Verdacht auf Takayasu Arteriitis
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Sonnenschein74 (Archiv)
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis
Hallo Hartmut!
O, das lange Zeit aber! Und Du echt noch nie Probleme? Keine Nebenwirkungen? Habe wie gesagt schon Bammel Hiervor. Aber Danke für Information, ich gleich mal unsere Admin anfunke wegen Fachinformation "Azathioprin".
Gruß!
Sonnenschein74
O, das lange Zeit aber! Und Du echt noch nie Probleme? Keine Nebenwirkungen? Habe wie gesagt schon Bammel Hiervor. Aber Danke für Information, ich gleich mal unsere Admin anfunke wegen Fachinformation "Azathioprin".
Gruß!
Sonnenschein74
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susanne (Archiv)
- Beiträge: 124
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis
Hallo Sonnenschein
Azathioprin wird von ganz vielen Patienten genommen seit vielen Jahren. Meistens wird es auch gut vertragen und ich wünsche Dir das es gut hilft.
Wenn ich hier richtig gelesen habe lagen zwischen dem Ultraschall und dem Angio-MRT mehrere Wochen. In dieser Zeit kann sich eine Entzündung verändern und zwar in die Eine und auch in die andere Richtung. Ganz einfach: Die Erkrankung kann sich verschlimmern oder bessern. Es können also beide Ergebnisse der Untersuchungen zu dem jeweiligen Zeitpunkt richtig gewesen sein.
Hatte selber ein Rezidiv in Form eines entzündeten Verschlusses der Schlüsselbeinarterie mit Bildung von Kollateralen (per US und Angi-MRT nachgewiesen) unter einer leichten imunsuppressiven Therapie. 5 Wochen später bei einem PET CT war dort nichts mehr zu sehen.
Allerdings noch eine Entzündung im Aortenbogen.
Wünsche Dir, dass es Dir bald wieder besser geht und herzliche Grüße
Susanne
Azathioprin wird von ganz vielen Patienten genommen seit vielen Jahren. Meistens wird es auch gut vertragen und ich wünsche Dir das es gut hilft.
Wenn ich hier richtig gelesen habe lagen zwischen dem Ultraschall und dem Angio-MRT mehrere Wochen. In dieser Zeit kann sich eine Entzündung verändern und zwar in die Eine und auch in die andere Richtung. Ganz einfach: Die Erkrankung kann sich verschlimmern oder bessern. Es können also beide Ergebnisse der Untersuchungen zu dem jeweiligen Zeitpunkt richtig gewesen sein.
Hatte selber ein Rezidiv in Form eines entzündeten Verschlusses der Schlüsselbeinarterie mit Bildung von Kollateralen (per US und Angi-MRT nachgewiesen) unter einer leichten imunsuppressiven Therapie. 5 Wochen später bei einem PET CT war dort nichts mehr zu sehen.
Allerdings noch eine Entzündung im Aortenbogen.
Wünsche Dir, dass es Dir bald wieder besser geht und herzliche Grüße
Susanne
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susanne (Archiv)
- Beiträge: 124
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis
Hallo Sonnenschein
mir ist grad noch etwas eingefallen.
Je "älter" ein Medikament ist und je häufiger es eingesetzt wurde um so länger ist die Liste der Nebenwirkungen, da ganz einfach mehr Daten und Erfahrungen vorliegen.
Susanne
mir ist grad noch etwas eingefallen.
Je "älter" ein Medikament ist und je häufiger es eingesetzt wurde um so länger ist die Liste der Nebenwirkungen, da ganz einfach mehr Daten und Erfahrungen vorliegen.
Susanne
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Reni02 (Archiv)
- Beiträge: 95
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis
Hallo Susanne,
wie hast du das Rezidiv / Entzündung des Verschlusses der Arterie im Schlüsselbein bemerkt oder ist das zufällig festgestellt worden ?
Gruß Reni
wie hast du das Rezidiv / Entzündung des Verschlusses der Arterie im Schlüsselbein bemerkt oder ist das zufällig festgestellt worden ?
Gruß Reni
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Sonnenschein74 (Archiv)
- Beiträge: 180
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis
DAS würde mich jetzt auch interessieren, genau!
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susanne (Archiv)
- Beiträge: 124
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis
Hallo Reni
Hallo Sonnenschein
Habe ein schweres allgemeines Krankheitsgefühl gehabt, ein sehr merkwürdiges Gefühl, das ich irgendwie nicht beschreiben kann in der Schlüsselbeinregion, extreme Kopfschmerzen, da ein Teil des für den Arm bestimmten Blutes durch die Halschlagader nach oben durch den Kopf geströmt ist.
Darum habe ich dann umgehend meine Rheumatologin aufgesucht und die stellte eine Blutdruckdifferenz in den Armen, einen schwachen Puls an der betroffenen Seite und beim Abhorchen typische Strömungsgeräusche fest. Daraufhin wurde zuerst ein US gemacht und etwa 2 Tage später ein Angio MRT. Beide Untersuchungen zeigten mindestens eine sehr hochgradige Stenose bzw. einen Verschluss und auch kleine neue Gefäße (Kollaterale), die sich gebildet hatten.
Das PET CT, einige Wochen später zeigte dann eine Entzündung im Aortenbogen und keine mehr in der Schlüsselbeinarterie. Zu dem Zeitpunkt ging es mir auch schon wieder deutlich besser. Meine Vermutung war im nachhinein, das die Aorta auch schon bei den ersten beiden Untersuchungen betroffen war, da ich zu dem Zeitpunkt einen drückenden Schmerz von innen gegen die Wirbelsäule hatte. Etwa als wenn ein großer harter Kloß gegen die WS gedrückt hat.
Von meiner Rheumatologien habe ich dann den Rat bekommen,falls sie mal nicht erreichbar ist, bei Verdacht den Puls selber schon mal zu kontrolieren und auch eine beidseitige Blutdruckkontrolle zu machen bzw. machen zu lassen und dann gegebenenfalls weiteres Unternehmen.
In manchen Arztpraxen kamen schon merkwürde Reaktionen wenn ich eine beidseitige Blutdruckkontrolle verlangt habe. War mir aber egal.
Jetzt hoffe ich, dass ich einigermaßen Verständlich geschrieben habe.
Wünsche einen schönen Abend und alles Liebe
Susanne
Hallo Sonnenschein
Habe ein schweres allgemeines Krankheitsgefühl gehabt, ein sehr merkwürdiges Gefühl, das ich irgendwie nicht beschreiben kann in der Schlüsselbeinregion, extreme Kopfschmerzen, da ein Teil des für den Arm bestimmten Blutes durch die Halschlagader nach oben durch den Kopf geströmt ist.
Darum habe ich dann umgehend meine Rheumatologin aufgesucht und die stellte eine Blutdruckdifferenz in den Armen, einen schwachen Puls an der betroffenen Seite und beim Abhorchen typische Strömungsgeräusche fest. Daraufhin wurde zuerst ein US gemacht und etwa 2 Tage später ein Angio MRT. Beide Untersuchungen zeigten mindestens eine sehr hochgradige Stenose bzw. einen Verschluss und auch kleine neue Gefäße (Kollaterale), die sich gebildet hatten.
Das PET CT, einige Wochen später zeigte dann eine Entzündung im Aortenbogen und keine mehr in der Schlüsselbeinarterie. Zu dem Zeitpunkt ging es mir auch schon wieder deutlich besser. Meine Vermutung war im nachhinein, das die Aorta auch schon bei den ersten beiden Untersuchungen betroffen war, da ich zu dem Zeitpunkt einen drückenden Schmerz von innen gegen die Wirbelsäule hatte. Etwa als wenn ein großer harter Kloß gegen die WS gedrückt hat.
Von meiner Rheumatologien habe ich dann den Rat bekommen,falls sie mal nicht erreichbar ist, bei Verdacht den Puls selber schon mal zu kontrolieren und auch eine beidseitige Blutdruckkontrolle zu machen bzw. machen zu lassen und dann gegebenenfalls weiteres Unternehmen.
In manchen Arztpraxen kamen schon merkwürde Reaktionen wenn ich eine beidseitige Blutdruckkontrolle verlangt habe. War mir aber egal.
Jetzt hoffe ich, dass ich einigermaßen Verständlich geschrieben habe.
Wünsche einen schönen Abend und alles Liebe
Susanne
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Sonnenschein74 (Archiv)
- Beiträge: 180
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis
Wie geht es Dir zurzeit dann?
Werde Euch auf dem Laufenden halten, wie es mir so die nächste Zeit geht. Bekomme auch noch "Calcimagon Duo D 3".
Werde Euch auf dem Laufenden halten, wie es mir so die nächste Zeit geht. Bekomme auch noch "Calcimagon Duo D 3".
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Sonnenschein74 (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis
Sollte Uno heißen.
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susanne (Archiv)
- Beiträge: 124
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis
Hallo Sonnenschein
Das Rezidiv habe ich vor 5 Jahren gehabt.
Es geht mir recht gut bis auf eine etwas reduzierte Belastbarkeit. Alle Gefäße sind wieder voll durchgängig und die Medikamente konnte ich deutlich reduzieren.
Nehme aktuell noch 4 mg Prednisolon, 15 mg MTX und 10 mg Arava.
Susanne
Das Rezidiv habe ich vor 5 Jahren gehabt.
Es geht mir recht gut bis auf eine etwas reduzierte Belastbarkeit. Alle Gefäße sind wieder voll durchgängig und die Medikamente konnte ich deutlich reduzieren.
Nehme aktuell noch 4 mg Prednisolon, 15 mg MTX und 10 mg Arava.
Susanne
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Sonnenschein74 (Archiv)
- Beiträge: 180
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis
Das ist doch super Susanne!
Starte ab morgen jetzt mit "Azathioprin" 50 mg, eine Woche lang, dann 100 mg und nach einer weiteren Woche dann 125 mg. Muss man morgens nehmen. Werde sehen, ob sich was tut die WOCHEN, zuerst ich aber hoffe, vertrage´s auch.
Starte ab morgen jetzt mit "Azathioprin" 50 mg, eine Woche lang, dann 100 mg und nach einer weiteren Woche dann 125 mg. Muss man morgens nehmen. Werde sehen, ob sich was tut die WOCHEN, zuerst ich aber hoffe, vertrage´s auch.