Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
Wattwurm (Archiv)
Beiträge: 1458
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Beitrag von Wattwurm (Archiv) »

Moin Kalle

Das du das corti jemals ganz absetzten kannst mit der krankheit glaube ich auch nicht

Deine fussbrüche sind die immer im Mittel- Fuss ???? Und nach längerer gehstrecke ?? Die nennt man Ermüdugsbrüche und sie kommen recht häufig vor bei Überlastung

Oder eher spontan Zb beim aussteigen aus dem Bett ??? Das hat dann schon mehr krankheitswert in Richtung Osteoporose

ps von wassertabletten müssen die Nierenwerte nicht unbedingt schlechter werden es kommt da auf die Tablette an

Auch dir schönen Sonntag

Lg wattwurm
Hartmut (Archiv)
Beiträge: 1674
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

Sorry



ich kann nur jedem mit Nierenbeteiligung raten keine Entwässerungs Tabletten zunehmen , ich kenne 3 GPA´ler und einen mit Arthritis , bei allen ist der Kreatinin wegen der Entwässerungstabletten angestiegen .



Meine Nephrologin hat mir auch davon abgeraten keine NSRA kein Kontrastmittel keine Entwässerungstabletten .



Gruß Hartmut
Mia (Archiv)
Beiträge: 148
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Beitrag von Mia (Archiv) »

Mir wurden im KH auch Entwässerungstbl. gegeben, und der Kreatininwert ist rasant in die Höhe gestiegen. Sie haben es sofort wieder abgesetzt.(Ursache für die dicken Beine war dann, wie sich später herausgestellt hat, der M. Ormond, nicht der Wegener).



Kalle, ich war auch, vor meinem erneuten Schub im August, eigentlich beim Ausschleichen von Kortison, aber unter 3 mg bin ich nicht ohne massive Gelenkschmerzen, laufender Nase, weiterer Gehörverlust ect. gekommen. Und ich habe ab 7.5 mg in 1/2 Schritten und bei jeder Reduzierung mindestens 4-6 Wochen gewartet.



LG

MIa
kalle (Archiv)
Beiträge: 211
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Beitrag von kalle (Archiv) »

Mia wie fing das an mit dem Hörverlust? weil ich hab seit Wochen auch ein Klopfen im linken Ohr. Wattwurm, ja es sind die Mittelknochen, ich hab aber auch Probleme damit wenn ich nur aufstehe oder in der Wohnung rum laufe.Mit dem Weiternehmen von 3 mg Kortison werde ich meine Ärzte ansprechen.Wobei ich bei wirklichen guten Ärzten bin, zB Frau Proff. deGroot in Offenbach.
Mia (Archiv)
Beiträge: 148
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Beitrag von Mia (Archiv) »

Es fing mit meinem gesunden li. Ohr mit einem Völlegefühl, oder anders wie Watte in den Ohren an, hab dann noch ein Rauschen dazubekommen und gemerkt das ich den Fernseher immer lauter stellte.(Am re. Ohr blieb vom letzten Schub 26% Höhverlust bestehen).(Unter 3 mg Kortison und MTX 25 mg)



Hatte dann einen massiven Schub, der allerdings nicht gleich erkannt wurde, da alle Ärzte auf die neueingetretene Erkrankung M- Ormond nur fixiert waren.



War jetzt nochmal Anfang der Woche beim HNO, Höhrtest ergab: 57% Höhrverlust, innenohrbedingte kombinierte Schwerhörigkeit.

Bekomme jetzt noch ein Röhrchen, da sich ein seröser Erguß in der Paukenhöhle gebildet hat.(Trotz momentaner Endoxan und Kortisonbeh.)

Also laß da mal nachschauen und bleib vor allen dran.
kalle (Archiv)
Beiträge: 211
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Beitrag von kalle (Archiv) »

Mia da werde ich auch mal zum HNO Arzt gehen, ich sag immer das fühlt sich an als wenn das Ohr zu ist, als wenn man einen Berg hoch fährt. Ausserdem klopft/pulsiert es. Ich wünsch Dir gute Besserung.
miri (Archiv)
Beiträge: 24
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Beitrag von miri (Archiv) »

hallo ingeborg,

ich bin der sohn vom mein erkrannkten vater diagnose war märz 2011, ich schreibe für mein vater und wäre sehr dankbar eine antwort zu bekommen bitte.

churs strauss syndrom wurde auch mit endoxan behandelt was sich sehr gravierend auf seine leber ausgewirkt, es wurde umgestellt auf arravia denk ich heißt es und ständige blut abnahmen ich mache mir ernsthaft sorgen da fast wöchentlich oder 14 tagig blut abgenommen wird. ich kan sehr gerne eine arzt brif oder mehrer mit schreiben wenn es notwendig wäre nur große sorge sind die blut abhnamhen. schön das ich jetzt so ein forum gefunden habe ich hoffe wir können uns alle helfen
Mia (Archiv)
Beiträge: 148
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Beitrag von Mia (Archiv) »

Hallo Miri

Arava ist ein Basismedikament mit dem Wirkstoff Leflunomid.

DA in den seltesten Fällen auch Störungen der Blutbildung, der Leberwerte und Nierenwerte eintreten können, ist die Empfehlung der drgh (Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.) folgende:



Körperliche Untersuchung und Blutabnahme:

In den ersten 6 Monaten alle 2 Wochen

ab dem 6 Behandlungsmonat alle 4-6 Wochen.



Du kannst das Ganze auch noch mal nachlesen unter:



http://dgrh.de/fileadmin/media/Praxis___Klinik/Therapie-Ueberwachung/1Patientenversionen_M__rz_2008/leflunomid.pdf



Alles Gute für deinen Vater
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Beitrag von Ingeborg »

Hallo Miri,

erst einmal herzlich willkommen im Forum.Ja, wir versuchen hier, uns gegenseitig zu helfen mit unseren Erfahrungen. Ärztliches Wissen haben wir nicht.

Du sprichst mich persönlich an. Aber ehrlich, ich weiß nicht genau warum: ich habe weder mit Churg-Strauss, noch (bisher) mit Endoxan Erfahrung. Wenn aber bei Deinem Vater das Endoxan zu überstarker Erhöhung der Leberwerte geführt hat, mußte es wohl abgesetzt und durch ein anderes Medikament ersetzt werden. Und der Arzt muß natürlich nachschauen, ob die Werte sich unter Arava zurückbilden und ob dieses Medikament gut vertragen wird. Bei Beginn einer neuen Medikation sind immer häufigere Blutentnahmen erforderlich.

Vielleicht konnte ich Dir fürs Erste helfen, oder Du machst ein eigenes Thema auf und formulierst Deine Fragen, Klagen, Ängste noch einmal deutlich. Hier findest Du immer jemanden, der antwortet.

LG, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Cerebral_V (Archiv)
Beiträge: 70
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kortison abgesetzt, die Nebenwirkungen

Beitrag von Cerebral_V (Archiv) »

". . . Das du das corti jemals ganz absetzten kannst mit der krankheit glaube ich auch nicht "



Ich bin z.Zt. auf 0,5 mg Decortin. Meine Ärzte denken darüber nach, es ev. ganz weg zu lassen. U.a. habe ich in den bisher 2 1/2 Jahren 16 kg zugenommen.



Die MRT sehen auch gut aus. Entzündung im Hirn gestoppt.



Ich habe mich mit dem Thema CV nicht auseinandergesetzt, habe es eher verdrängt / ignoriert. Dachte, das ist schon nicht so schlimm. Warum auch immer. War wohl ein Fehler (oder auch nicht).



Frage:

1. Kortison dann eher präventiv nehmen?

2. Warten bis die Entzündung wieder ausbricht???? Damoklesschwert?

3. Regelmäßig zur MRT? Nebenwirkungen davon?
Antworten