Kostenübern. Tocilizumab bei Riesenzellarteriitis

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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MariaWW (Archiv)
Beiträge: 8
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Kostenübern. Tocilizumab bei Riesenzellarteriitis

Beitrag von MariaWW (Archiv) »

Hallo,

gibt es jemand hier im Forum, der eine Riesenzellarteriitis hat und bei dem das Medikament RoActemra/Tocilizumab eingesetzt wurde und mir wegen der Kostenübernahme(Krankenkasse/Beihilfe) einen Rat/Tipp geben kann (z. B. besonderes ärztliches Gutachten usw.)

Da bei meiner Erkrankung RZA die Kosten für dieses Medikament von der Krankenkasse/Beihilfe bisher normalerweise nicht übernommen werden, müsste ich dies aus der eigenen Tasche bezahlen, (mtl. über 1000 Euro).



Für eine Antwort bin ich sehr dankbar.



Viele Grüße

Maria
Claudine62 (Archiv)
Beiträge: 525
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kostenübern. Tocilizumab bei Riesenzellarteriitis

Beitrag von Claudine62 (Archiv) »

Hallo Maria

Bei mir war das kein Problem!Ich habe Takayasu und habe Tocilizumab ein halbes Jahr bekommen.Die Krankenkasse hat die Kosten voll übernommen und die Rezeptgebühren habe ich auch erstattet bekommen!Ich bin nicht privat versichert,liegt es vielleicht daran?

LG Claudine
Georg64 (Archiv)
Beiträge: 3
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kostenübern. Tocilizumab bei Riesenzellarteriitis

Beitrag von Georg64 (Archiv) »

Vom Nutzer gelöscht
Katinka (Archiv)
Beiträge: 27
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kostenübern. Tocilizumab bei Riesenzellarteriitis

Beitrag von Katinka (Archiv) »

Hallo, ich habe Takayasu Arteriitis. Bei mir war es so, dass mein Rheumatologe das Roactemra nicht abrechnen könnte, deswegen bekomm ich es von der Uniklinik da machen die Krankenkassen scheinbar weniger Probleme. Alles Gute
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Kostenübern. Tocilizumab bei Riesenzellarteriitis

Beitrag von Ingeborg »

Hallo Maria,

bin ein bißchen spät zu Deiner Frage. Ich denke, dass auch private KK das Medikament nach den Regeln des "off-lable-use" bezahlen. Wollen ja sicher nicht unter dem Level der gesetzlichen KK hintanstehen. Das muß vom Arzt gut begründet und beantragt werden.

Für die Beihilfestellen gilt ebenfalls, dass grundsätzlich wissenschaftliche nicht anerkannte Behandlungen nicht beihilfefähig sind. Wenn aber nach dem jetzigen Stand der Wissenschaft eine künftige Anwendung nicht auszuschließen ist, was bewiesen werden muß, wird es beihilfefähig (so BVO NW).

Es empfiehlt sich eine VORHERIGE Anerkennung der Beihilfefähigkeit.

Bei den gesetzl. KK werden die Kosten (oft) übernommen, wenn sie stationär verabreicht werden. Der Arzt muß andernfalls vorher darauf hinweisen, falls dies nicht der Fall ist. Wie das bei privaten KK ist, weiß ich nicht.

LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Claudchen (Archiv)
Beiträge: 332
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Kostenübern. Tocilizumab bei Riesenzellarteriitis

Beitrag von Claudchen (Archiv) »

Hallo Maria!

Ich habe Takayasu und bekomme das tocilizumab nun schon seit 1,5 Jahren!

Ich bin gesetzlich versichert und es gab überhaupt keine Probleme!

Bekomme die Infusionen ambulant im Uniklinikum!

Liebe Grüße
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