Buch Tipp
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Hartmut (Archiv)
- Beiträge: 1674
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Buch Tipp
ANCA-assozierte-Vaskulitiden
GPA,MPA und EGPA
Professor Dr. Frank Moosig
Priv.Doz. Dr. Julia Holle
Professor Dr. Bernhard Hellmich
UNI-MED Verlag ISBN 978-3-8374-2316-7
Für schlappe 5.00-€
LG.HARTMUT
GPA,MPA und EGPA
Professor Dr. Frank Moosig
Priv.Doz. Dr. Julia Holle
Professor Dr. Bernhard Hellmich
UNI-MED Verlag ISBN 978-3-8374-2316-7
Für schlappe 5.00-€
LG.HARTMUT
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Hope (Archiv)
- Beiträge: 340
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Buch Tipp
Vielen Dank, so etwas habe ich gesucht, wurde mir aber von 'google' nicht angezeigt!
In diesem Zusammenhang auch vielen Dank an alle Anderen, die hier auf interessante Info hinweisen.
Hope
In diesem Zusammenhang auch vielen Dank an alle Anderen, die hier auf interessante Info hinweisen.
Hope
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kletterrose (Archiv)
- Beiträge: 322
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Buch Tipp
Vielen Dank für den Link ,
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Ralf N (Archiv)
- Beiträge: 435
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Buch Tipp
Danke für den Hinweis.
Ist bei den gängigen Buchhändlern leider (noch?) nicht zu bekommen, habs nur unter
https://www.uni-med.de/anca-assoziierte-vaskulitiden-gpa-mpa-und-egpa.html
gefunden.
LG
Ralf
Ist bei den gängigen Buchhändlern leider (noch?) nicht zu bekommen, habs nur unter
https://www.uni-med.de/anca-assoziierte-vaskulitiden-gpa-mpa-und-egpa.html
gefunden.
LG
Ralf
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Hartmut (Archiv)
- Beiträge: 1674
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Buch Tipp
Ich habe das in unserem Buchladen bestellt die haben das direkt beim Verlag bestellt.
LG.HARTMUT
LG.HARTMUT
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Buch Tipp
Bei der Gelegenheit für Interessierte:
auf der Hauptseite unter >Vaskulitis >Bücher gibt´s noch mehr Hinweise zu Büchern zum Thema Vaskulitis.
auf der Hauptseite unter >Vaskulitis >Bücher gibt´s noch mehr Hinweise zu Büchern zum Thema Vaskulitis.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Dany_CH (Archiv)
- Beiträge: 111
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Buch Tipp
Hallo zusammen
unter
http://www.spital-lachen.ch/fileadmin/files/dokumente/marketing/nephrologie_aerzte/anca.pdf
findet ihr "CME Zertifizierte Fortbildung: ANCA assoziierte Vaskulitiden", J.U. Holle, 2013.
Ich finde, dass das Dokument auch für Laien gut lesbar ist.
Ich wünsche allen eine beschwerdefreie Zeit.
Dany
unter
http://www.spital-lachen.ch/fileadmin/files/dokumente/marketing/nephrologie_aerzte/anca.pdf
findet ihr "CME Zertifizierte Fortbildung: ANCA assoziierte Vaskulitiden", J.U. Holle, 2013.
Ich finde, dass das Dokument auch für Laien gut lesbar ist.
Ich wünsche allen eine beschwerdefreie Zeit.
Dany
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Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Buch Tipp
Danke Dany. Das ist sehr erhellend.
"Zu beachten ist bei den AAV-Patienten v.a. die Mortalität im ersten Jahr (Frühmortalität), die mit etwa 11% deutlich erhöht ist [26]. Im ersten Jahr sind Infektionen (etwa 50%) unter der remissionsinduzierenden Therapie Haupttodesursachen. Nur etwa 14% der Patienten sterben im ersten Jahr an der Vaskulitis selbst. Diese Daten weisen darauf hin, dass die aktuellen Therapieschemata möglicherweise hinsichtlich der Immunsuppression zu aggressiv sind und damit eine deutlich erhöhte Infektionsrate bedingen. Insbesondere die in den Studien oft angewandten hohen initialen Glukokortikoiddosen (z.B. 1g Methylprednisolon i.v. für mehrere Tage) könnten für die Frühmortalität mitverantwortlich sein. Therapieprotokolle mit reduzierten Glukokortikoiddosen sind Gegenstand aktueller Studien (z.B. PEXIVAS)."
und
"Die Therapie erfolgt heute evidenzbasiert."
http://derstandard.at/1244461134733/Wissen-Was-heisst-evidenzbasiert
Ich würde mir wünschen, dass alle, denen die Schwere ihres Zustands Spielraum gibt, ihre Ärzte gezielt nach dem Risiko/versus Nutzen befragen, der Sicherheit der Diagnose/Prognose und welche Studien dem Therapievorschlag zu Grunde liegen.
Zusatz:
Evidenzbasierte Medizin: Konkurs der ärztlichen Urteilskraft?
http://www.aerzteblatt.de/archiv/38060
Ich bin gerade von 3mg auf 2.5g Prednisolon runtergeschlichen und fühle mich hormonbedingt leicht aggressiv. Mit dem natürlichen Cortisol-Level ist mein Blutdruck abgestürzt, sodass ich die 80mg Valsartan, die ich nehme, erst mal auf eine 40mg Kinderportion halbiert habe und kann die Einnahme vermutlich bald ganz lassen. D.h. mein Bluthochdruck war vom Kortison und stammt nicht von der Niere, oder die Nierenfunktion hat sich gebessert.
Warum ich auf der evidenzbasierten Medizin so herumreite ist folgendes - obwohl Entzündung, Nierenwerte mit 20mg Prednisolon zum Stillstand gekommen waren, hat das "Vaskulitiszentrum" in dem ich zuerst vom Rheumatologen eingewiesen wurde, nach dem Motto "was nicht sein darf, kann nicht sein" alternativlos auf der Kortison- plus Endoxan Stoßtherapie bestanden. Das zweite Zentrum, das ich wegen zweiter Meinung konsultiert habe - und da war mein Entzündungswert bereits normal, und Blut hatte ich auch nicht mehr im Urin laut Labor, nach Ansicht der behandelnden Ärztin schon - ebenfalls.
Es hat mich eine immense Sturheit gekostet, meinem Gesundheitsgefühl (ich habe mich nicht krank gefühlt) und meinem Verständnis von Logik (wozu mehr, wenn es jetzt schon klappt) zu folgen und zu versuchen, das Kortison bis - jetzt 2,5mg, ich klopfe auf Holz - auf eigene Verantwortung herunterzuschleichen. Außerdem eine immense Zeit, mir im Internet die - notgedrungen fragwürdigen, weil seltene Krankheit - Studien anzusehen.
Ich vermute inzwischen, dass meine Vaskulitis sekundär war (Streptokken-Mandelentzündung plus Allergie/Rheuma, postinfektiöse Nierenentzündung, was auch immer). Ich habe C-ANCA im Blut und die Nierenbiopsie "passte" zu ANCA-assoziierter Vaskulitis.
Das kann man nicht zuverlässig diagnostizieren, erkennen, dass etwas nicht stimmt, wenn 20mg Prednisolon wirken, aber schon.
Zusatz: Ich habe gesucht, aber keine Leitlinie zur Diagnose und Behandlung sekundärer Vaskulitis gefunden. Was ich gefunden habe, ist, dass Viren, bakterielle und Pilz-Infektionen zu Vaskulitis führen können, ebenso Allergien und Rheuma. Behandlung mit Behandlung der Grundkrankheit und entsprechend der Schwere der Krankheit.
Es ist eine ziemliche Lücke in der Vaskulitis-Aufklärung und eine, die Patienten die Gesundheit kosten kann und der Gesellschaft und den Krankenkassen Kosten verursacht.
"Zu beachten ist bei den AAV-Patienten v.a. die Mortalität im ersten Jahr (Frühmortalität), die mit etwa 11% deutlich erhöht ist [26]. Im ersten Jahr sind Infektionen (etwa 50%) unter der remissionsinduzierenden Therapie Haupttodesursachen. Nur etwa 14% der Patienten sterben im ersten Jahr an der Vaskulitis selbst. Diese Daten weisen darauf hin, dass die aktuellen Therapieschemata möglicherweise hinsichtlich der Immunsuppression zu aggressiv sind und damit eine deutlich erhöhte Infektionsrate bedingen. Insbesondere die in den Studien oft angewandten hohen initialen Glukokortikoiddosen (z.B. 1g Methylprednisolon i.v. für mehrere Tage) könnten für die Frühmortalität mitverantwortlich sein. Therapieprotokolle mit reduzierten Glukokortikoiddosen sind Gegenstand aktueller Studien (z.B. PEXIVAS)."
und
"Die Therapie erfolgt heute evidenzbasiert."
http://derstandard.at/1244461134733/Wissen-Was-heisst-evidenzbasiert
Ich würde mir wünschen, dass alle, denen die Schwere ihres Zustands Spielraum gibt, ihre Ärzte gezielt nach dem Risiko/versus Nutzen befragen, der Sicherheit der Diagnose/Prognose und welche Studien dem Therapievorschlag zu Grunde liegen.
Zusatz:
Evidenzbasierte Medizin: Konkurs der ärztlichen Urteilskraft?
http://www.aerzteblatt.de/archiv/38060
Ich bin gerade von 3mg auf 2.5g Prednisolon runtergeschlichen und fühle mich hormonbedingt leicht aggressiv. Mit dem natürlichen Cortisol-Level ist mein Blutdruck abgestürzt, sodass ich die 80mg Valsartan, die ich nehme, erst mal auf eine 40mg Kinderportion halbiert habe und kann die Einnahme vermutlich bald ganz lassen. D.h. mein Bluthochdruck war vom Kortison und stammt nicht von der Niere, oder die Nierenfunktion hat sich gebessert.
Warum ich auf der evidenzbasierten Medizin so herumreite ist folgendes - obwohl Entzündung, Nierenwerte mit 20mg Prednisolon zum Stillstand gekommen waren, hat das "Vaskulitiszentrum" in dem ich zuerst vom Rheumatologen eingewiesen wurde, nach dem Motto "was nicht sein darf, kann nicht sein" alternativlos auf der Kortison- plus Endoxan Stoßtherapie bestanden. Das zweite Zentrum, das ich wegen zweiter Meinung konsultiert habe - und da war mein Entzündungswert bereits normal, und Blut hatte ich auch nicht mehr im Urin laut Labor, nach Ansicht der behandelnden Ärztin schon - ebenfalls.
Es hat mich eine immense Sturheit gekostet, meinem Gesundheitsgefühl (ich habe mich nicht krank gefühlt) und meinem Verständnis von Logik (wozu mehr, wenn es jetzt schon klappt) zu folgen und zu versuchen, das Kortison bis - jetzt 2,5mg, ich klopfe auf Holz - auf eigene Verantwortung herunterzuschleichen. Außerdem eine immense Zeit, mir im Internet die - notgedrungen fragwürdigen, weil seltene Krankheit - Studien anzusehen.
Ich vermute inzwischen, dass meine Vaskulitis sekundär war (Streptokken-Mandelentzündung plus Allergie/Rheuma, postinfektiöse Nierenentzündung, was auch immer). Ich habe C-ANCA im Blut und die Nierenbiopsie "passte" zu ANCA-assoziierter Vaskulitis.
Das kann man nicht zuverlässig diagnostizieren, erkennen, dass etwas nicht stimmt, wenn 20mg Prednisolon wirken, aber schon.
Zusatz: Ich habe gesucht, aber keine Leitlinie zur Diagnose und Behandlung sekundärer Vaskulitis gefunden. Was ich gefunden habe, ist, dass Viren, bakterielle und Pilz-Infektionen zu Vaskulitis führen können, ebenso Allergien und Rheuma. Behandlung mit Behandlung der Grundkrankheit und entsprechend der Schwere der Krankheit.
Es ist eine ziemliche Lücke in der Vaskulitis-Aufklärung und eine, die Patienten die Gesundheit kosten kann und der Gesellschaft und den Krankenkassen Kosten verursacht.
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bernddmc (Archiv)
- Beiträge: 159
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Buch Tipp
Hallo Hartmut,
danke für die Info!
Habe es selbst beim Verlag direkt bestellt (ohne Versandkosten),
dafür mit Anmeldung, falls jemand auch keinen Buchladen in der
Nähe hat.
LG Bernd
danke für die Info!
Habe es selbst beim Verlag direkt bestellt (ohne Versandkosten),
dafür mit Anmeldung, falls jemand auch keinen Buchladen in der
Nähe hat.
LG Bernd
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Xanny (Archiv)
- Beiträge: 113
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Buch Tipp
Hallo Frosch,
habe mir das Buch bestellt direkt beim Verlag,ich warte drauf.
Nun zu Deinem Kommentar, da stimme ich Dir 100% zu,genau der Meinung bin ich auch. Mein Rheumatologe hat mir zu verstehen gegeben das er mich nicht mehr behandelt, ist mir auch recht so.
Er wollte mir unbedingt AZA oder MTX verpassen,wie ich schon dadrüber berichtet hatte habe ich diese Therapie abgelehnt,es geht auch anders.Die Chemo 2013 hat mir gereicht davon muss ich mich erst einmal erholen.
MfG. Xanny
habe mir das Buch bestellt direkt beim Verlag,ich warte drauf.
Nun zu Deinem Kommentar, da stimme ich Dir 100% zu,genau der Meinung bin ich auch. Mein Rheumatologe hat mir zu verstehen gegeben das er mich nicht mehr behandelt, ist mir auch recht so.
Er wollte mir unbedingt AZA oder MTX verpassen,wie ich schon dadrüber berichtet hatte habe ich diese Therapie abgelehnt,es geht auch anders.Die Chemo 2013 hat mir gereicht davon muss ich mich erst einmal erholen.
MfG. Xanny