Hallo zusammen!
Ich hatte vor einigen Monaten schon mal den Fall meiner Tocher vorgestellt. Sarah ist nun 17 Jahre und seit über einem Jahr aufgrund eines Nierenversagens durch Morbus Wegener dialysepflichtig. Am 20.06. steht nun unser OP-Termin an, an dem sie eine Niere von mir erhalten wird, um wieder von der Medizintechnik unabhängig zu werden. Ich habe eine Frage, zu der ich gerne Eure Meinungen und Erfahrungen hören würde:
Seit Morbus Wegener bei Sarah diagnostiziert wurde nimmt sie nach Abschluß der Endoxan-Therapie Präparate zur Immunsupression. Wir haben auch CellCept und MyForte versucht, die als die neuesten und besten Medikamente bezeichnet wurden. Mit beiden hatte Sarah jedoch sehr starke Nebenwirkungen im Magen-/Darm-Trakt (dauerndes Erbrechen und Krämpfe), die ein Absetzen nach wenigen Tagen erforderten. Wir wissen nun nicht, ob Sarah diese Medikamente generell nicht verträgt, oder ob diese unter Dialyse nicht wie mit funktionierender Niere vertragen werden.
Nun soll Sarah zwei Tage vor der OP mit diesen Medikamenten erneut eingestellt und für die Transplantation vorbereitet werden. Wir haben Angst, dass dadurch die Nebenwirkungen wieder auftreten und u. U. die OP oder sogar später das Annehmen der Niere gefährdet werden könnten. Daher meine Fragen (insb. an Frau Dr. Reinhold-Keller):
Hat jemand Erfahrung
...mit CellCept/MyForte unter Dialyse?
...mit den Nebenwirkungen allgemein?
Wäre es ratsam erst ein anderes Medikament zu nehmen und später einen Wechsel zu versuchen?
Ich bin für jeden Rat dankbar,
liebe Grüße
Rolf Kleefisch
CellCept bei Nierenversagen
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Rolf (Archiv)
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PD Dr E Reinhold-KEller (Archiv)
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Re: CellCept bei Nierenversagen
Hallo!
Erstmal, das finde ich ganz toll, mit der Nierenspende. Ich drücke Ihnen beiden ganz fest die Daumen.
An sich sind die von Ihnen genannten Medikamente gut verträglich, ich denke, es hing eher mit der Dialyse zusammen. Ich denke auf jeden Fall, dass Ihre Tochter die sehr kurze Zeit die MEdikamente vertragen wird, danach kommen ohnehin erstmal andere Medikamente auf sie zu...Das schafft sie schon, und es ist ein großes Ziel, was sie ganz nah vor Augen hat. Sie sollten die frühere Unverträglichkeit natürlich ansprechen, ob es Alternativen gibt, die das ERgebnis nicht gefährden!!
Alles Gute!
Berichte Sie gelegentlich bitte hier im Forum!
Herzliche Grüße
PD Dr Eva REinhold-Keller
Hamburg
Erstmal, das finde ich ganz toll, mit der Nierenspende. Ich drücke Ihnen beiden ganz fest die Daumen.
An sich sind die von Ihnen genannten Medikamente gut verträglich, ich denke, es hing eher mit der Dialyse zusammen. Ich denke auf jeden Fall, dass Ihre Tochter die sehr kurze Zeit die MEdikamente vertragen wird, danach kommen ohnehin erstmal andere Medikamente auf sie zu...Das schafft sie schon, und es ist ein großes Ziel, was sie ganz nah vor Augen hat. Sie sollten die frühere Unverträglichkeit natürlich ansprechen, ob es Alternativen gibt, die das ERgebnis nicht gefährden!!
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Herzliche Grüße
PD Dr Eva REinhold-Keller
Hamburg