Begreifen der Erkrankung

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Meerschwester (Archiv)
Beiträge: 744
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Begreifen der Erkrankung

Beitrag von Meerschwester (Archiv) »

@Liebe Theresia,

ich habe meine über eine Bekannte gefunden, die selbst bei ihr war. Das Weltbild und insgesamt der Hintergrund muss stimmen. Manchmal kann man bei Hospizvereinen da gute Tipps bekommen, weil die Therapeuten kennen, die sich mit Krankheit, Fatigue, belastenden Therapien etc. auskennen.

Liebe Grüße

Meerschwester
Tini (Archiv)
Beiträge: 68
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Begreifen der Erkrankung

Beitrag von Tini (Archiv) »

Hallo Daniela

Auch ich habe CSS schon seit jahren.

Mir geht es auch mal so und mal so...

Auch ich versuche immer zu Begreifen was ich habe, aber das überfordert mich.WEeil ich nur nach mein Gesundheitsgefühl gehen kann.

Ich versuche gefühlt das beste daraus zu machen Planen tue ich bzw. mein Mann und ich schon lange nicht mehr.

Wir sind sehr spontan geworden und manchmal ist mir richtig unheimlich wie gut mein Mann mich kennt.

Ich selber habe die letzten zwei wochen so vor mir hin gedümpelt,mein Mann meinte nur jetzt aber zur Blutabnahme und 43% EOS ok ok es zwick mal hier und hier.Deshalb werde ich BB mal wieder einen Besuch abstatten , mal sehen ob was im argen liegt.Weil die Vaskulitis hat sehr viele Gesichter so wie Julian mal sagte Camelion.

Lg Tini
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Begreifen der Erkrankung

Beitrag von S. (Archiv) »

à propos Schmerzmittel:

Im Auslandsjournal lief gestern ein Bericht über Cannabis für Senioren in Israel. Hauptaussage: das, was bei Gesunden einen Rausch verursacht, bewirkt bei Menschen, die sonst nur im Schmerz leben würden, einen Freiraum, der es ihnen ermöglicht, wieder zu denken, etwas zu unternehmen oder auch zu arbeiten, und auch Freude zu empfinden.



Siehe: http://www.zdf.de/auslandsjournal/auslandsjournal-5988366.html
Daniela_sh (Archiv)
Beiträge: 354
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Begreifen der Erkrankung

Beitrag von Daniela_sh (Archiv) »

So ist es bei mir mit Tramaldura, dadurch das es zeitversetzt den Wirkstoff freisetzt kann ich mich freier im Alltag bewegen.Vorher habe ich IBU ziemlich unkontrolliert nehmen müssen.Ich hoffe das ich damit noch lange klar komm.



LG daniela
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Begreifen der Erkrankung

Beitrag von S. (Archiv) »

Das hoffe ich auch für Dich, wenn Du gut damit klar kommst.

Je mehr alternative Schmerzmittel da sind, umso besser, dann gibt es vielleicht für jeden etwas, was zu ihm passt.
Friedolin (Archiv)
Beiträge: 688
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Begreifen der Erkrankung

Beitrag von Friedolin (Archiv) »

Ich denke letztendlich ist es immer eine Frage des Blickwinkels, wie es einem aktuell geht, wie lange man schon dabei ist und was man so alles erlebt hat. Wenn man sich darauf verlässt wie man sich "fühlt" liegt man nach einigen Jahren der Erfahrung mit ziemlicher Sicherheit "richtiger" als der Arzt. Was habe ich gelernt in 19 Jahren? Lass Dir keine Scheisse erzählen! Klappt aber immer noch nicht so richtig.



Eine Psychotherapie ist ein zweischneidiges Schwert. Es mag etwas bringen, sofern der Therapeut/in ausreichend Erfahrung mit entsprechenden Patienten hat. Es kann aber genauso gut einen gegenteiligen Effekt haben, wenn das nötige Fingerspitzengefühl fehlt. Ich wäre da sehr vorsichtig!



Was gerne unter den Tisch gekehrt wird ist die Psychopharmakatherapie. Zum Psychotherapeuten zu gehen ist ganz ok, etwas einzunehmen hingegen nicht. Auch wenn das scheinbar nicht so gerne offen diskutiert wird möchte ich das doch noch mal zu bedenken geben.
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