Verdacht auf Takayasu Arteriitis

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Sonnenschein74 (Archiv)
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis

Beitrag von Sonnenschein74 (Archiv) »

Antidepressiva nehme ich seit ca. 3/4 Jahr, Reizhusten schon davor aber, habe ich seit 2 Jahren...
Sonnenschein74 (Archiv)
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis

Beitrag von Sonnenschein74 (Archiv) »

Bin fassungslos - Nehme 4 Wochen "Azathioprin", Höchstdosis jetzt 125 mg und bei letzter Blutabnahme keine Entzündungszeichen... Gab´s nur mit 40 mg Kortison vor 3 Jahren mal, bei 15 mg meine CrP-Werte wieder anstiegen. Jetzt nehme ich noch 10 mg Kortison. Echt krass irgendwo. Scheint so, als ob´s doch dann diese Vaskulitis, ich auf´m richtigen Wege vielleicht???
Sonnenschein74 (Archiv)
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis

Beitrag von Sonnenschein74 (Archiv) »

Habe mich mal wieder zu früh gefreut, wieder Entzündungszeichen, ich ratlos bzw. überfordert, mir zu hoch. Weiß so langsam echt gar nichts mehr, was wirklich Sache...
Sonnenschein74 (Archiv)
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis

Beitrag von Sonnenschein74 (Archiv) »

Zurzeit fühle ich mich wieder besser, fitter irgendwie, auf jeden Fall fitter als schon mal. Bin ziemlich irritiert über diesen Zustand, rätsle, was dieses zu bedeuten, man dann wohl also schon hiervon ausgehen kann, dass dieses autoimmunbedingt oder? Nehme s´"Azathioprin" Samstag jetzt 7 Wochen. Richtig tolles Gefühl, sich auch mal wieder einigermaßen gut zu fühlen, hoffe, bleibt auch so.
Sonnenschein74 (Archiv)
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis

Beitrag von Sonnenschein74 (Archiv) »

War heute morgen wieder beim Rheumatologen. Mein Rheumatologe weiterhin bzw. nach wie vor an seiner aufgestellten Diagnose Takayasu Vaskulitis festhält, er auch heute wieder betont, dass dieses, was er hier im August auf dem Ultraschall gesehen habe, alles andere als normal und obwohl diese Takayasu Krankheit sehr sehr sehr selten sei, er doch paar Patienten Hiermit. Gehen den Weg "Azathioprin" 125 mg also erst mal weiter. Sollte´s sich bis zum nächsten Termin Mitte Februar nicht bessern aber, geht mir irgendwie gar nicht gut wieder mal, so abgeschlagen immer, dann will er mich zu einem PET-CT schicken, alles nur Verdacht halt hier bei mir, er schon gerne Bestätigung hätte noch bzw. zusätzlich. Soll jetzt dann auch auf 7,5 mg mit dem Kortison herunterfahren, müssen´s probieren.



Was die Atemnot & Co. angeht, da mein Rheumatologe mir nichts sagen konnte Hierzu, Herz-Ultraschall auch unauffällig. Werde nächste Woche mal noch zu meinen Hausärzten gehen, kann mich hiermit nicht abfinden, ich enorm eingeschränkt Hierdurch, hinzu diese Abgeschlagenheit immer durch diese angebliche Takayasu Geschichte... Hatte heute übrigens meinen Rheumatologen noch mal gefragt, ob ich denn nicht auch Gelenkbeschwerden haben müsste bei einer rheumatischen Sache, bei dieser Art nicht unbedingt der Fall aber wohl. Hat von Euch Takayasu Betroffenen denn Jemand Gelenkbeschwerden?
Maxima (Archiv)
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis

Beitrag von Maxima (Archiv) »

Hallo Sonnenschein74,



ich habe RZA was ja, wenn ich das richtig aus verschiedenen Berichten rausgelesen habe,ähnlich der Takayasu Arteriitis ist. Der Unterschied liegt wohl im Alter. Ich habe nach MTX was ich nach 3 Monaten nicht mehr vertragen habe, 100 mg Aza habe dann bekommen ,aber auch nach 4 Wochen nicht mehr vertragen.Cortison nehme ich noch 7,5 mg. Jetzt habe ich Aza seit 2 Wochen abgesetzt und mir geht es mies. Vor allem Müde und abgeschlagen, Gelenkschmerzen habe ich nicht. Ich gehe jetzt nächste Woche wieder stationär und hoffe das es mit dem nächsten Medi mir endlich mal besser gehen wird.



LB Gruß Maxima
Ingeborg
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis

Beitrag von Ingeborg »

Hi Sonnenschein,

Takayasu, andere Formen der Vaskulitis und weitere Autoimmunerkrankungen gehören alle zum rheumatischen Formenkreis (rd. 400 Krankheitsbilder). Etwas Rheumatisches zu haben bedeutet also nicht, vordringlich Gelenkschmerzen zu haben wie bei Gelenkrheuma, vielmehr KÖNNEN solche Beschwerden hinzukommen, müssen es aber nicht. Sei froh, dass es nicht so ist.

Zu Deinem weiteren Thread: es ist sicherlich gut, mal ein PET-CT zu machen, um zu sehen, WO die Entzündung(en) sitzt/sitzen. Es sollte m.E. auch geschaut werden, dass das Corti nicht (zu schnell) reduziert wird, ehe das Aza wirkt. Du nimmst es jetzt, wenn ich richtig rechne, etwa 10 Wochen. Es kann bereits wirken, es kann allerdings auch bis zu 6 Monaten dauern, um die Wirkung wirklich beurteilen zu können. Das ist halt bei jedem unterschiedlich. Unterschiedlich ist auch, WAS bei jemandem wirkt, es reagieren eben nicht alle gleich.

Mit Aza wäre aber nicht das Ende erreicht. Wie man hört und liest, wird zunehmend RoActemra (Tocilizumab) bei Takaysu/Riesenzellarteriitis mit großem Erfolg, auch was die Rezidivrate angeht, eingesetzt.

Also habe weiter Geduld, und wenn es kräftemäßig bergab geht, melde Dich beim Doc. Der möge das Corti erhöhen (mein Vorschlag).

Alles Gute Dir.

Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Hartmut (Archiv)
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

NW Azathioprin unter anderem Arthalgien und Myalgien

Die Gelenkbeschwerden können auch durch das Azathioprin kommen.

LG. Hartmut
Sonnenschein74 (Archiv)
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis

Beitrag von Sonnenschein74 (Archiv) »

Hallo Maxima!



Ja genau, habe ich auch schon gelesen, dass die RZA Takayasu ähnlich ist und der Unterschied im Alter liegt. Klingt ja aber auch nicht gerade rosig bei Dir! Hoffe, man kann Dir weiterhelfen in Klinik! Wo gehst da hin?



Gruß!



Sonnenschein74
Sonnenschein74 (Archiv)
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Re: Verdacht auf Takayasu Arteriitis

Beitrag von Sonnenschein74 (Archiv) »

Hallo Ingeborg!



Na, das denkt man halt, dass bei rheumatischen Erkrankungen auch Gelenkschmerzen da sein müssen, wenn dies anders, unvorstellbar. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich Solche nicht habe.



Das Problem hier bei mir ist halt, dass ich schon ziemlich lange vorbehandelt bin und da man dann wohl nicht mehr viel sieht in solch Röhren. Trotz allem, auch wenn ich schon lange vorbehandelt bin, geht es mir immer wieder ziemlich schlecht.



Mein Rheumatologe meinte gestern, müssen´s versuchen, mit dem Kortison runterzugehen. Ich weiß halt wie schon mal gesagt nicht, ob´s wirklich dieses Takayasu und ob dieses, was wir hier machen, daher richtig.



Das "Aza" nehme ich heute 10 Wochen jetzt, ja, mein Rheumatologe aber gemeint, brauche selten 6 Monate, bis das "Aza" wirkt, sei eher ungewöhnlich.



Faselte aber noch irgendwas von Infliximab oder wie dieses heißt??? Geht mir hier halt wirklich sehr unterschiedlich, keine Ahnung, ob dieses normal.



Gruß!



Sonnenschein74
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