Uni: Welche und worauf achten ?

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
Antworten
Hardy (Archiv)
Beiträge: 5
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Uni: Welche und worauf achten ?

Beitrag von Hardy (Archiv) »

Hallo Frau Dr. Keller,



wie bereits in einem Vorgängerbeitrag beschrieben besteht bei mir der Verdacht auf eine vaskuläre Erkrankung wg. folgender Diagnosen/Symptome:



- asthma bronchiale

- mögliche ED

- dmyelinisierende Marklagerherde supratentoriell ( Genese

entzündlich oder vaskulär, Liqour aber ok )

- Heuschnupfen

- Asomnie

- Depressionen

- arterielle Hypertonie

- geringradige Mitralpklappeninsuffizienz

- erhöhte Trycliceride

- In der Sonographie autoimmun veränderte Nieren

( leicht betonte Markpyramiden )

- Nierenarterienstenose

- hoher Leberwert im Blutbild

- Ziehen in der Nierengegend

- Mikroalbuminurie

- Gangunsicherheit, Seiltänzergang nicht möglich

- Blindgehen nicht möglich

- druckempfindliche Hoden

- oft grundlos Müde, schlaff, viel Schlafbedarf

- häufig antriebslos

- ständige Entzündung der Nasenschleimhaut



Cortison führt jedesmal zur Besserung ( Schubtherapie im Krankenhaus, daheim Volon A, 40 mg )

Volon A hält ca. 5 Wochen, danach merke ich richtig die nachlassende Wirkung. Andere Mittel werden wg. derzeit unklarer Diagnose nicht eingesetzt.







Letztes Labor des Klinikums Ludwigshafen:

Erythrozyten: 5,94/pl, MCHC 36,3 g/dl, MCV 6,2 fl, TSH 0,2 mU/l, GPT 92U/l,Triglyceride 203mg/dl, die weiteren routinemäßig erhobenen Laborparameter lagen im Normbereich.

( insbeondere ANCA, ANA, IgE, MAK, TRAK, TAK, Kardiolipin-AK, beta2-Glykoprotein1-AK, Lupusantikoagulanz, C3/C4 Eosinophile, HIV )



Schilddrüse wurde kontrolliert, die ist ok.

GPT ist aber immer zu hoch, Kreatinin und Harnsäure ist immer grenzwertig bzgl. des oberen Referenzwertes.



Nach zwei Krankenhausaufenthalten ohne abschließende Diagnose

soll nun in einer Uni der Ursache auf den Grund gegangen werden.

Vorgeschlagen wurde mir die Uni Homburg/Saar, Mainz oder Heidelberg/Mannheim wären auch möglich.



Inwieweit ist eine der drei Unis führend in der Vaskulitis-Diagnose ? Reicht eine Biopsie eines beliebigen Gefäßes oder sollte doch die Niere vorgezogen werden wg. der auffälligen Sonographie ? ( Das würde ich bevorzugen )

Mach es Sinn nochmals bei den o.g. Diagnosen/Symptomen in die Neurologie zu gehen oder wäre die Immunologie vorzuziehen ?

Gibt es vaskuläre "Marker" im Labor oder kann sich eine Diagnose auch rein auf die Symptome und die Biopsie stützen ?





Über eine Beantwortung meiner Fragen bin ich sehr dankbar!



Viele Grüsse



Hardy
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
Beiträge: 714
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Uni: Welche und worauf achten ?

Beitrag von PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv) »

Hallo!

Sowohl in Homburg (Dr. Voswinkel) als auch in Mannheim (PD DR Schmitt) sitze "Ableger" von Bad Bramstedt. Ansonsten eine ausgezeichnete Adresse Klinikum Offenbach - die Chefärztin Frau PD Dr. Kirsten de Groot - auch lange in Bad Bramstedt bzw. sich dann an der MH Hannover mit Vaskulitis beschäftigt.....Ich kenne alle 3 sehr gut, unbedingt zu empfehlen, oder aber in Wiesbaden HSK Frau PRof. Dr. Märker-Herrmann

Alles Gute

PD Dr Eva Reinhold-KEller
Simone (Archiv)
Beiträge: 220
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Uni: Welche und worauf achten ?

Beitrag von Simone (Archiv) »

Hallo,

ich bin nun seit 1 Jahr bei OA Dr. Schmitt, Städt. Klinikum MA in Behandlung, bin damit sehr sehr zufrieden.

Wenn du die Adresse oder Telefon-Nr. haben möchtest, sage gerade kurz Bescheid.

Ansonsten wünsche ich dir eine gute Besserung.

Ich komme übrigens aus Mosbach, Neckar-Odenwald-Kreis.

Simone
tom (Archiv)
Beiträge: 102
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Uni: Welche und worauf achten ?

Beitrag von tom (Archiv) »

hallo simone mein name ist tom auch ich bin bei doktor schmitt wegen meines mw mit nierenbeteilung in behandlung.mir geht es gut und ich bin bei ihm in guten händen.ich komme aus den kreis heidelberg.
Antworten