Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Lena (Archiv)
Beiträge: 28
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Beitrag von Lena (Archiv) »

Hallo,



wer von Euch ist trotz der Vaskulitis schwanger geworden und hatte vielleicht sogar eine ZNS-Beteiligung oder kennt jemanden, der davon betroffen ist?



LG

Lena
Theresia (Archiv)
Beiträge: 508
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Beitrag von Theresia (Archiv) »

Hallo Lena, wenn du bei Suche Stichwörter wie schwanger und Vaskulitis oder nur schwanger eingibst, findest du schon was.

Ist doch schön so ein kleiner Wurm.



Viel Erfolg bei der Suche und viele Antworten wünscht dir



Theresia!
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Beitrag von Ingeborg »

Hi Lena,

ein Mitglied dieses Forums ist stolze Mutter einer Tochter. Eine Vaskulitis ist also kein Grund, nicht schwanger und Mutter zu werden. Nur bei einigen Medies soll man, auch innerhalb einer gewissen Zeitspanne danach, eine Schwangerschaft verhüten.

Gruß, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Lena (Archiv)
Beiträge: 28
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Beitrag von Lena (Archiv) »

Hallo,

Danke für eure Antworten!



Ist es bei ZNS Beteiligung nicht noch einmal anders, da die Prognosen schlechter sind? Welcher Arzt kennt sich damit aus?



LG



Lena
Nicole1205 (Archiv)
Beiträge: 41
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Beitrag von Nicole1205 (Archiv) »

HI,



bei mir hat man während der ersten Schwangerschaft Vaskulitis (CSS) festgestellt. Meine Tochter ist nun 4 1/2 Jahre alt und ihr geht es gut. :)



Wir wollten gerne noch ein 2. Kind. Ich hab damals mit meiner Ärztin und meiner Frauenärztin zusammen besprochen ob eine 2.Schangerschaft ok ist...



Alle waren sich einig, das dem nichts im Wege steht.

Ich muss dazu sagen, das ich zu der Zeit auch keine Medikamente bekommen habe, weil nach der ersten Geburt auch schon die Fragen nach dem 2. im Raum stand. Meine Werte waren nicht so schlecht und mir ging es auch gut, so das eine

Therapie erstmals nicht nötig war.



Ich war immer in dauernder Kontrolle, teils monatlich, teils 1/4 jährlich.

Dann wurde ich wieder schwanger.. 2 Jahre nach der ersten.

Alles verlief gut, und unter ständiger Beobachtung von Frauenärztin, Nephrologie, feindiagnostik, usw.

auch dem 2. Kind geht es gut :) alle beide erfreuen sich bester Gesundheit :)



Ich bin froh mich so entschieden zu haben.

Informier dich bei deinem behandelnden Arzt, deinem Frauenarzt, lass dir Arzt Briefe an den jeweiligen anderen Arzt mitgeben, oder schicken..



Informier dich wegen deiner Medis die du nimmst, wann und ob du die absetzen kannst/musst,

und dann entscheide mit deiner Familie (Mann) in ruhe über diesen Schritt..



LG
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Beitrag von Ingeborg »

Hi Lena,

was meinst Du mit "bei ZNS Beteiligung...Prognosen schlechter"?

Díe Prognose ist therapieabhängig, auch bezüglich der speziellen Symptome bei ZNS Beteiligung. Sonst, bitte, kläre man mich auf.

Gruß, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Lena (Archiv)
Beiträge: 28
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Beitrag von Lena (Archiv) »

Hallo Ingeborg,



ich bin der Meinung es hier gelesen zu haben. Entscheidend ist auch, ob man eine primäre oder sekundäre Erkrankung hat.



http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2009/4377/pdf/Doktorarbeit_PDF.pdf



LG



Lena
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Beitrag von Ingeborg »

Hi Lena,

ich hab mir die Arbeit aufgrund Deines Hinweises hinsichtlich der Ausführungen zu Prognosen mal angeschaut. Nach meinem Verständnis wird in Bezug auf Prognosen lediglich das Risiko von Rezidiven beschrieben, während man im allgemeinen darunter den Ausgang/die Sterblichkeit bezeichnet.

Allerdings ist die wissenschaftliche Arbeit für mich als Laie schwer zu verstehen und somit nicht wirklich auswertbar.

Da heutzutage Vaskulitiden dank verschiedener Therapiemöglichkeiten nicht mehr den gleichen (schlechten) Ausgang wie vor Jahren nehmen, sehe ich persönlich auch eine vaskulitische Beteiligung des ZNS prognostisch nicht dramatischer als andere Organ- Manifestationen. Wichtig aber scheint mir der Kontakt zum Frauenarzt.

Gruß, Ingeborg
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(Viktor Frankl, 1905-1997)
kala (Archiv)
Beiträge: 82
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Beitrag von kala (Archiv) »

Hallo Lena,

laut Aussagen zweier verschiedener Ärzte hat eine ZNS-Vaskulitis sehr gute Prognosen!

Bevor Du Endoxan und andere Immunsuppressiva bekommst, lass Dich unbedingt wegen Kinderwunsch beraten!!!

Ich bin durch das Endoxan vorzeitig in die Wechseljahre gekommen. Diese ganzen Medis sind Zellgifte und können eine Schwangerschaft verhindern oder sind mit Kinderwunsch nicht kompatibel.

Allerdings sind hier im Forum bereits 1-3 Mitglieder schwanger geworden(Ich bin vergesslich...).

Wie gesagt, lass Dich beraten!

Ich habe ebenfalls ZNS-Vaskulitis. Wie bei Dir nach MRT- und Liquorbefunden! Habe jetzt noch nachweislich Verengungen der großen Kopfarterien, mir geht's aber richtig prima!

Viel Glück, kala
Lena (Archiv)
Beiträge: 28
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kinderwunsch trotz Vaskulitis?

Beitrag von Lena (Archiv) »

Hallo Kala,



in welcher Klinik haben sie es bei Dir rausgefunden? Habe Dir ne PN geschrieben.



LG

Lena
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