Hallo!
Meine PNP wird nach neuester Untersuchung auf eine Vasculitis zurückgeführt.Endgültige Diagnose nach Auswertung der N.suralis-Biopsie. Die PNP ist untypisch, da unsymmetrisch in beiden Beinen manifestiert. Beginn vor 10 Jahren. Schwächezustände im Abstand von 6 Wochen treten auf und halten ca. 10-14 Tage an. Manchmal folgt der Schwächezustand nach einem Tag mit großer Energie und Wohlgefühl. Schlaf mildert die Schwächezustände. Keine Schmerzen. Fast vollständige Lähmung der rechten Wade kam sehr plötzlich und setzte vor fast 4 Jahren mit schneidendem Schmerz ein. Kein Diabetes, kein Alkohol.
Welche Therapie erscheint sinnvoll? Hat jemand Erfahrung mit Saroten in ähnlichen Fällen? Saroten wurde mir empfohlen. Klassische Therapieempfehlung durch Neurologen: Kortison anfangs hoch dosiert (1g/d),ausschleichend(insgesamt 3 Monate), danach Fortsetzung mit Immunsuppressiva. Ich möchte diesen Weg wenn irgend möglich vermeiden. Gibt es eine andere Lösung? Vielleicht auf Naturheilbasis. Gibt es spezielle Ernährungsempfehlungen?
Rainer
Polyneuropathie und vaskulitis
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rainer (Archiv)
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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Re: Polyneuropathie und vaskulitis
Hallo!
Über die Behandlung sollte man erst nach der histologischen Untersuchung aus der Nerven-Probe entscheiden. Sollten sich doch akut-entzündliche Veränderungen zeigen, muss man antientzündlich behandeln. Das ist in aller Regeln nich mit diätetischen oder sonstigen Maßnahmen ausreichend möglich, sondern dann muss man medikamentös behandeln. Saroten hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die mögliche Vaskulitis, kann nur die meist vorhandenen Missempfindungen etwas lindern.
Alle guten Wünsche
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
Über die Behandlung sollte man erst nach der histologischen Untersuchung aus der Nerven-Probe entscheiden. Sollten sich doch akut-entzündliche Veränderungen zeigen, muss man antientzündlich behandeln. Das ist in aller Regeln nich mit diätetischen oder sonstigen Maßnahmen ausreichend möglich, sondern dann muss man medikamentös behandeln. Saroten hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die mögliche Vaskulitis, kann nur die meist vorhandenen Missempfindungen etwas lindern.
Alle guten Wünsche
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg