Archiv)
Beiträge: 63
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

nochmal Rituximab vs. Endoxan

Beitrag von Kerstin (Archiv) »

Hallo!

Vor 4 Jahren wurde bei mir der Wegener diagnostiziert. Drei Jahre habe ich Endoxan bekommen und es eigentlich sehr gut vertragen. Letztes Jahr im August wurde es abgesetzt (habe ca 30 gr. insgesamt erhalten). Danach kam MTX (was ich garnicht vertragen habe), dann Arava und dann Imurek. Unter Arava und Imurek scheint der Wegener wohl wieder aktiv geworden sein. Jetzt muss ich ab Freitag erstmal wieder ins Krankenhaus.

Da wird dann überlegt, ob ich Rituximab bekomme oder wieder Endoxan. Nach Endoxan hatte ich gefragt, da ich es wirklich gut vertragen hatte und weiss wie es wirkt. Das Rituximab kenne ich nicht und nach den Pleiten mit den drei anderen Medis möchte ich einfach nur, dass es wieder besser wird (ich studiere noch und habe eine fast 5jährige Tochter, die manchmal sehr anstrengend ist).

Daher meine Frage, wie gut ist Rituximab beim Wegener? Gibt es da schon mehrere Erfahrungen? Ich habe auch den anderen Beitrag von Frau Dr. Keller zu dem gleichen Thema von Thomas gelesen, aber da geht es dann ja doch eher auf die Medikamente, die ich schon hatte. Ich bin mir halt sehr unsicher. Was ist, wenn ich jetzt Endoxan weiter bekomme? Irgendwann sollte man es doch nicht mehr bekommen, wegen der Höchstdosis. Was mache ich dann, wenn der Wegener dann doch mal wieder sehr stark ausbricht?

Vielleicht kann mir ja irgendeiner über Erfahrungen berichten oder vielleicht auch hinweisen, wo ich noch etwas darüber finde.

Vielen lieben Dank im Voraus und liebe Grüße

Kerstin
Kerstin (Archiv)
Beiträge: 63
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: nochmal Rituximab vs. Endoxan

Beitrag von Kerstin (Archiv) »

kann mir denn keiner was dazu sagen?
Kalle (Archiv)
Beiträge: 77
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: nochmal Rituximab vs. Endoxan

Beitrag von Kalle (Archiv) »

Kerstin ich leider nicht, verfolge auch alles gespannt hier. Ich bekam 3 Infusionen Endoxan, vertrug es super, ausser die Leberwerte stiegen enorm an. Es musste dann abgesetzt werden vor paar Wochen. Ich nehm jetzt azathiodura, obs hilft keine Ahnung ?
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
Beiträge: 714
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: nochmal Rituximab vs. Endoxan

Beitrag von PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv) »

Hallo Kerstin, also wenn "Holland in Not ist", also Leben oder Organe in Gefahr sind, wird niemand auf der Welt Ihnen dann kein Endoxan geben "nur" weil irgendeine Gesamtdosis erreicht ist, das wäre ja furchtbar. Aber es gibt eben auch andere Alternativen, die geprüft werden müssen..z.B. auch Cellcept...aber das lässt sich auf die Ferne so nicht entscheiden.

Alles Gute

PD Dr Eva Reinhold-Keller
Kerstin (Archiv)
Beiträge: 63
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: nochmal Rituximab vs. Endoxan

Beitrag von Kerstin (Archiv) »

Sehr geehrte Frau Dr. Reinhold-Keller,

vielen Dank für Ihre Antwort. Von Cellcept war auch schon mal kurz die Rede, wurde dann aber gleich wieder verworfen - warum auch immer?

Aber es beruhigt mich doch sehr, dass das Endoxan bei einem akuten Schub trotz allem gegeben werden kann, auch wenn die "Höchstdosis" bereits erreicht ist.

Gibt es denn schon Erfahungen mit Rituximab beim Wegener? Kann man das vielleicht irgendwo nachlesen?

Mal sehen, was mir ab Freitag erzählt wird im Krankenhaus.

Liebe Grüße

Kerstin
Matthias (Archiv)
Beiträge: 22
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: nochmal Rituximab vs. Endoxan

Beitrag von Matthias (Archiv) »

Hallöchen,

Habe seit 15 Jahren rheumathoide Arthritis und jetzt kam vor ca. 10 Wochen noch eine Vaskulitis p-ANCA dazu. Super, gell!?

Als ob man nicht schon genug mit der RA zu tun hätte

In der Klinik in der ich bin, wollen die mir jetzt jeden Monat bis Februar, 1000 mg Cyclophosphamid als Bolustherapie, verabreichen. Ich habe es auch schon einmal erhalten und es auch gut vertragen. Das ist aber ne ganz schöne Chemobombe, die ich da bekomme. Anschliessend soll ich dann MTX als Basistherapie erhalten und hab gelesen, sowie auch von anderen gehört, dass es so viel Übelkeit auslösen würde, stimmt das denn?

Nun hab ich von dem neuen Wundermedikament Rituximab in Kombination mit dem Cyclophosphamid erfahren. Kennt ihr irgendwelche Rheumatologen? Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar und wünsche euch noch einen schönen Tag.

Liebe Grüße Matthias
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