Fahrtkosten

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
Gigu (Archiv)
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Re: Fahrtkosten

Beitrag von Gigu (Archiv) »

Hallo Marie60,

habe bei meiner KK nach dem Aufenthalt in BB das Formular "Antrag zur Fahrkostenerstattung bei stationärem Aufenthalt" (o.ä.) eingereicht, die Bahntickets, dazu eine Kopie des Entlassungsbericht und im Anschreiben darauf hingewiesen, dass es sich bei Vaskulitis um eine seltene Erkrankung handelt, für die BB eine Spezialklinik ist. Die Info, welcher Arzt mich eingewiesen hat, habe ich auch noch beigefügt, ggf. wendet sich die KK an ihn und bittet ihn um eine Erklärung, wieso er ausgerechnet nach BB überwiesen hat.

Bei mir sind es etwa 500 km - und die KK hat mir die Bahnfahrt schon 2 mal gezahlt.

Alles Liebe

Gigu
Marie60 (Archiv)
Beiträge: 376
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Fahrtkosten

Beitrag von Marie60 (Archiv) »

Ich werde es nochmal probieren, vielleicht werde ich auch mal anrufen.

Hoffe es bringt was!

Lg Marie60
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
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Re: Fahrtkosten

Beitrag von S. (Archiv) »

Ja, Marie60, das Forschungsteam sitzt unten im Keller, quasi hinter der Ambulanztheke.Du kannst aber direkt Deinen behandelnden Arzt auf der Station nach den laufenden Forschungen fragen und ob sie Dich als Teilnehmer haben wollen.



Du kannst Dich online zur Forschung hier nochmal einlesen:



http://www.kfo170.uni-luebeck.de/?Forschergruppe

(Die Studie zur Entstehung der GPA/Morbus Wegener ist verlängert worden, läuft also noch immer.)



http://dgrh.de/f_database.html?&no_cache=1&fdatabase[detail]=12371

(BB bildet zusammen mit der Uni Kiel und Uni Lübeck das Forschungs-Exzellenz-Cluster Vaskulitis, d.h. sie leisten außergewöhnlich gute Forschungsarbeit und erhalten dafür extra finanzielle Mittel vom Bundesforschungsministerium)



Zur Erklärung des integrativen Ansatzes von BB kannst du auf diese Seite der Website des Klinikums verweisen:

http://www.rheuma-zentrum.de/index.php?id=403



Sehr gut möglich, dass der Zuständige beim Medizinischen Dienst erstmal mangels hinreichender Ausbildung und Erfahrung überfordert ist.
Marie60 (Archiv)
Beiträge: 376
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Re: Fahrtkosten

Beitrag von Marie60 (Archiv) »

Danke für den Hinweis S.,

Hab das Attest vom Rheumatologen abgegeben, Widerspruch eingelegt, Hab das Merkblatt über die Krankheit auch beigelegt.

Es geht mal wieder zum med. technischen Dienst.

Denke diesmal werden sie es vielleicht nochmal bezahlen, aber das nächste mal ist wieder das gleiche Problem.

Der Mitarbeiter meinte wenn sie es mir zusagen , könnte es ja sein das ich 8mal im Jahr nach BB muß:-(

Denke wenn ich vielleicht irgendwann im Remission sein werde, hoffe es, wird es ja sicher nicht mehr so oft sein.

Also warten, was passiert!!!

Lg
Hartmut (Archiv)
Beiträge: 1674
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Fahrtkosten

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

Hallo Marie





dann frag doch den MDK mal wo es noch ein "Vaskulitiszentrum" gibt ausser Bad Bramstedt.



S. wird wohl Recht haben mit den Ärzten beim MDK , bei mir hatte auch kein Rheumatologe meine Anträge begutachtet ausserdem werden die beim MDK dafür bezahlt die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, bei den Versorgungämtern läuft das genauso.

Damit sollte man sich nicht abfinden!



LG. Hartmut
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
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Re: Fahrtkosten

Beitrag von S. (Archiv) »

Marie, Harmut hat Recht, ein Qualitätskriterium für BB ist auch die große Anzahl von Patienten mit Vaskulitis, die sie bisher behandelt haben und noch behandeln. Habe in Erinnerung, dass Fr. Dr. Reinhold-Keller hier im Forum einmal schrieb, über 300 CSS-Patienten zur Zeit.

So viel Erfahrung, alleine aufgrund schierer Anzahl, hat sonst m.E. keine Klinik in Deutschland.
Manuela_V. (Archiv)
Beiträge: 142
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Fahrtkosten

Beitrag von Manuela_V. (Archiv) »

Hallo Marie,

ich war 2010 in BB. ich habe die Fahrtickets der Bahn hinterher bei der Kasse eingereicht. Da gab es überhaupt kein Problem. Das einzige was sie nicht übernommen haben, war das Taxi vom Bahnhof zu meiner Wohnung.

lg Ela
monne (Archiv)
Beiträge: 106
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Fahrtkosten

Beitrag von monne (Archiv) »

Hallo

Bin mal wieder hier ;)

Habe gerade mit keiner KK gesprochen, da ich es nun entgültig durch habe, dass mir meine RoActemra Infusion nun ambulant gegeben werden kann. ALlerdings 100km von mir entfernt. Letzten Mittwoch bin ich hin mit Auto....und wieder zurück.Also gute 200km.

Stationäre Aufenthalte zur Infusion haben die bezahlt (genau die gleiche strecke, da gegenüber).

Ein anderer Rheumatologe hier in der Nähe gibt die mir nicht beziehungsweise kann sie nicht geben.

Sie würden nur ambulante Fahrten zur Chemotherapie bezahlen oder wenn ich einen Behindertenausweis hätte und der bezeichung: Blind, Gehbehindert oder Hilfsbedürftig oder Pflegestufe 2)



Ist das bei euch auch so? Kann doch nicht alle 4 Wochen soweit fahren....Habe dieses Jahr schon knapp 300€ an Medikamente und Eingenanteile bezahlt....



Gruss monne
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Fahrtkosten

Beitrag von Ingeborg »

Hi monne,

Deine KK hat nicht ganz Recht, aber fast. Fahrten zu stationären Behandlungen sind in aller Regel kein Problem.

Der ´Gemeinsame Bundesausschuß´ hat bestimmt, in welchen Fällen Fahrten auch zu ambulanten Behandlungen durch die KK zu bezahlen sind.

Dazu zählen nicht nur Chemotherapien u.a., sondern auch vergleichbare Behandlungen unter bestimmten Voraussetzungen, die in Abständen durchgeführt werden müssen. Oder z.B. bei Schwerbehinderung mit Merkzeichen aG, ein G würde nicht reichen. Das ist in § 7, die Ausnahmen in § 8 der Richtlinie nachzulesen.

Guckst Du: www.g-ba.de/downloads/62.../RL-Khtransport-2004-12-21.pdf

LG Ingeborg

p.s. die Beteiligung an Medikamenten pp. ist einkommensabhängig und begrenzt. Erkundige Dich da nochmal bei der KK.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
monne (Archiv)
Beiträge: 106
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Fahrtkosten

Beitrag von monne (Archiv) »

Ja der Antrag läuft wegen Befreiung. Hatte ich letztes Jahr auch...



Wo kann ich mich denn am besten melden wegen ambulante fahrtkostenerstattung? Bei meinem Rheumatologen in 3 Wochen zur nächsten Infusion?



Gruss
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