rente
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Ingeborg
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Re: rente
Hallo Theresia,
es kommt ganz wesentlich auf die Beschwerden an. Die Verläufe der Erkrankung sind zu unterschiedlich, so dass die Krankheit nur im Zusammenhang mit den individuellen Beschwerden gesehen werden kann. Es sind ja immer die Beschwerden, die einen daran hindern, die Leistung zu bringen, die in der Arbeitswelt erwartet werden.
In Deinem Fall müßten also die Beschwerden, die Du zu beklagen hast, einen vollen Arbeitstag für Dich nicht zulassen. Das gilt es -mit Hilfe der Ärzte- zu begründen.
Viel Glück
Ingeborg
es kommt ganz wesentlich auf die Beschwerden an. Die Verläufe der Erkrankung sind zu unterschiedlich, so dass die Krankheit nur im Zusammenhang mit den individuellen Beschwerden gesehen werden kann. Es sind ja immer die Beschwerden, die einen daran hindern, die Leistung zu bringen, die in der Arbeitswelt erwartet werden.
In Deinem Fall müßten also die Beschwerden, die Du zu beklagen hast, einen vollen Arbeitstag für Dich nicht zulassen. Das gilt es -mit Hilfe der Ärzte- zu begründen.
Viel Glück
Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Theresia (Archiv)
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Re: rente
vielen dank für eure ausführlichen berichte. warum wusste ich nicht, dass eine reha für vaskulitis gibt? kein arzt hat mich je darauf hingewiesen, obwohl ich ziemlich lange krank geschrieben war. es hätte mir viel zeit und einiges mehr erspart.
lg theresia
lg theresia
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Kolibri (Archiv)
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Re: rente
Hallo Theresia, ich habe vor kurzem den Bewilligungsbescheid für eine Teilerwerbsminderungsrente erhalten. Zur Auszahlung kommt diese noch nicht, weil ich zuviel(!?) verdiene.
Jetzt werde ich meine Stunden reduzieren, falls der Arbeitgeber mitmacht- was er nicht muss.Während meinem letzten KH Aufenthalt wurde mir auch dazu geraten/Lebensqualität.
Bei meinem Gutachter habe ich wohl Glück gehabt, er ist Neurologe. Die Untersuchungen etc sind sehr Zeit intensiv und anstrengend gewesen, ich hatte Probleme mich zu konzentrieren, dies fiel im auf.
Es lohnt sich, den Weg anzustreben, wenn man im Berufsleben bleiben möchte, die Bedingungen anders sein müssen.
Grüße Kolibri
Jetzt werde ich meine Stunden reduzieren, falls der Arbeitgeber mitmacht- was er nicht muss.Während meinem letzten KH Aufenthalt wurde mir auch dazu geraten/Lebensqualität.
Bei meinem Gutachter habe ich wohl Glück gehabt, er ist Neurologe. Die Untersuchungen etc sind sehr Zeit intensiv und anstrengend gewesen, ich hatte Probleme mich zu konzentrieren, dies fiel im auf.
Es lohnt sich, den Weg anzustreben, wenn man im Berufsleben bleiben möchte, die Bedingungen anders sein müssen.
Grüße Kolibri
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S. (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: rente
Also, es gilt immer der Grundsatz "Reha vor Rente". Das wird auch bei einer Vaskulitis so gehandhabt. Allerdings, das Klinikum Bad Bramstedt kämpft schon lange dafür, dass sein Kur-Konzept als Vaskulitis-Kur anerkannt wird, so weit ich weiß, bisher vergeblich. Bedeutet, man wird in Kur/Reha geschickt, aber gerne in Kurkliniken, mit denen Verträge bestehen. Ob diese Kliniken dann eine Reha anbieten können, die überhaupt Sinn macht bei Vaskulitis, steht auf einem ganz anderen Blatt.
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
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Re: rente
Man ist aber nicht darauf angewiesen, eine Reha in einer Klinik zu machen, die nicht für diese Erkrankung geeignet ist. Es besteht ein Wunsch- und Wahlrecht (nach § 9 SGB IX, glaub ich). Wer eine GEIGNETE Klinik dem Kostenträger mitteilt, muß auch dort hingeschickt werden. Es sei denn, es gibt mehrere geeignete Kliniken, und eine Klinik des Kostenträger ist für ihn günstiger.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Kolibri (Archiv)
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Re: rente
Rhea vor Rente ist der Grundsatz- aber ich wurde nicht in Rhea geschickt, sondern es wurde unbefristet bewillgt.
Die Handhabe ist wohl möglich.
Die Handhabe ist wohl möglich.
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Juti (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: rente
Hat denn jemand Erfahrungen mit geeigneten Reha-Kliniken für Vaskulitis?
Die Bestrebungen in Bad Bramstedt sind wohl tatsächlich noch nicht entschieden. Umso dringlicher wäre die Kenntnis von Kliniken, deren Ärzte von einer Vaskulitis mehr wissen als die Patienten. Bzw bereit sind sich weiterzubliden.
Die Bestrebungen in Bad Bramstedt sind wohl tatsächlich noch nicht entschieden. Umso dringlicher wäre die Kenntnis von Kliniken, deren Ärzte von einer Vaskulitis mehr wissen als die Patienten. Bzw bereit sind sich weiterzubliden.
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Theresia (Archiv)
- Beiträge: 508
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: rente
Hallo, Ingeborg, ich muss nochmal auf deinen Beitrag bzgl. Rente zurückkommen. Wenn es auf die Beschwerden bei der Bemessung und letztendlich der Bewilligung ankommt, so ist es doch so dass sich nicht alle Beschwerden messen = belegen lassen, oder?! Was sich nich messen und belegen lässt, landrt in drf Psychoschublade. Ich will jetzt keinen Stein lostreten, oder dass sich jemand groß einen Kopf drum macht. Ich fürchte mich nur vor dem Kampf. Denn letztendlich wird wohl nicht berücksichtigt, das man z. B. nach 2 Stunden "geruhsamer" Hausarbeit erstmal schlafen muss, um für die nãchsten 3 Stunden wieder wenigstens zu 50 % wieder fit zu sein. Da ist dann noch keine Entspannungszeit oder Erholungszeit dabei. Oh, ich vergaß, ich habs ja dann verschlafen... So, ich will jetzt hier nicht zur Labertasche werden.
LG
Theresia
LG
Theresia
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Hartmut (Archiv)
- Beiträge: 1674
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Re: rente
Hallo Theresia,
als ich mit meinem Arzt die Rente wegen voller Erwerbsminderung beantragt hatte nachdem mir die KK schon öfter auf den Nerv ging mit der Rente , musste ich zur LVA nach Köln.
zu untersuchen gab es da nix ausser größe Gewicht RR und fragen nach den Beschwerden das wars.
Diagnose pulmo-renale Mikroskopische Polyangiitis die Frau Doktor hatte lediglich meine Aktenberge durchgeblättert und ihre Assistentin machte davon Kopien das wars nach 3 Wochen hatte ich den Bescheid ich hatte die Rente 3 mal auf Zeit danach wurde sie auf dauer gebilligt.
LG. Hartmut
Noch mal für alle die die REnte auf Zeit haben sollten mal einen Antrag auf Neuberechnung der Rente stellen weil die Rentenkasse das nicht von alleine macht Info darüber gibt es auch beim VDK auf deren Internetseite.
als ich mit meinem Arzt die Rente wegen voller Erwerbsminderung beantragt hatte nachdem mir die KK schon öfter auf den Nerv ging mit der Rente , musste ich zur LVA nach Köln.
zu untersuchen gab es da nix ausser größe Gewicht RR und fragen nach den Beschwerden das wars.
Diagnose pulmo-renale Mikroskopische Polyangiitis die Frau Doktor hatte lediglich meine Aktenberge durchgeblättert und ihre Assistentin machte davon Kopien das wars nach 3 Wochen hatte ich den Bescheid ich hatte die Rente 3 mal auf Zeit danach wurde sie auf dauer gebilligt.
LG. Hartmut
Noch mal für alle die die REnte auf Zeit haben sollten mal einen Antrag auf Neuberechnung der Rente stellen weil die Rentenkasse das nicht von alleine macht Info darüber gibt es auch beim VDK auf deren Internetseite.
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: rente
Liebe Theresia,
ja, es ist richtig, dass wir, weil uns die Krankheit nicht ins Gesicht geschrieben steht, häufig (zu häufig) mit Behörden Schwierigkeiten haben, wenn es um die Anerkennung der Krankheit bzw. der Beschwerden geht. Auch bei Ärzten geht uns das so. Bei Krebs z.B. wird von vornherein angemommen und bewertet, dass eine Fatigue besteht und sich eine gesteigerte psychische Belastung wegen der Krankheit ergibt. Wir sind zu wenige, als dass wir mit unserem Krankheitsbild in der Öffentlichkeit Aufsehen erregen und verfügen darüber hinaus über keine Organisation, die in unserem Sinne Aufklärungsarbeit leistet.
Deswegen brauchst Du an Deiner Seite einen erfahrenen Arzt, der die Beschwerden, die man nicht messen und belegen kann, bestätigt. Bei Berufstätigkeit könnte im Antrag auch etwas zu Fehltagen stehen. Für den Rentenbearbeiter ist es nach meinem Dafürhalten sicherlich auch wichtig zu sehen, dass Krankenhaus-und ggfls Reha-Aufenthalte stattgefunden haben. (Weil man mitunter mit Krankenhausaufenthalt erst als wirklich krank wahrgenommen wird). Es kommt auf viele Dinge an, z.B. auch Alter, Dauer der Erkrankung und deren Ausmaß usw. Aber vor allem immer wieder die bestehenden Auswirkungen, sprich: Beschwerden.
Es wäre ferner evtl. hilfreich, wenn Du einen Rechtsbeistand (Anwalt für Sozialrecht oder VdK) hast, der bei inadäquaten Forderungen oder Ansichten der Rentenversicherung reagieren kann.
Dann kannst Du den Dingen, die da kommen, nur entgegensehen. Und manchmal läuft die Überprüfung durch einen Gutachter der Rentenversicherung doch leichter ab als vorab befürchtet.
Mit den besten Wünschen
Ingeborg
ja, es ist richtig, dass wir, weil uns die Krankheit nicht ins Gesicht geschrieben steht, häufig (zu häufig) mit Behörden Schwierigkeiten haben, wenn es um die Anerkennung der Krankheit bzw. der Beschwerden geht. Auch bei Ärzten geht uns das so. Bei Krebs z.B. wird von vornherein angemommen und bewertet, dass eine Fatigue besteht und sich eine gesteigerte psychische Belastung wegen der Krankheit ergibt. Wir sind zu wenige, als dass wir mit unserem Krankheitsbild in der Öffentlichkeit Aufsehen erregen und verfügen darüber hinaus über keine Organisation, die in unserem Sinne Aufklärungsarbeit leistet.
Deswegen brauchst Du an Deiner Seite einen erfahrenen Arzt, der die Beschwerden, die man nicht messen und belegen kann, bestätigt. Bei Berufstätigkeit könnte im Antrag auch etwas zu Fehltagen stehen. Für den Rentenbearbeiter ist es nach meinem Dafürhalten sicherlich auch wichtig zu sehen, dass Krankenhaus-und ggfls Reha-Aufenthalte stattgefunden haben. (Weil man mitunter mit Krankenhausaufenthalt erst als wirklich krank wahrgenommen wird). Es kommt auf viele Dinge an, z.B. auch Alter, Dauer der Erkrankung und deren Ausmaß usw. Aber vor allem immer wieder die bestehenden Auswirkungen, sprich: Beschwerden.
Es wäre ferner evtl. hilfreich, wenn Du einen Rechtsbeistand (Anwalt für Sozialrecht oder VdK) hast, der bei inadäquaten Forderungen oder Ansichten der Rentenversicherung reagieren kann.
Dann kannst Du den Dingen, die da kommen, nur entgegensehen. Und manchmal läuft die Überprüfung durch einen Gutachter der Rentenversicherung doch leichter ab als vorab befürchtet.
Mit den besten Wünschen
Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)