Bei meinem Vater (73) wurde 2002 eine nekrotisierende Vaskulitis diagnostiziert. Zusätzlich hat er ein intermittierendes Vorhofflimmern und Tachyarrhythmie. Die Vaskulitis zeigt sich bei ihm am Stärksten über die Haut und führte im vergangenen Jahr zu Geschwüren an den Beinen (ein Zeh mußte schon amputiert werden!). Neu aufbrechende Stellen äußern sich schon wochenlang vorher durch starke Schwellungen und fast unerträgliche Schmerzen z.B. der Ferse. Zur Zeit nimmt mein Vater 25 mg Decortin, seit kurzem auch 100 mg Imurek, (Marcumar, Bisoprolol und Tambocor für's Herz).
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, um eventuelle Geschwüre gar nicht erst aufbrechen zu lassen?
Wie kann man die immer wiederkehrenden Schübe (Starker Gewichtsverlust, Nachtschweiß, Fieber, Schwäche, starke Schmerzen...)in den Griff bekommen?
Ist die Medikation ausreichend?
Gibt es einen Spezialisten in unserer Umgebung (Gütersloh)? Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort!!!
Behandlungsmöglichkeiten Vaskulitis
-
Ute (Archiv)
- Beiträge: 13
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
-
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Behandlungsmöglichkeiten Vaskulitis
Hallo, also Imurek (=Azathioprin) ist schon ein gut erprobtes Mittel zur Behandlung von Vaskulitis. Frage, wieviel wiegt Ihr Vater, man sollte, wenn Blutbild und Leber intakt 2mg/kg geben, Ihr Vater wiegt vermutlich mehr als 50kg, also dafür wären 100mg täglich die übliche Dosis. Aber ich weiß natürlich nicht auf die Ferne, ob etwas anderes gegeh eine höhere Dosis, die normale spricht. Imurek dauert lange bis zum Wirkungseintritt, das muss man einfach wissen, d.h. 2-3 Monate. Danach kann man erst etwas über die Wirksamkeit aussagen.
Alles Gute für Ihren Vater
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
Alles Gute für Ihren Vater
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg