ich muss mich heute nochmal "ausheulen". Ist ein langer Text wegen großer Ratlosigkeit.
Die Vorstellung in Gefäßchirurgie brachte keine relevanten Verengungen der Beine. Aber Überweisung zum Rheumatologen. Da keine Entzündungszeichen keine weitere Behandlung/ Diagnostik. Überweisung in Rheumatologie, zu dem Prof., der mich schon während eines akuten Schubes abgelehnt hat und man mindestens ein halbes Jahr warten muss auf Aufnahme.
Seit einigen Wochen habe ich erhebliche Probleme mit Schmerzen im Magenbereich, die sich bis in die li. Flanke ziehen. Leichtere Ausprägungen habe ich seit Mitte 2015.
Ich führe es aber nicht auf eine Magenproblematik zurück, sondern eher auf eine Gefäßproblematik, da ich nach körperlicher Anstrengung ein starkes Druckgefühl mit kräftigem Herzschlag entlang der Aorta und seitl. verspüre. Sie ist immer druckempfindlich.
Habe dagegen erst einen Magensäurehemmer bekommen, jetzt Ranitidin und Domperidon gegen das "Druckgefühl". Mein Einwand, dass ich nicht immer diese Beschwerden habe, und es auch nichts mit Ernährung zu tun hat, wurde weggeschoben. Ranitidin hab ich genommen, weil es für mich Sinn machte, wegen einer kürzlich festgestellten Histaminintoleranz. Vertrage keine Ananas und Banane, die ich aber auch nicht esse.
Es wurde dann wegen der anderen Beschwerden(Druckgefül in Lunge und Oberbauch) ein Ruhe-EKG und Belastungs-EKG, sowie eine Lufu durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass ich untrainiert sei. (Ruhepuls zu hoch, RR nicht schnell genug wieder unten).
Auf meine Gegenargumente ließ er sich nach langer Diskussion nicht ein, da er deutet, was die Ergebnisse hergeben.
Sollte 6 Wochen Ausdauer trainieren.
Also wieder walken. Fazit: Danach geht es mir schlecht! Und nicht so, dass man sich kurz erholen muss, wie bei einem Gesunden, sondern mir tut alles weh, brennt, Luftprobleme, Druck im "Lungenbereich" ,bekomme Temperatur bis 37,9(normal 35,8), Durst ohne Ende, muss nachts ständig zum Klo, hab nachts Schmerzen...
Nach 2 Tagen war es besser. Er sagt das ist normal!
Nochmaliger Versuch mit Tretroller fahren. Schon währenddessen merke ich totalen Druck im Oberbauch und Lungenbereich, re. Bein macht Probleme, Schwindel, Schluckprobleme, wieder Durst ohne Ende... Danach ging ein paar Tage alles nur noch in Zeitlupe, weil ich ständig Schluckprobleme und Luftnot, leichtes Herzstolpern beim leichten nach vorn beugen, oder laufen bekam.
Den Termin in Hamburg habe ich am Tag des Termines abgesagt, weil ich es nicht geschafft hätte, so lange zu sitzen mit dem Druck, geschweige denn meine Tasche zu tragen.
Nach dem Wochenende(Besserung schon eingetreten) bin ich zum Arzt und wollte eine Einweisung, bin extra nicht in die Notaufnahme, weil ich das Spiel ja kenne. Arzt macht ein Ruhe- EKG, stellt fest, dass das Herz unter Stress steht und führt es auf meine Lebenssituation zurück.
Sein letztes Angebot an mich war, weil ich sagte, dass mir ASS immer hilft, dass ich das jetzt durchgängig nehmen soll. Und falls es eine Takayasu oder irgendwas mit den Gefäßen sei, bietet er mit an eine Stoßtherapie mit 40 mg an zu machen über 2 Wochen, alle 3 Tage mg senken. Wenn es eine Gefäßentzündung sei, wäre das die Standartbehandlung; er will mir ja helfen.
Es ist zum Verzweifeln..., am meisten ärgere ich mich über mich und meine Unentschlossenheit in Akutsituationen. Hab schon eine "Arztphobie".
Morgen hab ich einenTermin auf der Neurologie, den ich jetzt schon am liebsten absagen würde.
Sollte ich auf das Angebot des Hausarztes eingehen? Hab das ja schon mal durch! Hinterher wird gesagt, wenn es einem besser geht, dass das die Wirkung des Cortisons auf die Psyche ist. Und die Symptome sind noch mehr verwässert.
Was tun, um zum Ziel zu kommen?
Liebe Grüße, Sasumi