MTX Nebenwirkungen

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Iris_Schweiz (Archiv)
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Re: MTX Nebenwirkungen

Beitrag von Iris_Schweiz (Archiv) »

Ja, 24h vorher und 24h nachher wurde mir gesagt.
Iris_Schweiz (Archiv)
Beiträge: 7
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Re: MTX Nebenwirkungen

Beitrag von Iris_Schweiz (Archiv) »

Danke für eure Antworten.

Habe mit meinem Arzt telefoniert, kriege ein Mittel gegen die Übelkeit, hoffe jedoch das mit dem Schwindel geht auch vorbei. Ansonsten muss ich MTX vielleicht wirklich wieder absetzen. Ich habe mich über die Nebenwirkungen gewundert, weil mir mein Arzt gesagt hat, das dieses Medikament sehr gut Verträglich sei...
SiMONE00 (Archiv)
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Re: MTX Nebenwirkungen

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hei Iris,

doch ich hatte dann am Wochenende stellenweise mit Übelkeit zu tun, ich habe aber zwei Kinder, so dass es für mich dann besser war mich gezielter am Wochenende auszuruhen, wenn der Mann da ist.

Leider musste ich MTX allerdings nach 6 Monaten absetzen, ich habe es nicht vertragen, mir war es schon übel wenn ich die Spritze nur an sah. Auch diese Übelkeitstabletten brachten gar nichts mehr.

Durch dieses alles Hin und Her wurde ich dann noch depressiv, so dass das MTX abgesetzt wurde und einfach die Kontrollen engmaschiger gemacht wurden.

LG und gute Besserung
Iris_Schweiz (Archiv)
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Re: MTX Nebenwirkungen

Beitrag von Iris_Schweiz (Archiv) »

Oh Simone00

das tut mir leid, hoffe du hast dich gut davon erholt!

Ich werde mal schauen, habe es erst seit ca. einem Monat. Hoffe die Schwindel und Übelkeitsattacken legen sich mit der Zeit....
SiMONE00 (Archiv)
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Re: MTX Nebenwirkungen

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hallo Iris,

das mit dem MTX ist ja schon eine Weile her (2008).

Im Mai habe ich leider einen Schub bekommen und nehme derzeitig Cortison und bin nun wieder regelmäßig hier.



Ich hoffe du verträgst MTX gut und wünsche dir einen schönen Abend.
dsabine (Archiv)
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Re: MTX Nebenwirkungen

Beitrag von dsabine (Archiv) »

Hallo Iris,



ich nehme seit drei Jahren MTX (angefangen mit 25 mg, jetzt bei 7,5 mg) und hatte anfangs ähnlich starke Nebenwirkungen, Übelkeit mit Schwindel, sehr müde und schlapp usw.



Bei mir wurde es nach und nach besser, nach 6 Monaten habe ich dann das Mittel gegen die Übelkeit weglassen können. Würde Dir also zu ein bißchen geduld raten.



Ich habe meine erste Woche mit MTX im Krankenhaus zur Beobachtung verbracht und habe dort auch gelernt/geübt, selber zu spritzen. das wirst Du auch noch hinbekommen, ganz sicher!



Außerdem wurde mir geraten, abends nach einer warmen Mahlzeit zu spritzen, vor dem Schlafengehen dann das Mittel gegen Übelkeit nehmen und wenn die ärgste Übelkeit in der Nacht kommt, schläfst Du oder bist so schläfrig und liegst im Bett, dass es Dir nicht allzu viel ausmacht.



Die Übelkeit entsteht im Kopf, hat nichts mit dem Magen zu tun, aber im Krankenhaus meinte man, dass es manchen Leuten hilft, Ananassaft zu trinken. Ich kann das nicht bestätigen, aber geschmeckt hat er trotzdem.



Was definitiv bei mir hilft, ist am Folgetag sehr viel zu trinken, am besten Wasser, ca. 2-3 Liter.



Ich nehme übrigends konstant, also bei jeder MTX Dosis bisher, immer nur 5 mg Folsäure 24 Std. später. Meine Ärztin ist der Ansicht, dass eine höhere Folsäuredosis die MTX Wirkung z.T. aufhebt.



Insgesamt kann ich Dir versichern, dass ich die ersten Monate mit MTX sehr sehr anstregend fand, aber im Laufe der Zeit wurden die Nebenwirkungen weniger.



Gute Besserung!
Reni02 (Archiv)
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Re: MTX Nebenwirkungen

Beitrag von Reni02 (Archiv) »

Hallo Iris,

ich kann mich DSabine nur anschließen, die ersten Monate konnte ich MTX auch nicht gut vertragen zumal damals das Prednisolon ja auch noch hoch eingestellt war, da das MTX ja erst nach 6 bis 8 Wochen wirkt. Ich hatte immer das Gefühl das der Körper die doppelte Ladung am Medis gar nicht verkraften kann. Mir war ständig übel, schwindlig, sah oft nur noch verschwommen. Aber je mehr das Kortison runtergefahren wird, umso besser geht es einem dann, man braucht aber viel Geduld, da auch immer ein Rückfall möglich ist und das Kortison sofort wieder angehoben wird.

Folsäure nehme ich auf Anraten meines Rheumatologen auch nur 5 mg nach 24 Stunden und ich komme damit gut zurecht.

Frau Dr. Reinhold-Keller hat hier im Forum mal vorgeschlagen vor dem Spritzen eine Tasse Kaffee zu trinken obwohl man mit Kaffeetrinken ja eigentlich sparsam umgehen soll.

Ich kann mir vorstellen, dass Kaffee die Wirksamkeit des Medikament beeinträchtigt und somit gegen die Übelkeit hilft.

Ich kenne schon fast alle Tricks gegen die Übelkeit aber trotzdem geht es mir 1 Tag danach auch nicht wirklich gut .Ich nehme mir an diesem Tag einfach nicht viel vor, plane nichts ein und versuche mich abzulenken. Ich bin froh, dass ich nicht mehr arbeite, musste mich früher öfter Freitags krank melden.

LG Reni
Iris_Schweiz (Archiv)
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Re: MTX Nebenwirkungen

Beitrag von Iris_Schweiz (Archiv) »

Vielen Dank euch zwei!

Ja, das mit dem nicht viel vornehmen ist schwierig, weil ich von 07.00 - 17.30 Arbeiten muss.

Habe nun endlich ein Mittel gegen Übelkeit erhalten, mal schauen wie es sich damit entwickelt. Die höher der Folsäure muss ich mit meinem Rheumatologen nochmals anschauen, bis jetzt nehme ich 5mg 24h vor und nach der Spritze.



Die erste MTX-Spritze durfte ich leider nicht im Spital machen. Eine kleine Frage noch dazu, ich muss mir jede Woche diese 17.5mg spritzen und zusätzlich alle 4 Wochen noch eine andere Spritze, habt Ihr dies auch so?



Liebe Grüsse
Reni02 (Archiv)
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Re: MTX Nebenwirkungen

Beitrag von Reni02 (Archiv) »

Hi Iris,

nein eine zusätzliche Spritze kenne ich nicht, habe ich hier im Forum auch noch nicht gelesen. Es kommt ja darauf an welche Diagnose du hast und gegen was die helfen soll, was für ein Medikament ist es ......zusätzlich MTX ?

Tut mir leid aber ich habe von Medikamentengabe nicht so die Ahnung, bin froh, dass ich mit meinen vielen Medis den Überblick habe.

Aber es gibt hier im Forum viele nette Leute, die sich mit Medikamenten gut auskennen.

LG Reni
Reni02 (Archiv)
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Re: MTX Nebenwirkungen

Beitrag von Reni02 (Archiv) »

Hi......jetzt fällt mir noch ein, man muss ja vorbeugend zusätzlich ein Mittel gegen Osteoporose z.B. Risedronat und Vitamin D. einnehmen. Es gibt ja Medikamente, die in Spritzenform verabreicht werden und besser wirken, eventuell auch für 30 Tage ?. Das wäre doch schön. Ich nehme die Risedronat 1 x pro Woche in Tablettenform ein und Vitamin D täglich. Vitamin D habe ich schon gelesen, gibt es auch Tabletten, die nur 1 x im Monat genommen werden. Vitamin D würde sich im Körperfett 30 Tage speichern können.

LG Reni
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