rente
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Silberlocke (Archiv)
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Re: rente
Moin,
ich will mich auch noch mit einmischen.
Ich hab gerade meine "Volle EU-Rente" befristet bekommen. Hab mich nun 2 Jahre dagegen gewehrt, weil ich noch gern gearbeitet hätte, aber es funktioniert einfach nicht mehr, und der Chef macht auch nicht mehr mit. Ich wurde nach BB zur Reha geschickt, und da lief das alles völlig problemlos ab. Das Gutachten was dort erstellt wurde ging automatisch zur DRV, Formulare ( das ist echt ein Buch ) ausgefüllt und 2 Wochen später bekam ich den Bescheid. Man wollte mich schon vor 2 Jahren in Rente schicken, da war von Vaskulitis noch gar keine Rede, sondern man schob die Erschöpfung auf die schwere Pankreas-OP, ich hab abgelehnt, weil ich mir das nicht eingestehen wollte, nicht mit damals 45 Jahren. Auch da war ich in einer REHA, dort hat man noch den berühmten PACT-Test gemacht, bei unseren Symptomen völlig ungeeignet, weil bewegen können wir uns alle, und mal ne Kiste Wasser ins Auto stellen geht auch, bei der 2. wirds schon schwieriger. Das sind alles so Kurzzeit-Tests, die man so mehr oder weniger bewältigt kriegt. Naja, jetzt in BB fühlte ich mich da schon in den richtigen Händen, man musste wenigstens nicht erklären was eine TA, oder eben ein IgG4-Syndrom ist. Kommt man da in ein Haus wo das nicht so bekannt ist, evtl. noch eine Psychosomatische Abteilung vorhanden ist, wird´s glaub ich schwierig mit dem Gutachten. Ich denke man muss schon die Ärztinnen aus BB mit ins Boot holen, die Argumente von einem normalen Rheumatologen sind da glaub ich, ohne jemandem auf die Füsse treten zu wollen, sehr begrenzt. Ich habe die Ärztin jedenfalls im Vorfeld gefragt. Ob das jetzt so der richtige Weg ist, bleibt abzuwarten. Die EU-Rente ist auf 2 Jahre befristet, wenn ich dann mit 50 eine Ablehnung bekomme und ich mir einen Job suchen soll, wirds denke ich eng. Vor allem mit der Vorgeschichte. Da mach ich mir nu aber noch keine Gedanken drüber, ich versuche jetzt erstmal besser durch den Tag zu kommen, und mit der EU-Rente hat man schon eine gewisse Planungssicherheit, man kann sich doch etwas die Zukunft zurechtbiegen........
...oh Gott, schon wieder so viel geworden,sorry.......
LG
Silberlocke
ich will mich auch noch mit einmischen.
Ich hab gerade meine "Volle EU-Rente" befristet bekommen. Hab mich nun 2 Jahre dagegen gewehrt, weil ich noch gern gearbeitet hätte, aber es funktioniert einfach nicht mehr, und der Chef macht auch nicht mehr mit. Ich wurde nach BB zur Reha geschickt, und da lief das alles völlig problemlos ab. Das Gutachten was dort erstellt wurde ging automatisch zur DRV, Formulare ( das ist echt ein Buch ) ausgefüllt und 2 Wochen später bekam ich den Bescheid. Man wollte mich schon vor 2 Jahren in Rente schicken, da war von Vaskulitis noch gar keine Rede, sondern man schob die Erschöpfung auf die schwere Pankreas-OP, ich hab abgelehnt, weil ich mir das nicht eingestehen wollte, nicht mit damals 45 Jahren. Auch da war ich in einer REHA, dort hat man noch den berühmten PACT-Test gemacht, bei unseren Symptomen völlig ungeeignet, weil bewegen können wir uns alle, und mal ne Kiste Wasser ins Auto stellen geht auch, bei der 2. wirds schon schwieriger. Das sind alles so Kurzzeit-Tests, die man so mehr oder weniger bewältigt kriegt. Naja, jetzt in BB fühlte ich mich da schon in den richtigen Händen, man musste wenigstens nicht erklären was eine TA, oder eben ein IgG4-Syndrom ist. Kommt man da in ein Haus wo das nicht so bekannt ist, evtl. noch eine Psychosomatische Abteilung vorhanden ist, wird´s glaub ich schwierig mit dem Gutachten. Ich denke man muss schon die Ärztinnen aus BB mit ins Boot holen, die Argumente von einem normalen Rheumatologen sind da glaub ich, ohne jemandem auf die Füsse treten zu wollen, sehr begrenzt. Ich habe die Ärztin jedenfalls im Vorfeld gefragt. Ob das jetzt so der richtige Weg ist, bleibt abzuwarten. Die EU-Rente ist auf 2 Jahre befristet, wenn ich dann mit 50 eine Ablehnung bekomme und ich mir einen Job suchen soll, wirds denke ich eng. Vor allem mit der Vorgeschichte. Da mach ich mir nu aber noch keine Gedanken drüber, ich versuche jetzt erstmal besser durch den Tag zu kommen, und mit der EU-Rente hat man schon eine gewisse Planungssicherheit, man kann sich doch etwas die Zukunft zurechtbiegen........
...oh Gott, schon wieder so viel geworden,sorry.......
LG
Silberlocke
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Theresia (Archiv)
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Re: rente
Vielen Dank für eure sehr ausführlichen Antworten und Beiträge.
Ich hoffe aber, dass ich mit meiner "aufgewärmten Suppe" Juti nicht ins Abseits gedrängt habe. Das täte mir Leid.
LG
Theresia
Ich hoffe aber, dass ich mit meiner "aufgewärmten Suppe" Juti nicht ins Abseits gedrängt habe. Das täte mir Leid.
LG
Theresia
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Theresia (Archiv)
- Beiträge: 508
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: rente
Hallo,
nun habe ich seit Antragstellung endlich einen Termin beim Gutachter. Bin aber sehr wütend, denn dieser Termin ist in einer Praxis für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Soweit so gut. Aber, diese Untersuchung wird von dem Arzt durchgeführt, wie aus dem Anschreiben hervorgeht, welcher für die Psychiatrie zuständig ist. Jetzt bin ich ziemlich sauer, wütend und enttäuscht. Denn das zeigt mir klar und deutlich, dass ich schon von Anfang an in der Psychoschublade gelandet bin! Der beiligende Fragebogen sagt alles!! Ich frage mich, was das soll? Bin echt am Überlegen, ob ich meinen Antrag zurückziehen soll?
Was meint ihr? Ist das durchzustehen?
LG Theresia
nun habe ich seit Antragstellung endlich einen Termin beim Gutachter. Bin aber sehr wütend, denn dieser Termin ist in einer Praxis für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Soweit so gut. Aber, diese Untersuchung wird von dem Arzt durchgeführt, wie aus dem Anschreiben hervorgeht, welcher für die Psychiatrie zuständig ist. Jetzt bin ich ziemlich sauer, wütend und enttäuscht. Denn das zeigt mir klar und deutlich, dass ich schon von Anfang an in der Psychoschublade gelandet bin! Der beiligende Fragebogen sagt alles!! Ich frage mich, was das soll? Bin echt am Überlegen, ob ich meinen Antrag zurückziehen soll?
Was meint ihr? Ist das durchzustehen?
LG Theresia
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Ralf N (Archiv)
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Re: rente
Moin,
da ich gerade in BB bin und bei mir die Tendenz ebenfalls zu einer Erwerbsminderungsrente geht, kann ich vielleicht hier ein paar Ratschläge geben:
1. Bei einer Reha auf Bad Bramstedt beharren, bei mir sollte es erst eine andere Rheumaklinik sein, da Beamte auch Menschen sind und bei höflichem Entgegenkommen auch gut ansprechbar sind habe ich mit dem Hinweis auf meine Bahnphobie und auf die Möglichkeit eine spezialisierte Klinik zu benötigen tatsächlich dann auch BB bekommen - die RV hat Verträge mit BB
.
2. Für Vaskulitiden gibt es wohl keine bessere Wahl - alleine die Schulungen sind Gold wert (nicht unbedingt alle... Psycho und Physiotherapie waren für mich nicht brauchbar, aber die von der Station gehaltenen Vorträge ermöglichen es sehr gut mit der Krankheit umgehen zu können).
Außerdem wurde mir die Möglichkeit geboten, Frau PD Dr. Holle mit meinen Fragen z.B. zur Immunsuppression zu konsultieren was mir ebenfalls sehr geholfen hat.
Letzte Woche bekam ich dann ein Einzelgespräch mit dem Sozialdienst verordnet wo man mich auf die Erwerbsminderungsrente hingewies und für diese Woche Freitag eine Konsultation mit einem speziellen Rentenberater organisiert hat. Besser geht es nicht denke ich.
Falls Du Interesse hast, schick mir eine PN und ich schicke Dir meine Handynummer (blau.de) unter der ich hier ausserhalb der Therapien zu erreichen bin.
Viel Glück
LG
Ralf
da ich gerade in BB bin und bei mir die Tendenz ebenfalls zu einer Erwerbsminderungsrente geht, kann ich vielleicht hier ein paar Ratschläge geben:
1. Bei einer Reha auf Bad Bramstedt beharren, bei mir sollte es erst eine andere Rheumaklinik sein, da Beamte auch Menschen sind und bei höflichem Entgegenkommen auch gut ansprechbar sind habe ich mit dem Hinweis auf meine Bahnphobie und auf die Möglichkeit eine spezialisierte Klinik zu benötigen tatsächlich dann auch BB bekommen - die RV hat Verträge mit BB
2. Für Vaskulitiden gibt es wohl keine bessere Wahl - alleine die Schulungen sind Gold wert (nicht unbedingt alle... Psycho und Physiotherapie waren für mich nicht brauchbar, aber die von der Station gehaltenen Vorträge ermöglichen es sehr gut mit der Krankheit umgehen zu können).
Außerdem wurde mir die Möglichkeit geboten, Frau PD Dr. Holle mit meinen Fragen z.B. zur Immunsuppression zu konsultieren was mir ebenfalls sehr geholfen hat.
Letzte Woche bekam ich dann ein Einzelgespräch mit dem Sozialdienst verordnet wo man mich auf die Erwerbsminderungsrente hingewies und für diese Woche Freitag eine Konsultation mit einem speziellen Rentenberater organisiert hat. Besser geht es nicht denke ich.
Falls Du Interesse hast, schick mir eine PN und ich schicke Dir meine Handynummer (blau.de) unter der ich hier ausserhalb der Therapien zu erreichen bin.
Viel Glück
LG
Ralf
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Ingeborg
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- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: rente
Hallo Theresia,
oh ha, erstmal. Da wäre ich auch wütend, weil es gilt, dass erst Organisches auszuschließen ist, ehe Psychisches zum Zuge kommt.
Was ich von Dir mitbekommen hab, ist Verdacht auf ... und nichts wirklich Genaues. Sind ja immer nur Ausschnitte. Und dass die Psyche auf Dauer leidet, wenn auch bei jedem unterschiedlich, ist auch nichts Neues.
Du bist Dir nun sicher, dass Du von Anfang an in die Psychoschublade gesteckt wurdest.(??)
Die Fragen, die sich mir deshalb stellen sind: Aufgrund welcher Diagnosen und Beschwerden wurde der Rentenantrag gestellt? Sind Arztberichte, wenn ja mit welchen Diagnosen, beigefügt gewesen? Sind in diesen Arztberichten Deine Beschwerden/Symptome richtig aufgeführt oder "umgedeutet" worden ?
Wenn ich mir vorstelle, dass ein (Groß-)Teil der Beschwerden aus Symptomen einer fatigue besteht, sind diese evtl. ausschließlich oder überwiegend in den Berichten genannt? Ist ein Hinweis vorhanden, das diese als die xxErkrankung begleitende Symptome und in der Literatur belegt sind?
Was also liest sich aus den Unterlagen, die die RV vorliegen hat? Liest es sich so, dass der Psychiater die logische Folge ist? Wenn nicht, protestiere. Wenn ja, geh evtl. wegen Rentenaussicht drauf ein und protestiere bei den Ärzten. Ach, am besten, Du fragst Deine innere Stimme, wohin sie tendiert. Die innere Stimme ist m.E. sowieso maßgebend. Nach meiner inneren Stimme, kriegt mich (aus Erfahrung) keiner zu solch einem Gutachter.
Insgesamt, liebe Theresia, hab ich allerdings den Eindruck, dass auch Du schon viel zu oft zu vielen Ärzten gegangen bist, wobei die Diagnose zuletzt im Sande verlief und da wegen verlorengegangenem Interesse oder Unwissen steckenblieb. Warum nicht einmal 1-2 Wochen Zeit nehmen und in ein "richtiges" Krankenhaus gehen, und sei es BB. Falls Du es schon so gemacht hast, entschuldige, dann hab ich es nicht mitbekommen.
LG Ingeborg
oh ha, erstmal. Da wäre ich auch wütend, weil es gilt, dass erst Organisches auszuschließen ist, ehe Psychisches zum Zuge kommt.
Was ich von Dir mitbekommen hab, ist Verdacht auf ... und nichts wirklich Genaues. Sind ja immer nur Ausschnitte. Und dass die Psyche auf Dauer leidet, wenn auch bei jedem unterschiedlich, ist auch nichts Neues.
Du bist Dir nun sicher, dass Du von Anfang an in die Psychoschublade gesteckt wurdest.(??)
Die Fragen, die sich mir deshalb stellen sind: Aufgrund welcher Diagnosen und Beschwerden wurde der Rentenantrag gestellt? Sind Arztberichte, wenn ja mit welchen Diagnosen, beigefügt gewesen? Sind in diesen Arztberichten Deine Beschwerden/Symptome richtig aufgeführt oder "umgedeutet" worden ?
Wenn ich mir vorstelle, dass ein (Groß-)Teil der Beschwerden aus Symptomen einer fatigue besteht, sind diese evtl. ausschließlich oder überwiegend in den Berichten genannt? Ist ein Hinweis vorhanden, das diese als die xxErkrankung begleitende Symptome und in der Literatur belegt sind?
Was also liest sich aus den Unterlagen, die die RV vorliegen hat? Liest es sich so, dass der Psychiater die logische Folge ist? Wenn nicht, protestiere. Wenn ja, geh evtl. wegen Rentenaussicht drauf ein und protestiere bei den Ärzten. Ach, am besten, Du fragst Deine innere Stimme, wohin sie tendiert. Die innere Stimme ist m.E. sowieso maßgebend. Nach meiner inneren Stimme, kriegt mich (aus Erfahrung) keiner zu solch einem Gutachter.
Insgesamt, liebe Theresia, hab ich allerdings den Eindruck, dass auch Du schon viel zu oft zu vielen Ärzten gegangen bist, wobei die Diagnose zuletzt im Sande verlief und da wegen verlorengegangenem Interesse oder Unwissen steckenblieb. Warum nicht einmal 1-2 Wochen Zeit nehmen und in ein "richtiges" Krankenhaus gehen, und sei es BB. Falls Du es schon so gemacht hast, entschuldige, dann hab ich es nicht mitbekommen.
LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Hartmut (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: rente
Hallo Theresia
ich schließe mich Ingeborg an und empfele dir BB , mach dir einen Termin für den stationären Aufenthalt Abklärung Diagnose und Therapie , die Diagnose/n von BB wird kein Gutachter sei es von der DRV oder der KK anzweifeln.
LG. Hartmut
ich schließe mich Ingeborg an und empfele dir BB , mach dir einen Termin für den stationären Aufenthalt Abklärung Diagnose und Therapie , die Diagnose/n von BB wird kein Gutachter sei es von der DRV oder der KK anzweifeln.
LG. Hartmut
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Theresia (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: rente
Nun gut, bin immer noch außer mir. Soll mit über 50 noch Fragen beantworten, etwa wie meine Kindheit war, wie meine Eltern mich erzogen haben. Aber hallo! Ich bin bereits Großmutter.
@Ingeborg
Kann ich mich wirklich gegen diese Untersuchung wehren? Es brennt, hab bald Termin beim Rheumatologen.
Ist ja alles schön geschmückt mit den üblichen neurologischen Untersuchungen, die ja schon gelaufen sind. Nun, wenn sie mich auf die Psychoschine schieben, auch nicht schlecht. Fällt der Rheumatologe und der Hausarzt weg ~ Kosten sparen bei der Krankenkasse!
Oder an wen muss/kann ich mich wenden, will ich dagegen angehen?
LG Theresia
@Ingeborg
Kann ich mich wirklich gegen diese Untersuchung wehren? Es brennt, hab bald Termin beim Rheumatologen.
Ist ja alles schön geschmückt mit den üblichen neurologischen Untersuchungen, die ja schon gelaufen sind. Nun, wenn sie mich auf die Psychoschine schieben, auch nicht schlecht. Fällt der Rheumatologe und der Hausarzt weg ~ Kosten sparen bei der Krankenkasse!
Oder an wen muss/kann ich mich wenden, will ich dagegen angehen?
LG Theresia
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Hartmut (Archiv)
- Beiträge: 1674
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: rente
Auf die Psychoschiene schieben auch nicht schlecht???
Theresia das wäre sogar richtig schlecht , was wenn wirklich mal richtig was abgeht Vaskulitis oder sonst was ?
Termin BB fertig , Nägel mit Köpfen machen !!!
Was spricht dagegen.
Mir ging es 2004 richtig schlecht bin die 470km trotzdem mit dem Auto gefahren , gerade weil es mit schlecht ging .
Theresia das wäre sogar richtig schlecht , was wenn wirklich mal richtig was abgeht Vaskulitis oder sonst was ?
Termin BB fertig , Nägel mit Köpfen machen !!!
Was spricht dagegen.
Mir ging es 2004 richtig schlecht bin die 470km trotzdem mit dem Auto gefahren , gerade weil es mit schlecht ging .
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: rente
Hi Theresia,
an Deiner Stelle würde ich einen Fachanwalt für Sozialrecht einschalten. Meiner Meinung nach kann nur ein kompetenter Rechts-Beistand auf inadäquate Forderungen oder Ansinnen der RV reagieren. Ich weiß nicht, ob es z.B. eine Mitwirkungspflicht gibt, weiß nur allgemein, dass man ihr nicht nachkommen muß, wenn die Untersuchung unzumutbar ist. Das wäre sie evtl. dann, wenn sich keine Anhaltspunkte für eine psychiatrische Erkrankung aus den Unterlagen ergeben. Vielleicht hat ein anderer schon damit Erfahrung gemacht?
Aber was heißt "alles schön geschmückt mit den üblichen neurologischen Untersuchungen.?" Neurologisch ist Neurologisch und psychiatrisch ist psychiatrisch.
An Deiner Stelle würde ich auch den Rheumatologen darauf ansprechen und darauf, ob er Dir eine Bescheinigung ausstellt, dass z.B. fatigue mit xxSymptomen bei xxErkrankung in der Literatur belegt ist -evtl. und/oder dass neurologische Symptome auf neurologische Untersuchungsergebnisse zurückzuführen sind und nicht auf psychiatrische.
ICH würde mich wehren. Für Dich fürchte ich, Du hast sonst bei der erlaubten und unerlaubten Datenflut unter Ärzten+Kliniken kaum noch eine Chance hast, noch ernst genommen zu werden. Bedenke auch das. Es läßt sich gerade auf psychischem Gebiet alles Mögliche so oder so darstellen und begründen, was heißt erklären, aber zu allermeist nicht beweisen.
Ich wünsch Dir Kraft und eine gute Entscheidung.
Ingeborg
p.s. und ab nach BB, damit Du in "ordentliche Hände" kommst.
an Deiner Stelle würde ich einen Fachanwalt für Sozialrecht einschalten. Meiner Meinung nach kann nur ein kompetenter Rechts-Beistand auf inadäquate Forderungen oder Ansinnen der RV reagieren. Ich weiß nicht, ob es z.B. eine Mitwirkungspflicht gibt, weiß nur allgemein, dass man ihr nicht nachkommen muß, wenn die Untersuchung unzumutbar ist. Das wäre sie evtl. dann, wenn sich keine Anhaltspunkte für eine psychiatrische Erkrankung aus den Unterlagen ergeben. Vielleicht hat ein anderer schon damit Erfahrung gemacht?
Aber was heißt "alles schön geschmückt mit den üblichen neurologischen Untersuchungen.?" Neurologisch ist Neurologisch und psychiatrisch ist psychiatrisch.
An Deiner Stelle würde ich auch den Rheumatologen darauf ansprechen und darauf, ob er Dir eine Bescheinigung ausstellt, dass z.B. fatigue mit xxSymptomen bei xxErkrankung in der Literatur belegt ist -evtl. und/oder dass neurologische Symptome auf neurologische Untersuchungsergebnisse zurückzuführen sind und nicht auf psychiatrische.
ICH würde mich wehren. Für Dich fürchte ich, Du hast sonst bei der erlaubten und unerlaubten Datenflut unter Ärzten+Kliniken kaum noch eine Chance hast, noch ernst genommen zu werden. Bedenke auch das. Es läßt sich gerade auf psychischem Gebiet alles Mögliche so oder so darstellen und begründen, was heißt erklären, aber zu allermeist nicht beweisen.
Ich wünsch Dir Kraft und eine gute Entscheidung.
Ingeborg
p.s. und ab nach BB, damit Du in "ordentliche Hände" kommst.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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dsabine (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: rente
Also ich würde mir da erstmal nicht so große Sorgen machen. Ein Gutachter bei meinem Rentenantrag war auch Neurologe und Psychiater und der hat sofort und ohne viel drumherum alles unterschrieben, nachdem er die Aktenkopien meiner Rheumatologin gesehen hatte. Wir hatten auch ein nettes Gespräch über Autoimmundiagnostik und im Gegensatz zu der anderen Ärztin, einer älteren Internistin und Sportärztin, die mich begutachten musste, hatte er Fachwissen.
Natürlich hatte die Rentenversicherung bei Vaskulitis keinen Durchblick und vielleicht auch keine Ahnung wer dafür zuständig sein soll.
Geh doch erstmal hin und wenn es tatsächlich schief geht, kannst Du ja immer noch zum VDK usw.
Natürlich hatte die Rentenversicherung bei Vaskulitis keinen Durchblick und vielleicht auch keine Ahnung wer dafür zuständig sein soll.
Geh doch erstmal hin und wenn es tatsächlich schief geht, kannst Du ja immer noch zum VDK usw.