Hallo, seit einem Monat habe ich unter meinem rechten Fuß starke stechende Schmerzen beim Auftreten. Weder Schuhwechsel noch Schonung brachten dauerhafte Besserung. Heute war ich beim Orthopäden, der Morbus Ledderhose diagnostizierte - einen Knoten in der Sehne unter dem Fuß. Er verschrieb weiche Einlagen. Sollten die nicht helfen, sprach er von Cortisonspritzen. Kennt jemand von Euch dieses Problem? Besteht ein Zusammenhang mit GPA/ sek. Sjögren-Syndrom?
Viele Grüße, Barbara
Morbus Ledderhose
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dsabine (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Morbus Ledderhose
Kenn ich. Geh zu einem erfahrenen orthopädischen Schuster und lass dir Einlagen machen. Dabei ist es garnicht so wichtig, ob der Schuster mit allerlei Computermessgeräten arbeitet. Ein erfahrener Fachmann kann das auch mit Blaupapier und Abmessen und Probegehen. Du bekommst ein Paar pro Jahr auf Rezept (Kasse).
Dann solltest du diese Einlagen IMMER tragen, also von Schuh zu Schuh wechseln und/oder ein zweites Paar selber finanzieren. Auchnicht zuhause ohne Einlagen, auch nicht, wenn du nachts raus musst. Mit einer richtigen Einlage tut es bald schon viel weniger weh.
Bei mir war nach 9 Monaten geduldigem Einlagentragen der Spuk vorbei. Ein paar Jahre später hatte ich den Knubbel unter dem anderen Fuss und es hat auch wieder 9 Monate gedauert. Aber alles ohne Spritzen (die tun höllisch weh im Fuss).
Dann solltest du diese Einlagen IMMER tragen, also von Schuh zu Schuh wechseln und/oder ein zweites Paar selber finanzieren. Auchnicht zuhause ohne Einlagen, auch nicht, wenn du nachts raus musst. Mit einer richtigen Einlage tut es bald schon viel weniger weh.
Bei mir war nach 9 Monaten geduldigem Einlagentragen der Spuk vorbei. Ein paar Jahre später hatte ich den Knubbel unter dem anderen Fuss und es hat auch wieder 9 Monate gedauert. Aber alles ohne Spritzen (die tun höllisch weh im Fuss).
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Morbus Ledderhose
Hi barbara,
kenne mich damit nicht aus. Aber wie fies es sein muß, mit dem Fuß aufzutreten, kann ich mir vorstellen, und ohne Gehen mit Fuß geht ja nicht, kommt man nicht weit.
Ich wünsche Dir also baldige Besserung.
Grüße, Ingeborg
p.s. "...ohne Gehen mit Fuß.." ist ja schön blöd. Das Lesen in manchen Texten tut das seinige;) Meinte: ohne Fuß gehen geht ja nicht...
kenne mich damit nicht aus. Aber wie fies es sein muß, mit dem Fuß aufzutreten, kann ich mir vorstellen, und ohne Gehen mit Fuß geht ja nicht, kommt man nicht weit.
Ich wünsche Dir also baldige Besserung.
Grüße, Ingeborg
p.s. "...ohne Gehen mit Fuß.." ist ja schön blöd. Das Lesen in manchen Texten tut das seinige;) Meinte: ohne Fuß gehen geht ja nicht...
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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barbara (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Morbus Ledderhose
Danke für Deine schnelle Antwort dsabine! Also muss ich mich in Geduld üben, schließlich sind neun Monate eine lange Zeit. Aber: Ist Morbus Ledderhose nun eine rheumatische Erkrankung?
Schönen Tag noch, Barbara
Schönen Tag noch, Barbara
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dsabine (Archiv)
- Beiträge: 507
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Morbus Ledderhose
Nein, einen Zusammenhang mit Rheuma hat man bisher nocht nicht vermutet. Meine Ärztin hat auch gleich abgewunken. Was da entsteht - soweit ich mich erinnere - ist eine Faszie, ein Klumpen aus oberflächlichem Bindegewebe, der aber nicht durchblutet ist. Wenn du die Stelle, an der der Klumpen sitzt, aussparst und nicht belastest, dann geht das fast immer von alleine wieder zurück.
Wenn dieser Klumpen an einer anderen Stelle unter der Hautoberfläche wäre, die nicht belastet wird, würdest du den garnicht als schmerzhaft empfinden, nur wenn du drauf drückst.
Du kannst auch mit leichten Dehnübungen (z.B. die Zehen mit den Händen fassen und zu dir ziehen, im sitzen mit ausgestreckten Beinen und so weiter) das gesunde Bindegewebe an der Fußsohle und bis in die hintere Wade hinauf stimulieren, angeblich hilft das. Kann ich aber nicht bestätigen, macht es nur morgnes etwas einfacher, wenn man das erste Mal auftrenen muss.
Wenn dieser Klumpen an einer anderen Stelle unter der Hautoberfläche wäre, die nicht belastet wird, würdest du den garnicht als schmerzhaft empfinden, nur wenn du drauf drückst.
Du kannst auch mit leichten Dehnübungen (z.B. die Zehen mit den Händen fassen und zu dir ziehen, im sitzen mit ausgestreckten Beinen und so weiter) das gesunde Bindegewebe an der Fußsohle und bis in die hintere Wade hinauf stimulieren, angeblich hilft das. Kann ich aber nicht bestätigen, macht es nur morgnes etwas einfacher, wenn man das erste Mal auftrenen muss.