Cerebrale Vaskulitis
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Alex (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Cerebrale Vaskulitis
Ich hab mal eine Frage. Ich war im Januar im Kh wegen Sensibilitätsstörungen in den Beinen. Im Liquor waren oligoklonale Banden positiv und im cranialen MRT + Rückenmark insges. 3 Herde. Eigentlich spricht alles für eine MS - wie die Ärzte auch gesagt haben. Nach 1 Woche KH hatte ich massive Gelenkbeschwerden. Im KH haben Sie gesagt, dass das vom Herd im Rückenmark kommt, was aber 2 Neurologen verneint haben. Jetzt habe ich bei einem Arztbesuch zufällig den Entlassungsbrief vom KH gesehen, indem steht, dass ich als Differenzialdiag evtl eine cerebrale Vaskulitis haben könnte (habe einen ANA von 1:640). Wegen dem ANA würde ich mit ja keine Sorgen machen, weil andere Tests z.b. ANCA, CRP neg waren und beim MS-Schub ja auch mal der ANA hoch sein, aber die Gelenkbeschwerden, die ca 1 Woche angehalten haben, immer andere Gelenke mit großen Schmerzen. Habe eine Woche Tramal genommen. Ödeme hatte ich auch ab und an an den Beinen und Augen. Jetzt weiß ich wirklich nicht mehr was ich glauben soll bzw was ich tun soll. Gibt es Blutwerte, die Vasculitis ausschließen können??? Mit MS kenne ich mich jetzt super aus aber Vasculitis ist für mich völlig undurchschaubar!!!
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Cerebrale Vaskulitis
Hallo Alex, das ist eine der schwierigsten Unterscheidungen, Cerbrale Vaskulitis oder MS, es lässt sich fast nicht mehr auf die Ferne sagen..da müssen alle Befunde, von Kernspin, Liquor-Befund, Gefäßdarstellung, weitere Beschwerden, z.B. Rheumatische Beschwerden zusammengenommen werden, absolut nicht so zu klären, am besten hier eine Zweitmeinung neurologsicherseits einholen, weil die therapeutischen Konsequenzen sind enorm, also ganz unterschiedliche Behandlung.
Alle guten Wünsche
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
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