Hallo Tessa,
ich lebe seit April 2013 mit der Diagnose Leukozytoklastische Vaskulitis. Ich hatte damals auch starke Einblutungen an den Füssen und Unterschenkel - zum Teil hatten sich Nekrosen gebildet und ich hatte gleichzeitig eine beidseitige Neuritis. Zum Glück haben Kortision und Metex bei mir angeschlagen, meine Haut war nach 2 Monaten wieder hergestellt, aber ich habe Monate gebraucht, bis ich wieder richtig gehen konnte und an den Folgen der Nervenentzündung leide ich noch heute. Mein linker Fuß schmerzt oft wie gebrochen und die Zehen sind meist taub und gelähmt. Genau wie du leide ich an starker Erschöpfung, aber das hatte ich schon vor der Diagnose... also bin ich mir ziemlich sicher, dass es mit der Krankheit und nicht mit den Medis in Zusammenhang steht. Da ich aber eine Mama von zwei Grundschulkindern bin, kann ich mir solche Schwächen nicht leisten... also beiß ich die Zähne zusammen und halte irgendwie durch. Ich geh brav zweimal die Woche zur Physio und mach zu Hause meine Übungen auch wenn ich oft so müde bin, dass es schon weh tut.
Leukozytoklastische Vaskulitis
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Dana_HH (Archiv)
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Maggie (Archiv)
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Re: Leukozytoklastische Vaskulitis
Hallo, alle miteinander,
Bei mir wurde vor gut einem halben Jahr leukozytoklastische Vaskulitis diagnostiziert. In Bad Bramstedt wurde ich mit 20 mg MTX und 10 mg Cortison, dazu Folsäure und Vigantoletten eingestellt. Seit ca 4 Wochen bin ich in Remission und habe die Dosis verringern können auf inzwischen täglich 5mg Prednisolon,1 Vigantolette und 1x wöchentlich 15 mg MTX und 15 mg Folsäure.
Ich trage permanent lange Stützstrümpfe und ernähre mich seitdem vegetarisch - vermeide vor allem tierisches Fett. Ausnahme Fisch: wegen Omega 3-Fettsäuren esse ich 1-2y pro Woche Lachs o.ä. Ich trinke keinen Alkohol mehr, aber täglich 1,5 bis 2 l abgekochtes Wasser. Diese Diät bekommt mir sehr gut - ich sehe rückblickend, dass Fleisch und Butter schon immer schädlich für mich waren.
Vielleicht hilft auch euch eine Ernährungsumstellung. Bei dieser Krankheit spielt mit Sicherheit eine Intoleranz gegen tierisches Fett eine Rolle.
Herzliche Grüße und gute Wünsche
Maggie
Bei mir wurde vor gut einem halben Jahr leukozytoklastische Vaskulitis diagnostiziert. In Bad Bramstedt wurde ich mit 20 mg MTX und 10 mg Cortison, dazu Folsäure und Vigantoletten eingestellt. Seit ca 4 Wochen bin ich in Remission und habe die Dosis verringern können auf inzwischen täglich 5mg Prednisolon,1 Vigantolette und 1x wöchentlich 15 mg MTX und 15 mg Folsäure.
Ich trage permanent lange Stützstrümpfe und ernähre mich seitdem vegetarisch - vermeide vor allem tierisches Fett. Ausnahme Fisch: wegen Omega 3-Fettsäuren esse ich 1-2y pro Woche Lachs o.ä. Ich trinke keinen Alkohol mehr, aber täglich 1,5 bis 2 l abgekochtes Wasser. Diese Diät bekommt mir sehr gut - ich sehe rückblickend, dass Fleisch und Butter schon immer schädlich für mich waren.
Vielleicht hilft auch euch eine Ernährungsumstellung. Bei dieser Krankheit spielt mit Sicherheit eine Intoleranz gegen tierisches Fett eine Rolle.
Herzliche Grüße und gute Wünsche
Maggie
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Marytrei (Archiv)
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Re: Leukozytoklastische Vaskulitis
Hallo zusammen, hier wurde schon länger nicht mehr geschrieben. Wie geht es euch heute?
Ich habe auch die leukozytoklastische Vaskulitis seit 3 Monaten, dachte es kommt von den Medikamenten die ich wegen Lieferschmerzen genommen hatte, tja nur leider gingen die Punkte bei absetzen nicht weg. Ich wurde viel untersucht aber es wurde nichts gefunden.
Wart Ihr auch mal auf der Naturheilschiene?
Das mit dem Fleisch essen, meine ich, ist mir auch aufgefallen. Momentan verzichte ich auch auf Alkohol. Wie ist es bei euch mit dem Alkohol? Könnt Ihr etwas trinken oder verzichtet Ihr komplett? Wird es schlimmer dadurch?
Bei mir ist Druck ganz schlimm. Die Punkte sind abends dann gleich doppelt so stark. Ganz schlimm war es als ich eine Strumpfhose oder Nylonsocken getragen habe, da dies eine ganz leichte Reibung hervor ruft und alles voller Petechien ist...
Ich habe auch die leukozytoklastische Vaskulitis seit 3 Monaten, dachte es kommt von den Medikamenten die ich wegen Lieferschmerzen genommen hatte, tja nur leider gingen die Punkte bei absetzen nicht weg. Ich wurde viel untersucht aber es wurde nichts gefunden.
Wart Ihr auch mal auf der Naturheilschiene?
Das mit dem Fleisch essen, meine ich, ist mir auch aufgefallen. Momentan verzichte ich auch auf Alkohol. Wie ist es bei euch mit dem Alkohol? Könnt Ihr etwas trinken oder verzichtet Ihr komplett? Wird es schlimmer dadurch?
Bei mir ist Druck ganz schlimm. Die Punkte sind abends dann gleich doppelt so stark. Ganz schlimm war es als ich eine Strumpfhose oder Nylonsocken getragen habe, da dies eine ganz leichte Reibung hervor ruft und alles voller Petechien ist...