Hallo Tim,
leider kann auch ich Dir nur mit Vergleichen helfen.
Zur Therapie:
Während meiner Rituximabtherapie lebte viele Jahre auch eine Katze mit im Haushalt. Sie ist natürlich viel sauberer als ein Hund, der sich u.U. auch gerne mal im Schmutz suhlt. Trotzdem sah meine Hausärztin die Aufnahme der Katze eher kritisch, während man in meiner Praxis für Rheumatologie eher eine neutrale Haltung zeigte.
Zur Erkrankung:
Im Gegensatz zu meiner GPA ist für die EGPA eine Erhöhung der Eosinophilen typisch.
Diese erhöhen sich leider auch durch Allergien und Parasiten. Deshalb frage ich mich, ob eine latente Allergie bei Anschaffung eines Hundes Deine EGPA triggern würde?
Hast Du hier vielleicht Erfahrungen mit anderen Allergieauslösern?
Nun seid Ihr vier Personen, und man könnte sicher auch einen „Hundehygieneplan“ aufstellen, sodass z.B. die Kinder den Hund nach einem Waldspaziergang waschen oder Du ihn selbst mit Atemschutzmaske (

) und Handschuhen reinigst.
Insgesamt kann man sicherlich Risiken mindern.
Die Entscheidung würde ich nach Beratung durch meinen Arzt treffen. Als Laiin hätte ich gedacht, dass unter Deiner Therapie keine Allergien mehr angezeigt werden. Sind Deine Eosinophilen denn immer noch erhöht?
Viele Grüße
Hope