Hallo,
bei mir wurde vor 1 Monat morbus wegener (mit Nierenbeteiligung) diagnostiziert. Ich bekomme jetzt Endoxan als Stoßtherapie. Wann muss ich mich besonders vor Infektionen schützen? Wann ist mein Immunsystem am meisten geschwächt ? Nach der vorausichtlich letzten der sechs geplanten Endoxan-Stöße ? Oder schon vorher ?
Günter
Endoxan-Wirkung
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Simone (Archiv)
- Beiträge: 220
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Endoxan-Wirkung
Hallo Günter,
ich bekam auch die Endoxan-Therapie. Nach meinem Wissen besteht die ganze Zeit nun über ein erhöhtes Infektionsrisiko, da es ja Absicht mit dieser Therapie ist, das das Immunssystem ein wenig "zurückgefahren" wird.
Klar solltest du auf alle Fälle achten, das du halt nicht bei der nächsten "Grippewelle" viel mit Leuten zusammenkommst, Bus o. ä.
Ich habe 2 kleine Kinder, die eigentlich ständig erkältet sind, bin aber über alle Schnupf-, Grippewellen gut herumgekommen.
Aber dir auf alle Fälle gute Besserung.
Gruss Simone
ich bekam auch die Endoxan-Therapie. Nach meinem Wissen besteht die ganze Zeit nun über ein erhöhtes Infektionsrisiko, da es ja Absicht mit dieser Therapie ist, das das Immunssystem ein wenig "zurückgefahren" wird.
Klar solltest du auf alle Fälle achten, das du halt nicht bei der nächsten "Grippewelle" viel mit Leuten zusammenkommst, Bus o. ä.
Ich habe 2 kleine Kinder, die eigentlich ständig erkältet sind, bin aber über alle Schnupf-, Grippewellen gut herumgekommen.
Aber dir auf alle Fälle gute Besserung.
Gruss Simone
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Endoxan-Wirkung
Hallo!
Also während der gesamten Zeit der Immunsuppression besteht eine erhöhte Infektionsgefahr, also von Anfang an, da ist sie vermutlich am größten, weil anfangs ja zum Teil sehr hohe Cortisondosen verabreicht werden. Hohe Cortisondosen können eine höhere Infektionsgefahr bedeuten als Endoxan-Stöße. Nochmals verstärkt wird natürlich die Infektionsgefahr, wenn die Leukozyten zwischen den Stößen stark abfallen..sie sollten zwischen 2. Stößen auf keinen Fall unter 3.000 abfallen.......
Also jederzeit sich - soweit dies geht - vor Infekten schützen!
Alle guten Wünsche
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Also während der gesamten Zeit der Immunsuppression besteht eine erhöhte Infektionsgefahr, also von Anfang an, da ist sie vermutlich am größten, weil anfangs ja zum Teil sehr hohe Cortisondosen verabreicht werden. Hohe Cortisondosen können eine höhere Infektionsgefahr bedeuten als Endoxan-Stöße. Nochmals verstärkt wird natürlich die Infektionsgefahr, wenn die Leukozyten zwischen den Stößen stark abfallen..sie sollten zwischen 2. Stößen auf keinen Fall unter 3.000 abfallen.......
Also jederzeit sich - soweit dies geht - vor Infekten schützen!
Alle guten Wünsche
PD Dr Eva Reinhold-Keller