Ich bin seit ca. 1 Jahr am MW erkrankt und bisher noch nicht weiter krank gewesen.
Jetzt habe ich mich verkühlt. Mein Hausarzt hat mit örtlich wirkende Medikamente für den Hals und die Nase verschrieben. Ein Atibiotikum wollte er nicht riskieren.
Habe eitrigen Schnupfen und 37,6 Temperatur.
Da dies die erste Erkrankung nach der Endoxan Therapie ist, bin ich etwas unsicher auf welche Warzeichen ich achten muss und welche Tests oder Blut etc. Werte nunmehr ggf. auf einen Rückfall hinweisen würden.
Mir ist klar, dass eine Diagnose aus der Ferne nicht möglich ist, aber vielleicht könnten Sie mir eineige Anhaltspunkte geben, da mein Hausarzt und auch der Internist in dieser Beziehung etwas überfragt scheinen und meinten, wenn die Erkältung ausheilt wäre alles o.k.
Katn.Schulz@freenet.de
-
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Katn.Schulz@freenet.de
Das Thema ist vielschichtig, zum einen kann ein banaler Infekt die WG wieder anschieben, also jetzt besonders sorgfältig Urin etc. überprüfen, ggf. einen HNO-Arzt aufsuchen, sieht er WG-Aktivität vermehrt in der Nase. Ganz wichtige Warnsignale sind rheumatische Beschwerden, springende Gelenkschmerzen, Muskelkaterähnliche Beschwerden, Nachtschweiß, allg. Krankheitsgefühl. Evtl. auch den ANCA bestimmen, ist er stark angestiegen, das allein sagt auch noch nicht unbedingt etwas. Aber es ist eine Phase mit besonderer Aufmerksamkeit für die anderen Organe, speziell in denen früher die WG war, ggf. auch großzügig die Lunge röntgen. Aber vielleicht ist in ein oder 2 Tagen auch alles wieder o.k.
Alles Gute!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Alles Gute!
PD Dr Eva Reinhold-Keller