Liebes Forum,
ich habe MW mit Lungenbefall, bin zur Zeit medikamentös eingestellt und es wurden keine Lungengranulome mehr festgestellt.
Meine Krankenkasse hat mich nun zu einer medizinischen Reha verdonnert, nachdem der Arzt des MDK meine Erwerbsfähigkeit für erheblich gefährtdet eingestuft hat.
Die med. Reha soll in einer Klinik für Allergien und Asthma durchgeführt werden.
Ich frage mich nun, wie man mir dort helfen will. Die Beschwerden die ich ständig habe wie z. B. bleierne Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen, Neuropathie li. Bein, Schwitzen usw. haben nichts mit Allergie oder Asthma zu tun.
Wer hat Erfahrungen in der Hinsicht?
Reha bei MW
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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Re: Reha bei MW
Hallo Dorothee,
also Reha-Kliniken haben ja eins gemeinsam, was relativ unabhängig von der jeweiligen Krankheit ist, wobei man sagen muss, dass es ja eine Lungenklinik ist und bei Ihnen ja auch ein Lungenbefall vorliegt. Also allen Kliniken gemeinsam ist, eine dosiertes Training zur allg. Leistungsteigerung, das scheint mir bei Ihnen mit im Vordergrund zu stehen, da können Sie schon profiiteren, Krankheitsbewältigungstrategien bei chronischen Krankheiten, da ist die einzelne Diagnose auch nicht von besonderer Bedeutung und es gibt z.B. auch für die Polyneuropathie bestimmte physikalische Anwendungen, um diese zu bessern. Also sehen Sie das mal positiv, man kann für Ihr Allgemeinbefinden dort ne Menge tun!!!
Alle guten Wünsche!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
also Reha-Kliniken haben ja eins gemeinsam, was relativ unabhängig von der jeweiligen Krankheit ist, wobei man sagen muss, dass es ja eine Lungenklinik ist und bei Ihnen ja auch ein Lungenbefall vorliegt. Also allen Kliniken gemeinsam ist, eine dosiertes Training zur allg. Leistungsteigerung, das scheint mir bei Ihnen mit im Vordergrund zu stehen, da können Sie schon profiiteren, Krankheitsbewältigungstrategien bei chronischen Krankheiten, da ist die einzelne Diagnose auch nicht von besonderer Bedeutung und es gibt z.B. auch für die Polyneuropathie bestimmte physikalische Anwendungen, um diese zu bessern. Also sehen Sie das mal positiv, man kann für Ihr Allgemeinbefinden dort ne Menge tun!!!
Alle guten Wünsche!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
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Dorothee (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Reha bei MW
Liebe Frau Dr. Reinhold-Keller,
vielen Dank, dass Sie mir mal wieder so schnell geantwortet haben. Was wären wir Vaskulitis-Patienten ohne Sie?
Ich werde versuchen die Reha positiv zu sehen; vielleicht steige ich ja - wider Erwarten - wie Phönix aus der Asche.
Liebe Grüße
Dorothee
vielen Dank, dass Sie mir mal wieder so schnell geantwortet haben. Was wären wir Vaskulitis-Patienten ohne Sie?
Ich werde versuchen die Reha positiv zu sehen; vielleicht steige ich ja - wider Erwarten - wie Phönix aus der Asche.
Liebe Grüße
Dorothee
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Rosi (Archiv)
- Beiträge: 26
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Reha bei MW
Ich verstehe nicht, wieso Sie sich zu einer Reha "verdonnert" fühlen. Da kann so viel geleistet werden, so dass ich immer wieder eine Kur beantrage und seit 2000 schon 4 Kuren bekommen habe, ohne die ersten Reha-Maßnahmen( habe M. Wegener mit Lungenbefall und Krebs gehabt), wäre ich jetzt sicher nicht wieder voll berufstätig und so leistungsstark und so gesund wie heute. Ich kann es nur jedem empfehlen sich dort einzubringen. Bei mir stand auch die Erwerbsunfähigkeit an, war 5 Wochen im Krankenhaus, konnte kaum noch laufen, kam nicht aus der Hocke hoch, konnte kein Radfahren usw.usw. Zu meiner Genesung haben die Reha-Maßnahmen erheblich beigetragen sie waren umheimlich wichtig für mich. Ich wäre nach einem Jahr ohne sie niemals wieder so fit gewesen, dass ich meine Arbeit (mit hoher Verantwortung) wieder hätte aufnehmen können.